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Höhere Verluste in den Tochterbanken in Rumänien (140,5 Millionen Euro), Ungarn (72,7 Millionen Euro) und der Ukraine (17,8 Millionen Euro) haben die börsennotierte Erste Group im ersten Halbjahr belastet, berichtet der "Standard". In Rumänien musste die Tochter BCR noch weiter abgeschrieben werden (210 Millionen Euro). 


Die Halbjahresbilanz weist einen Nettogewinn von 453,6 Millionen Euro aus (Rückgang um 12,9%). Dafür waren wesentliche Einmaleffekte (Rückkauf von Hybrid-Anleihen/413,2 Mio., Verkaufsgewinne von Immobilien/42,7 Mio.) ausschlaggebend.

Mehr dazu im Artikel des "Standard" 

 
 
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Laut einem Bericht des "Standard" hat die FMA ein Verwaltungsverfahren gegen den "Verein zur Förderung und Gründung einer Demokratischen Bank" eingeleitet, weil auf der Demba-Homepage vom Bankgeschäft die Rede war - schließlich gibt es ja noch keine Banklizenz. Nun weist der Verein ausdrücklich darauf hin, dass er "keine Bank ist".

Der Standard berichtet außerdem, dass der Verein auf der Suche nach einem Vorstand ist - und der bisherige Wunschkandidat Rainer Borns nicht mehr zur Verfügung steht, da er bekannterweise vom Österreichischen Genossenschaftsverband (ÖGV) zur Österreichischen Volksbanken AG (ÖVAG) wechselt.

Apropos ÖGV: dieser habe die Aufnahme der künftigen "Demokratischen Bank" verweigert. Übrig bleiben also Raiffeisen-, Sparkassen- und Bankenverband.

Mehr dazu im Artikel des "Standard"

 
 
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Für Banken sind Social Media weniger ein direkter Vertriebsweg, sondern eher ein vertriebsvorbereitender Kanal. Die Hälfte der Kreditinstitute in Deutschland nutzt Social-Media-Plattformen zwar mit dem klaren Ziel, auch zu verkaufen und nicht nur zu kommunizieren. Die Institute sind sich allerdings bewusst, dass der Ort, an dem aus Fans Kunden werden, nur selten Facebook und Co. sein wird. Sie versprechen sich vor allem Geschäft durch Weiterempfehlungen. Das sind Ergebnisse der Studie "Channel Management" von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut. 

Viele Institute denken darüber nach, wie sie Social Media in ihrem Kanal-Mix optimal einsetzen. Der direkte Geschäftsabschluss gehört bei den Kreditinstituten nicht zu den Top 5-Anwendungsfeldern von Social Media. Die Personalsuche, das Bekanntmachen neuer Produkte und soziale Medien als Anlaufstelle für Kundenfragen haben deutlich Priorität. "Wie in anderen Branchen erleben Banken und Sparkassen auch, dass Social Media vor allem ein Kanal sind, um den Kontakt zum Kunden zu halten. Selbst wenn Vertriebsaktionen durch Apps oder Facebook-Kampagnen tatsächlich zu neuen Kunden geführt haben, halten sich die Deckungsbeiträge häufig in Grenzen", sagt Klaus Schilling, Bankenexperte von Steria Mummert Consulting. 

Um das Potenzial eines Facebook-, Twitter- oder Xing-Auftritts auszuschöpfen, rückt das Zusammenspiel aller eingesetzten Kommunikations- und Vertriebswege noch mehr in den Fokus. "Gerade für junge Kunden kommt es darauf an, einen Kontakt oder die Verkaufsberatung auf Facebook zu beginnen und nach einer Unterbrechung den Beratungsprozess auf einem anderen Zugangskanal fortsetzen zu können, ohne dass bereits erfasste Daten verlorengehen", so Schilling. Banken sind nach eigener Einschätzung Vorreiter beim Abbau vom Silodenken und beim Umbau vom Multi Channel Management zum Cross Channel Management. 72 Prozent bewerten das Zusammenspiel ihrer Vertriebskanäle als gut bis sehr gut. 47 Prozent der Institute haben zudem extra ein Channel Management implementiert, um Marketing-, Vertriebs- und Serviceprozesse kanalübergreifend abzustimmen. 

Hintergrundinformationen? 
Der Managementkompass "Channel Management" von Steria Mummert Consulting bietet Kompaktwissen für Manager, indem er zeigt, mit welchen Strategien Unternehmen ihre Vertriebskanäle synchronisieren können. Im Hinblick auf neue Kanäle wie Social Media erläutert der Managementkompass, wie Firmen einen Dialog in Echtzeit und auf Augenhöhe erreichen. Er beinhaltet zudem die wichtigsten Ergebnisse der gleichnamigen Potenzialanalyse. Mittels einer Online-Befragung vom 16. bis zum 23. April 2012 wurden 207 Fach- und Führungskräfte aus allen Branchen der deutschen Wirtschaft befragt. 


 
 
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Die Finanzmarktbeteiligung AG des Bundes (Fimbag) hat den Verkauf des staatlichen Anteils der Ende 2008 notverstaatlichten Kommunalkredit (KA) nun offiziell ausgeschrieben, berichtet der "Standard".

 Als exklusiver Finanzberater agiert die Investmentbank Morgan Stanley. Schriftliche Angebote müssen bis zum 16. August, 12 Uhr, bei Morgan Stanley eingehen. Die Fimbag behält sich unter anderem vor, die Frist zu verlängern oder den Prozess auch ganz abzubrechen.

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Die österreichischen Banken haben ihre Richtlinien für Unternehmens- und Haushaltskredite im zweiten Quartal 2012 leicht verschärft. Gleichzeitig waren die Kreditnachfrage der Unternehmen sowie die Nachfrage der privaten Haushalte nach Konsumkrediten leicht rückläufig. Das zeigen die Ergebnisse der vierteljährlichen Umfrage über das Kreditgeschäft im Juli 2012, in der die Kreditmanager führender Banken ihre Einschätzung zur Kreditentwicklung im abgelaufenen Quartal sowie einen Ausblick auf das laufende Quartal gaben. 

Die Kreditrichtlinien im Firmenkundengeschäft wurden - nach einer Stabilisierung in der Vorperiode - im zweiten Quartal 2012 leicht verschärft. Das galt für Ausleihungen an Großbetriebe und Finanzierungen von kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) gleichermaßen. Als Gründe nannten die befragten Banken zum einen höhere Eigenkapitalkosten und zum anderen eine ungünstigere Einschätzung der Konjunkturaussichten sowie branchen- oder firmenspezifische Faktoren. Für das dritte Quartal 2012 erwarten die Umfrageteilnehmer eine weitere leichte Straffung. (Kreditrichtlinien sind die internen Kriterien, sowohl die schriftlich festgelegten als auch die ungeschriebenen, die bestimmen, welche Art von Krediten eine Bank als wünschenswert erachtet.) 

Im Privatkundengeschäft wurden die Kreditrichtlinien im zweiten Quartal 2012 sowohl für Wohnbaufinanzierungen als auch für Konsumkredite erstmals seit zwei Jahren leicht verschärft. Im dritten Quartal 2012 dürfte es nach Einschätzung der befragten Banken zu keiner weiteren Anpassung der Kreditstandards kommen. 

Hinsichtlich der Kreditnachfrage registrierten die befragten Banken im Berichtszeitraum im Firmenkundenbereich einen leichten Rückgang, auch die Nachfrage der privaten Haushalte nach Konsumkrediten sank leicht. Für das dritte Quartal 2012 wird eine weitere leichte Abschwächung der Nachfrage nach Unternehmens- und Konsumkrediten erwartet. 

In Bezug auf ihre Refinanzierungssituation meldeten die teilnehmenden Banken im zweiten Quartal 2012 nur wenige Veränderungen. Geringfügigen Beeinträchtigungen auf dem kurzfristigen Geldmarkt standen leichte Verbesserungen bei mittel- bis langfristigen Schuldverschreibungen und der Verbriefung von Unternehmenskrediten gegenüber. Die aktuellen Spannungen auf den europäischen Staatsanleihemärkten hatten keinen Einfluss auf die Refinanzierungssituation der Banken. 

Schließlich wurden die Banken nach den Effekten der bevorstehenden Änderungen der Eigenkapitalbestimmungen (sowohl Basel III als auch die zusätzlichen bis Juni 2012 zu erfüllenden Eigenkapitalanforderungen der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde) gefragt. Laut Einschätzung der befragten Kreditmanager haben die Banken im ersten Halbjahr 2012 zum einen ihre risikogewichteten Aktiva reduziert und zum anderen ihre Eigenkapitalposition mittels Aktienneuemissionen, zum Teil auch durch einbehaltene Gewinne, erhöht. Die höheren Eigenkapitalanforderungen haben nach Ansicht der Umfrageteilnehmer leicht zur geringfügigen Verschärfung der Richtlinien für Unternehmens- und Haushaltskredite im ersten Halbjahr 2012 beigetragen. 

Die Zentralbanken des Euroraums - in Österreich die Oesterreichische Nationalbank - führen gemeinsam mit der Europäischen Zentralbank seit Anfang 2003 viermal jährlich eine Umfrage über das Kreditgeschäft im Euroraum durch, um ihren Informationsstand über die Finanzierungsbedingungen der Unternehmen und Haushalte zu verbessern. Dabei werden rund 130 führende Banken aus allen Ländern des Euroraums befragt, darunter fünf Institute aus Österreich. 

Eine ausführlichere Darstellung der österreichischen Ergebnisse wird in Statistiken - Daten & Analysen Q3/2012 veröffentlicht. Die EZB wird die Resultate für den Euroraum in ihrem Monatsbericht August 2012 publizieren. 

Quelle: apa/ots

 
 
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Kaum war heuer im Februar die Rettung der Volksbanken AG (ÖVAG) durch die Republik paktiert, war auf dem Wiener Finanzparkett schon wieder von einer Neuauflage zu einer Fusion mit der BAWAG PSK die Rede, berichtet derboersianer.com

Für BAWAG-Vorstand Wolfgang Klein ist dies, wie er heute sagte, kein Thema. Es mache keine Sinn, über ungelegte Eier zu reden.

Mehr dazu im Artikel bei "derboersianer.com"

 
 
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Ein dichtes Filialnetz sorgt bei Kreditinstituten kaum für Kundenbindung, schreibt das Magazin "die bank".  Zumindest nach einer Umfrage ist die Anzahl der Filialen das mit Abstand unwichtigste Leistungskriterium für deutsche Bankkunden.

Selbst eher subjektive Kriterien wie eine seriöse Ausstrahlung haben eine größere Auswirkung darauf, ob die Kunden ihrer Hausbank die Treue halten oder sich auf die Suche nach einer neuen Bankverbindung machen. 

Mehr dazu im Artikel des Magazins "die bank".

 
 
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Sowohl SPÖ als auch ÖVP wollten bis Sommer ein Bankeninsolvenzrecht umsetzen, um in Zukunft den Steuerzahler vor weiteren Belastungen zu schützen.

Wie das WirtschaftsBlatt aus dem Finanzministerium erfahren hat, wird es ein neues Insolvenzrecht für Finanzkonzerne frühestens im nächsten Jahr geben. „Alles andere als ein europäisches Bankeninsolvenzrecht wäre nicht zweckmäßig", heißt es im Ministerium.

Mehr dazu im Artikel des "Wirtschaftsblatt"

 
 
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Die börsenotierte Raiffeisen Bank International (RBI) arbeitet derzeit an einem Sparprogramm, das Filialkürzungen und einen Mitarbeiterabbau nach sich ziehen wird. 

Dass die strengen Kapitalvorgaben der europäischen Aufsicht EBA dauerhaft gelten sollen, hat Raiffeisen nicht überrascht. Bedenken äußerte RBI-Chef Herbert Stepic im Interview im "WirtschaftsBlatt" zu Anregungen der Notenbank, die Großbanken mögen weiter Kapital aufbauen.

Mehr dazu im Interview des "Wirtschaftsblatt" (Premium-Link) bzw. in der Zusammenfassung bei "derboersianer.com"

 
 
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Der Finanzberater AWD könnte in Österreich nach 20 Jahren bald Geschichte sein. Eine Namensänderung gilt als sicher, eine Schließung ist möglich, berichtet das Magazin "Format".

Denn die Schweizer „Sonntags- Zeitung“ berichtete recht detailgetreu über Pläne des Schweizer Eigentümers Swiss Life, die AWD-Tochtergesellschaften in Osteuropa, Österreich und England zu schließen. Die Swiss Life wolle sich in Zukunft auf die Kernmärkte Deutschland und Schweiz konzentrieren, hieß es da.

Mehr dazu im Artikel des "Format"