Im Interview mit dem "Standard" spricht RZB-Generaldirektor Walter Rothensteiner über die ÖVAG-Beteiligung, seinen ehemaligen Job als ÖVAG-Aufsichtsrat, Fusionsgerüchte mit den Volksbanken und den rückäufigen RZB-Gewinn. Auf die Frage, ob man den Volksbanken-Sektor in der österreichischen Bankenlandschaft braucht, sagt Rothensteiner: "Wir als Raiffeisen brauchen die Volksbanken-Gruppe nicht, aber es muss sie jemand nehmen, wenn sie zur Disposition steht." Mehr dazu im Interview des "Standard"
Von den aktuellen Ereignissen in der Bankenszene war am Freitag die Bilanzpressekonferenz der VKB-Bank geprägt, berichtet "orf.at". Am Freitag hat die VKB, die immer wieder mit der Volksbanken AG verwechselt wird, klargestellt, dass sie eine eigenständige Bank ist. Generaldirektor Albert Wagner: „Für uns ist es ganz, ganz wichtig auf die Verwechslungsthematik mit der Volksbank hinzuweisen. Wir sehen es aber auch als Chance, Aufklärungsarbeit zu machen, dass wir keine Volksbank sind.“ Mehr dazu bei "orf.at"
Der am Donnerstag kurz vor Mitternacht gewählte neue Aufsichtsratspräsident der Volksbanken AG (ÖVAG), Hans Jörg Schelling, sieht unter dem neuen Großaktionär Republik Österreich einen guten Neustart für die Bank, berichtet die "Presse". Die Vergangenheit sei damit zwar noch nicht bewältigt, aber "unter Kontrolle", sagte Schelling zur APA. Schelling wurde in der Nacht bis zur Hauptversammlung 2017 zum Aufsichtsrat und Aufsichtsratsvorsitzenden gekürt. Seine Stellvertreter sind Ex-Bank-Austria-Vorstand Franz Zwickl und Rainer Kuhnle von der Volksbank Krems. Mehr dazu im Artikel der "Presse"
„Wäre die ÖVAG nicht gewesen, hätten wir ein unaufgeregtes Jahr gehabt“, sagt der Vorstandschef der Volksbank Tirol-Innsbruck-Schwaz AG, Gerhard Schwaiger, zur Tiroler Tageszeitung. Positiv sei, dass man die Lasten aus dem laufenden Geschäft schultern konnte und nicht die Kapitalpolster antasten musste. Die Kernkapitalquote liege weiter bei weit überdurchschnittlichen 19 %. Die Tiroler hatten lt. Tiroler Tageszeitung gegen den Beitritt zum neuen Haftungsverbund der Volksbanken gekämpft und sogar mit dem Austritt aus dem Sektor gedroht. Nachdem der Staat massiven Druck gemacht haben soll, musste die VB Tirol, die auch andere Lösungen wie etwa mit der Hypo geprüft hätte, jetzt einlenken. Mehr dazu im Artikel der Tiroler Tageszeitung
Für die morgen stattfindende ÖVAG-Hauptversammlung haben 61 Volksbanken bis gestern Abend die Neustrukturierung des Sektors beschlossen und auch die Zusagen für die Kapitalstärkungen gemacht, berichtet das Magazin "Format". Keine der Volksbanken komme damit in Probleme, hieß es zur APA. Die Volksbanken, die bisher schon die Mehrheit hatten und denen 30 Prozent des Aktienkapitals erhalten bleiben, zeichnen 234 Millionen und bleiben damit Mehrheitsaktionäre. Die übrigen ÖVAG-Aktionäre, wie die deutsche DZ Bank oder Raiffeisen, beteiligen sich nicht mehr. Mehr dazu bei format.at
Im Interview mit der "Kleinen Zeitung" spricht Bank-Austria Vorstand über Gerüchte zu einem Ausstieg aus Kasachstan, die "Mittäterschaft" der Banken bei Östereichs Rating-Downgrade und überschießende Fremdwährungskredite. Über seinen Unmut zur ÖVAG-Teilverstaatlichung sagt er: "Man hat hier drei Jahre ins Land streichen lassen. Auch wenn man nicht alles hätte lösen können, ist es bitter, feststellen zu müssen, dass man in dieser Zeit keinen Schritt weiter gekommen ist. Aber ich bin optimistisch, es gibt guten Grund anzunehmen, dass wir jetzt endlich jene Schritte unternehmen, um den Steuerzahler ein für alle Mal außen vorzuhalten." Mehr dazu im Interview der "Kleinen Zeitung"
Die Raiffeisen Bankengruppe Vorarlberg (RBV) hat das Geschäftsjahr 2011 mit einer deutlichen Gewinn-Steigerung abgeschlossen, berichtet "orf.at". Der Gewinn wuchs um 32 Prozent auf 67,3 Millionen Euro an, das Betriebsergebnis stieg um 10,2 Prozent von 82,3 auf 90,8 Millionen Euro. Das Jahr 2012 ist nach Angaben von Vorstandsvorsitzenden Wilfried Hopfner gut angelaufen, die Prognosen seien zuversichtlich. Das derzeitige Zinsniveau, das nach Ansicht von Hopfer auch weiterhin niedrig bleiben wird, „erhöht natürlich den Druck auf die eigene Gewinn-und-Verlust-Rechnung“. Man müsse lernen, mit den deutlich knapperen Margen zu leben, dazu sei ein straffes Kostenmanagement nötig. Mehr dazu bei orf.at
"Mit der Raiffeisen Steiermark App möchten wir dort sein, wo unsere Kunden sind und ihnen nützliche Informationen auf regionaler Ebene bieten", erklärt Martin Jeindl, Vorstandsdirektor der Raiffeisen-Landesbank Steiermark. Die Applikation stellt den direkten Draht zwischen Beratern und Kunden her. Kunden können durch einen einzigen Klick Berateranrufe anfordern oder persönliche Nachrichten versenden. Als Ausgangsbasis für die Raiffeisen Steiermark App wird der bereits erfolgreich etablierte SMS Informationsdienst "Raiffeisen Mobil" genutzt. Dieser wird steiermarkweit bereits von über 200.000 Kunden verwendet. Zu den beliebtesten Services von "Raiffeisen Mobil" gehören die Erinnerungsfunktion für Beratertermine, Informationen zu regionalen Veranstaltungen und lokalen Vorteilen, sowie News zu Bankprodukten. Die neue App wurde um eine ortsbezogene Komponente erweitert. "Mit standortbasierten Funktionen möchten wir den regionalen Charakter der Raiffeisen Banken noch stärker hervorheben und den Nutzen für unsere Kunden maximieren", erklärt Martin Jeindl. So können Anwender beispielsweise einfach den für sie relevanten Umkreis einstellen, um etwa die nächst gelegenen Veranstaltungen sowie Bankstellen und Bankomaten zu finden. Aus einer Liste wird dann das gewünschte Ziel ausgewählt, der User wird dann auf einer Karte durch eine Routing-Funktion dorthin geleitet. "Für uns war es besonders wichtig, ein Höchstmaß an Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit zu bieten", so Christian Kittl, Geschäftsführer beim Grazer Kompetenzzentrum evolaris next level. "Gerade im Finanzdienstleistungsbereich sind das Vertrauen in die Bank und die eingesetzten technischen Systeme zentrale Kriterien." Höchste Sicherheitsanforderungen im Informationsaustausch bei gleichzeitig einfachster Bedienbarkeit sind für die Kunden entscheidende Voraussetzungen für die Nutzung. Die Applikation ist derzeit auf Apple iOS-Basis für alle Kunden steirischer Raiffeisenbanken verfügbar. "Gemeinsam mit der Raiffeisen-Bankengruppe Steiermark planen wir aber bereits die Umsetzung auf weiteren Plattformen", erklärt Christian Kittl abschließend. Quelle: APA/OTSDownload: iTunes AppStore
Die 50 österreichischen Sparkassen (inklusive Erste Bank Oesterreich und „Die Zweite Sparkasse“, aber exklusive Erste Group Bank AG, insgesamt 1040 Filialen und 10.950 Mitarbeiter) haben 2011 den vorläufigen Jahresüberschuss nach Steuern um 12,1 Prozent auf 260,4 Millionen € gesteigert, berichtet das "Wirtschaftsblatt". Verantwortlich dafür waren das wachsende Kundengeschäft (plus 76.000 Kunden) sowie eine Verbesserung der Zinsspanne und eine damit einhergehende deutliche Steigerung des Nettozinsertrages um 6,9 Prozent auf 1,277 Milliarden €. Mehr dazu im Artikel des "Wirtschaftsblatt"
Die Volksbank Wien erzielte im Geschäftsjahr 2011 wie schon im Jahr 2010 neuerlich ein Rekordergebnis. Das Betriebsergebnis stieg 2011 um 25,1 % auf 24,4 Mio. Euro, das EGT um 6,7 % auf 14,4 Mio. Euro. Die Eigenmittelquote erreichte damit fast 11,4 %, die Kernkapitalquote lag bei 10,5 %. Basis für den Erfolg waren wiederum Wachstum und Produktivität. Volksbank Wien Vorstandsdirektor Wolfgang Layr: "Der Anstieg des Kreditvolumens um 6,4 % auf 1,56 Mrd. Euro zeigt, dass wir weiterhin unsere Aufgabe als Regionalbank gut wahrnehmen. Seit 2005 hat sich das Kreditvolumen verdoppelt. Einlagen und Eigenemissionen wuchsen zusammen um 3,1 % auf 2,29 Mrd. Euro. Aufgrund unserer Produktivität stiegen die Gesamtkosten nur um rund 1 %, wodurch bei den Ergebnissen schöne Steigerungen möglich waren." Der erfreulich stabile Trend der Volksbank Wien setzte sich damit 2011 fort. Auch während der Finanzkrise gab es immer profitable Jahre. Dies führt Layr auf den regionalen Fokus zurück: "Als Regionalbank konzentrieren wir uns auf das lokale Geschäft. Damit erreichen wir Risikostreuung und Stabilität. Zudem haben wir seit dem Jahr 2005 nachhaltige Produktivitätsmaßnahmen durchgeführt." Für 2012 strebt die Volksbank Wien wieder ein ähnliches Ergebnis an. Layr: "Wir investieren in die Beratungsqualität und leben mit steigenden externen Belastungen. Die beiden letzten Jahre waren Rekordjahre. Wenn wir uns weiterhin in der Nähe dieser Ergebnisse bewegen, sind wir zufrieden. Quelle: APA/OTS
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