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Im burgenländischen Oberwart hängt der Finanzsegen schief. Nachdem der Stadt offenbar Millionen aus der Nichteinhebung von Gebühren verloren gegangen sind, sollen nun auch noch nicht genehmigte Kredite hohe Zinszahlungen verursacht haben, berichtet das Wirtschaftsblatt. Die Banken sollen mehrere hunderttausend Euro zurückzahlen. Mehr dazu im Artikel des Wirtschaftsblatts Add Comment Risiken in Osteuropa und die mit Basel III bevorstehenden, höheren Kapitalanforderungen bescheren den österreichischen Großbanken ein hartes Match mit der OeNB um die Rückzahlung der Staatshilfe, berichtet der Standard. In Sitzungen mit dem zuständigen OeNB-Direktor Andreas Ittner solle es schon zu Schreiduellen gekommen sein. Vor allem Herbert Stepic, Chef der RBI, soll seinem Unmut richtig laut Luft gemacht haben, auch Erste-Group-Vorstand Treichl reagiere schon höchst entnervt. Mehr dazu im Artikel des Standard. Die Erste Bank verhandle gerade mit der Nationalbank über die Rückzahlung des staatlichen Partizipationskapitals, sagte Bankchef Andreas Treichl am Donnerstag am Rande einer Konferenz lt. Bericht der "Presse". „Die Situation ist ernst“, so Treichl. Treichl betonte, er mache die Rückzahlung der Staatshilfe unter anderem von einer Klärung der Anrechnung von Minderheitsbeteiligungen abhängig. Laut Basel III dürfen solche Minderheitsbeteiligungen künftig nicht mehr vollständig dem Eigenkapital zugerechnet werden. „Bei uns geht es hier um 1,5 Mrd. Euro“, so Treichl. Mehr dazu im Artikel der "Presse" Kapital liege nicht auf der Straße, sagte Rothensteiner am Donnerstag am Rande einer Aufsichtskonferenz in Wien vor Journalisten laut einem Artikel des Wirtschaftsblatts. Die RBI habe in ihrer derzeitigen Ausrichtung aber genug Kapital. Da komme es auf ein halbes Jahr oder Jahr bis zur in Aussicht gestellten Kapitalerhöhung nicht an. "Wir haben auch nie angekündigt, dass wir das staatliche Partizipationskapital vorzeitig zurückzahlen". Hinsichtlich der von seinem Kollegen, Raiffeisen Generalanwalt Christian Konrad, geforderten Aufschiebung von Basel III meinte er: "Ich bin Pragmatiker, ich werde das nicht schaffen". Eine deutliche Abfuhr erteilte der Chef der Finanzmarktaufsicht (FMA) den Forderungen des Raiffeisen-Generalanwalts Christian Konrad, die neuen Banken-Kapitalregeln ("Basel III") zu verschieben, bis die Staatsschuldenkrise verdaut ist, schreibt "Die Presse". Der Rückweg zu den alten Kapitalnormen sei versperrt, sagte FMA-Vorstand Helmut Ettl. Diese hätten alle Glaubwürdigkeit verspielt. Mehr dazu im Artikel der "Presse" Die heimischen Banken und Versicherungen beteiligen sich umfangreich am Rettungspaket für Griechenland. Insgesamt dürfte ein Volumen von mehr als 800 Millionen € zustandekommen, berichtet das Wirtschaftsblatt. Den Großteil davon schultert die Bank Austria, die 509 Millionen € beisteuert. Mit dabei ist auch die staatliche Kommunalkredit, deren Chef Alois Steinbichler das Volumen mit 135 Millionen € beziffert. Quelle: wirtschaftsblatt.at Der auch in Österreich aktive Finanzdienstleister AWD hat in seinem Heimatland Deutschland offenbar massiv gegen Provisionsregelungen verstoßen, berichtet der Radiosender NDR Info laut Vorabmeldung vom Mittwoch. Der AWD vertrieb demnach kurz vor seinem Börsengang im Jahr 2000 den Informationen zufolge insgesamt mehr als 20 Fondsprodukte, bei denen die Provisionen insgesamt mehr als 15 Prozent betrugen. Nach geltender Rechtsprechung hätte eine Provision von mehr als 15 Prozent den Kunden jedoch laut NDR zwingend mitgeteilt werden müssen. Der Konzern dementiert vehement. In Österreich hat der Verein für Konsumentinformation fünf Sammelklagen gegen den Finanzberater eingebracht. Mehr dazu im Artikel des NDR. Aufatmen heißt es für die beiden Feldkirchner Schigebiete Hochrindl und Falkert. Nachdem beide im heurigen Sommer Konkurs anmelden mussten, scheint die kommende Schisaison gerettet: Die Lifte auf der Hochrindl werden an die Raiffeisenbank Sirnitz verkauft, die Anlagen auf dem Falkert wird die "SLF Skilifte Falkert GmbH" weiterbetreiben, berichtet die Kleine Zeitung. Mehr dazu im Artikel der Kleinen Zeitung Laut Vertrag mit der Republik muss die ÖVAG heuer 300 Millionen € der Staatshilfe zurückzahlen. "Es ist nicht vorstellbar, dass die OeNB aufgrund der nicht überschießenden Eigenkapitalausstattung einer Rückzahlung zustimmen wird", sagt ein Involvierter laut Bericht im Wirtschaftsblatt. Mit Hilfe eines OeNB-Gutachtens will sich das Finanzministerium absichern: "Wir wollen nicht, dass durch Rückzahlung des Partizipationskapitals die Stabilität der Bank gefährdet wird", erklärt Harald Waiglein, Sprecher des Finanzministeriums. Doch dieses Gutachten gibt es noch nicht und wird es so bald auch nicht geben, denn die OeNB hat dafür noch keinen Auftrag erhalten, wie ein Sprecher der Nationalbank gegenüber dem Wirtschafts-Blatt bestätigt. Mehr dazu im Artikel des Wirtschaftsblatt Jürgen Huber, Professor am Institut für Banken und Finanzen an der Uni Innsbruck, beobachtet die Situation auf den Finanzmärkten und die politische Auseinandersetzung um die Schuldenkrise genau. Er ist der Meinung, dass derzeit - wieder einmal - eine neue Unsicherheitsstufe erreicht ist, berichtet orf.at „Das Ersparte ist glücklicherweise sehr, sehr sicher“, sagt Huber. „Selbst bei absoluten Krisenszenarien - wie eine Rückkehr zur DM oder dem Schilling - wären wir bei einer starken Währung. Ich sehe überhaupt keine Veranlassung bei Erspartem besorgt zu sein.“ Die Einlagen - etwa auf Sparbüchern und beim Bausparen - sind ohnehin bis 100.000 Euro besichert. Mehr dazu bei orf.at |