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Im Rahmen der Bekanntgabe des Jahresergebnisses für 2011 (Verlust von rund 719 MIo. EUR) hat Erste-Group-Chef Andreas Treichl auch Stellung zur Rückzahlung der Staatshilfe genommen, berichtet das "Wirtschaftsblatt".

Die Rückzahlung der Staatshilfe (1,2 Milliarden € Partizipationskapital) sei von der jetzigen Warte aus erst "Ende 2013/2014" ein Thema. Vorher müsse absolute Klarheit über die endgültigen Kapitalvorschriften für die Bankwirtschaft herrschen, sagte Treichl bei der Bilanzpressekonferenz. 

Mehr dazu im Artikel des "Wirtschaftsblatt" (Link)

 
 
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Von der Erhöhung der Bankensteuer um 25 Prozent wurden die heimischen Institute komplett überrascht, berichtet das "Wirtschaftsblatt".

Diese Art der Branchenhaftung ist einzigartig und erfolgt zu einem Zeitpunkt, da Banken auf Wunsch von Politik und Regulatoren eigentlich Kapital aufbauen sollten", empört sich Herbert Stepic, Chef der Raiffeisen Bank International.  

"Wir werden die Erhöhung sicherlich rechtlich überprüfen lassen", sagt ein Banker, der nicht genannt werden will. 

Mehr dazu im Artikel des "Wirtschaftblatt" (Link)

 
 
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Die Erste Group hat das Jahr 2011 mit hohem Verlust beendet, berichtet der "Kurier".

Weil im 3. Quartal riesige Abschreibungen auf Ostbanken, Staatspapiere und Credit Default Swaps angefallen waren, hatte es damals 1,5 Mrd. Euro Verlust gesetzt. Im Schlussquartal gab es aber wieder einen Gewinn von 254,1 Mio. Euro. Somit schloss das Jahr 2011 mit einem Nettoverlust von 718,9 Mio. Euro. Im Jahr davor hatte es einen Gewinn von 878,7 Mio. Euro gegeben. Eine Dividende für die Aktionäre gibt es für 2011 nicht. 

Mehr dazu im Artikel des "Kurier" (Link)

 
 
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RZB-Chef Walter Rothensteiner, Obmann der Wirtschaftskammer-Sektion der Banken und damit Sprecher der Banken in der Wirtschaftskammer, kritisiert im "Ö1 Morgenjournal" den Plan der Regierung, die Bankensteuer im Gegenzug zur Rettung der Volksbank AG um 25 Prozent zu erhöhen. Das sei "unfair" und eine "Ungerechtigkeit", sagt Rothensteiner.

In keiner anderen Branche müssten alle andern für die Schieflage eines Konkurrenten zahlen, kritisiert er.  

Mehr dazu im Ö1-Morgenjournal (Link)

 
 
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Dem Volksbankensektor (Primärbanken; ihnen soll die ÖVAG auch nach dem Einstieg des Staates mehrheitlich gehören) geht es gut, berichtet der "Standard".  Er erwartet fürs Geschäftsjahr 2011 einen Gewinn von 220 Mio. Euro nach Steuern. 

Jene zehn Mio. Euro, die die ÖVAG der Republik als Haftungsentgelt jährlich überweisen werden, bezahlen übrigens die Primärbanken. 

Mehr dazu im Artikel des "Standard" (Link)

 
 
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Die Volksbanken in der Steiermark versuchen zu beruhigen: Auch wenn der Staat, also der Steuerzahler, nun die Volksbank AG (ÖVAG) retten musste, sei das Geschäftsmodell ein gesundes und erfolgreiches, schreibt die "Kleine Zeitung".

Die Berichte haben natürlich einige Verunsicherung ausgelöst", bestätigt Gerhard Reiner, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Graz-Bruck, der Kleinen Zeitung "und wir sind gerade dabei, Mitarbeiter und Kunden umfassend zu informieren". Denn auch wenn der Staat, also der Steuerzahler, nun die Volksbank AG (ÖVAG) retten musste, sei das Geschäftsmodell ein gesundes und erfolgreiches. "Es besteht seit 150 Jahren und in dieser Zeit hat noch nie jemand einen Groschen oder Cent bei uns verloren." 

Mehr dazu im Artikel der "Kleinen Zeitung" (Link)

 
 
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Die Raiffeisen Bank International erwartet, dass die Belastung aus der österreichischen Bankenabgabe durch die ÖVAG-Rettung von 83 Mio. Euro auf rund 100 Mio. Euro steigt, berichtet die Plattform "boerse-express.com".

Diese Schätzung sei allerdings vorläufig, da es bislang kein Gesetz für die Anhebung der Bankensteuer gibt, teilt RBI-Sprecherin Ingrid Krenn-Ditz gegenüber Bloomberg mit.  

Mehr dazu im Artikel bei "boerse-express.com" (Link)

 
 
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Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) hat den künftigen Anteil des Staates an der Volksbanken AG (ÖVAG) mit 49 Prozent beziffert, berichtet orf.at. Mit der neuerlichen Hilfe durch die Republik sei das langfristige Überleben der ÖVAG gesichert, sagte Fekter.  

Beim Hilfsbedarf ging es um das Spitzeninstitut ÖVAG, betonte Fekter, und nicht um die einzelnen Volksbanken in den Regionen. 

Mehr dazu im Artikel bei orf.at (Link)

 
 
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Die Republik Österreich und die Volksbanken haben sich auf eine nachhaltige Lösung zur Stabilisierung der Österreichischen Volksbanken-AG (ÖVAG) geeinigt. Nach Vorleistungen durch die ÖVAG (zuletzt Verkauf der Volksbank International) und einen Grundsatzbeschluss der Volksbanken zu einem Verbund nach § 30a BWG, haben Bund und Volksbanken nun den nächsten Schritt gesetzt. Das Kapital der ÖVAG wird um bis zu 70 % herabgesetzt. Auch die anderen ÖVAG-Eigentümer (DZ Bank, Ergo Versicherung AG und RZB AG) stimmen diesem Kapitalschnitt mit Wirkung zum 31.12.2011 zu. Gleichzeitig nehmen Bund und Volksbanken eine Kapitalerhöhung im Ausmaß von insgesamt EUR 480 Mio. vor.

Ziel und Zweck dieser vereinbarten Maßnahmen ist die Sanierung und der Umbau der ÖVAG zu einer nachhaltigen Verbundbank nach § 30a BWG. ÖVAG-Generaldirektor Gerald Wenzel: "Nach drei schwierigen Jahren der Sanierung ist heute die Plattform für eine nachhaltige stabile Zukunft der ÖVAG geschaffen worden. Nachdem bereits der VBI Verkauf die Liquiditätssituation der ÖVAG deutlich verbessert hat, wird nun auch die Kapitalsituation nachhaltig gestärkt." Durch die Beteiligung der Volksbanken und des Bundes ist die Kapitalisierung der ÖVAG nachhaltig gesichert.

Die anderen Miteigentümer (DZ Bank, Ergo Versicherung AG und RZB AG) unterstützen das neue Modell mit angemessenen Beiträgen. Zur Kapitalstärkung der ÖVAG ist die RZB AG bemüht, die Veräußerung der von der ÖVAG gehaltenen Anteile bestmöglich zu unterstützen und verpflichtet sich jedenfalls durch Umsetzung geeigneter Maßnahmen adäquate Liquiditäts- und Eigenkapitalwirkungen sicher zu stellen.

Das Modell wurde heute am Gruppentag der Volksbanken mit einhelliger Zustimmung angenommen.

Hans Hofinger, Chef des Volksbanken-Verbandes: "Durch die Zustimmung zu diesen Maßnahmen bleiben die 62 Volksbanken weiterhin ein verlässlicher und stabiler Partner für den österreichischen Mittelstand und Privatkunden. Damit kommen sie weiterhin ihrer volkswirtschaftlichen Verantwortung nach." Die Volksbanken haben in Österreich 1 Million Kunden, jeder vierte Klein- und Mittelbetrieb ist ebenfalls Volksbank-Kunde, die Volksbanken finanzieren mit rund EUR 32 Mrd. die heimische Wirtschaft.

Quelle: apa/ots (Link)


 
 
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Die andauernde Euro-Schuldenkrise scheint sich auf das Gemüt der heimischen Banker zu schlagen. Viele Entwicklungen beurteilen sie weit pessimistischer als ihre europäischen Kollegen, berichtet das "Wirtschaftsblatt". Das gehe aus dem am Montag veröffentlichten "Bankenbarometer" der Wirtschaftsberatung Ernst & Young hervor. 

In Österreich rechnen 26 Prozent der Banker mit einer Verschlechterung des operativen Geschäfts in den nächsten sechs Monaten. Der europäische Durchschnitt liegt hier gerade einmal bei zehn Prozent. 

Mehr dazu im Artikel des "Wirtschaftsblatt" (Link)