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Neben den zivilrechtlichen Sammelklagen hat der VKI auch eine umfangreiche Strafanzeige wegen schweren gewerbsmäßigen Betrugs bei der Staatsanwaltschaft Wien eingebracht, berichtet der "Standard".

Als Verdächtige werden AWD-Gründer Carsten Maschmeyer sowie aktuelle und frühere Geschäftsführer von AWD Österreich und das Unternehmen selbst ausgemacht. Mittlerweile liegt der Akt bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft, die bereits Zeugen einvernommen hat.

Mehr dazu im Artikel des "Standard" (Link)

 
 
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Der Ministerrat hat am Mittwoch die Privatisierung des Gemeindefinanzierers Kommunalkredit beschlossen, berichtet die "Presse".

Der Verkauf soll über die staatliche Bankenbeteiligungsgesellschaft Fimbag abgewickelt werden, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums. Das Institut war 2008 verstaatlicht worden.

Mehr dazu im Artikel der "Presse" (Link)

 
 
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In einer Sonder-Hauptversammlung Mittwoch nachmittag informiert der ÖVAG-Vorstand gesetzesgemäß die Eigner über den aufgelaufenen Verlust, berichtet der "Standard".

Die Bankspitze muss darlegen, wie die hohen Verluste abgebaut und das Kapital gestärkt wird. Weil der Staat eine Milliarde Euro Partizipationskapital (PS-Kapital) in der Bank stecken hat, laufen auch entsprechende Kontakte mit Aufsicht und Finanzministerium. Vor dem Aktionärstreffen tritt der Aufsichtsrat zusammen.

Mehr dazu im Artikel des "Standard". (Link)

 
 
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CDS (Kreditausfallsversicherungen) von heimischen Banken sind von den jüngsten Turbulenzen betroffen. "Es ist nicht aus der Luft gegriffen, dass die Preise so hoch notieren, weil die Unsicherheit so groß ist", sagt Bankenprofessor Wolfgang Gerke zum WirtschaftsBlatt. 

Die CDS der Bawag stehen bei einem Kurs von 460 Basispunkten oder 4,6 Prozent - das ist exakt der Preis den Investoren für eine Versicherung im Frühjahr 2009 zu berappen hatten. Im Vorjahr lag der Kurs permanent 60 Prozent niedriger.

Die Erste Group und Raiffeisen Bank International liegen ebenfalls über der Vier-Prozent-Marke. Das heißt, Versicherungsnehmer müssen für eine Absicherung einer Zehn-Millionen-€-Tranche mehr als 400.000 € pro Jahr zahlen. 

Mehr dazu im Artikel des "Wirtschaftsblatt" (Link)

 
 
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Am Dienstag um 1.10 Uhr schickte die Ratingagentur die Meldung aus, wonach sie eine mögliche Abwertung von gleich 87 Banken in 15 europäischen Staaten prüfe, berichtet das "Wirtschaftsblatt".

Nebst Spanien, wo 21 Banken unter die Lupe genommen werden, Italien mit 17 Banken und Frankreich mit sieben Instituten gehört Österreich zu jenen vier Ländern, wo Moody's sich die meiste Mühe antut. Neun Banken stehen auf der Liste: Bawag PSK, Erste Group, Hypo Tirol, Investkredit, Kommunalkredit, ÖVAG, Raiffeisen Bank International, Vorarlberger Landes- und Hypothekenbank und UniCredit Bank Austria, deren Mutter in Italien ohnedies an die Reihe kommt.

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Das Magazin "profil" schreibt in seiner jüngsten Ausgabe, dass die Erste ihrem größten Aktionär, der Erste Privatstiftung, beispringen musste, indem über Erste-Fonds in großem Stil Anleihen der Stiftung gezeichnet worden seien, berichtet der "Standard".

Ein Erste-Sprecher ließ diese Beschreibung am Montag auf APA-Anfrage nicht stehen: "Es musste niemand einspringen. Es hat nie Schwierigkeiten gegeben, eine dieser Anleihen zu platzieren. Alle waren immer überzeichnet", betonte der Sprecher. "Die Stiftung finanziert sich problemlos am Markt."

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SPÖ-Wirtschaftssprecher Christoph Matznetterverläuterte am Montag bei seiner Pressekonferenz im Parlament die Gefahren für die Realwirtschaft, die mit einer Umsetzung der derzeit vorliegenden Basel III - Regelung verbunden sind. "Es besteht die Gefahr, dass es mit Basel III in der Realwirtschaft zu einer Kreditklemme kommt", bekräftigte Matznetter. Wenn Banken beim traditionellen Kreditvergabegeschäft mit KMU drei Mal mehr Eigenkapital hinterlegen müssen als beim Handel mit Finanzpapieren, läuft das System in eine falsche Richtung. "Die Volumina für Kredite werden dort reduziert werden, wo Banken weniger Geschäft machen", so Matznetter. Dadurch könnten notwendige Investitionen von Unternehmen ausbleiben.

"Wir sind für die Verschärfung der Regulierung des Bankensektors", unterstrich Matznetter. Dabei müssen jedoch einige Regeln beachtet werden. Aus vergangenen Fehlern solle gelernt werden. "Das Ausmaß des Risikos wurde nicht vom eigenen Hausverstand oder der Eigenbewertung der Bank abhängig gemacht, sondern von Ratings", so Matznetter. Das führte zu vollkommenen Fehleinschätzungen. So waren viele Ramschpapiere, die in die Krise führten, mit Triple-A-Ratings versehen. Die Risikoabschätzung wurde von Dritten übernommen. Das führe dazu, dass man Ramschpapiere besser bewerte als Betriebe, die man als langjährige Kunden gut kenne. "Genau in diese Falle ist man gelaufen", sagte Matznetter. Daher solle künftig bei der Bewertung von Finanzprodukten die Rolle der Ratingagenturen minimiert werden.

Diese Probleme müssen bei Basel III berücksichtigt werden. Basel III solle so abgeändert werden, dass Unternehmen und Bankkunden nicht die Leidtragenden sind. Das bedeute vor allem, dass Banken weniger in Finanzprodukte, sondern mehr in die Realwirtschaft investieren sollten. "Reduzierte Möglichkeiten für das Zocken, dafür verstärkte Möglichkeiten, Kredite für die Realwirtschaft zu geben", forderte Matznetter. Daher sollen Eigenkapitalerfordernisse für Klein- und Mittelbetriebe deutlich reduziert werden und eventuell mit einem Bonus versehen werden. "Basel III darf keine Bedrohung für die Finanzierung der Realwirtschaft werden", so Matznetter.

Grundsätzlich sei die Forderung nach einem Trennbankensystem aufrecht zu erhalten. "Wir müssen klar trennen zwischen Banken, die mit allen Risken der Finanzmärkte operieren und Banken, deren Kerngeschäft das Verleihen von Einlagen ist", unterstrich Matznetter. Die SPÖ werde daher auf das Europäische Parlament und den Koalitionspartner einwirken, dass Basel III nachverhandelt wird. Bei Basel II habe sich schon gezeigt, dass Änderungen auf europäischer Ebene möglich sind.

Quelle: APA/OTS (Link)

 
 
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Erste-Chef Andreas Treichl wird seinen Vertrag als Vorstandsvorsitzender vermutlich noch heuer verlängern, berichtet die "Wiener Zeitung".

Er läuft zwar erst im Sommer 2012, kurz nach seinem 60. Geburtstag aus, dem Vernehmen nach soll er im Dezember aber einen neuen erhalten. Aufsichtsratspräsident Heinz Kessler hatte bereits erklärt, dass er Treichl nach wie vor vertraue.

Mehr dazu im Artikel der "Wiener Zeitung" (Link)

 
 
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Foto (c) ÖVAG/APA-OTS/Preiss
Im ÖVAG Konzern haben Sonderabschreibungen für Länderrisiken und Beteiligungen zu einem deutlichen Verlust geführt, berichtet das "Wirtschaftsblatt". Das Konzernergebnis beträgt für die ersten neun Monate 2011 -689 Mio. Euro.

"Es handelt sich dabei fast ausnahmslos um Einmaleffekte, durch die unsere aufsichtsrechtlichen Kapitalquoten zwar zurückgegangen sind, aber dennoch weiterhin klar über den gesetzlichen Anforderungen liegen", unterstreicht jedoch ÖVAG-Generaldirektor Gerald Wenzel.


Mehr dazu im Artikel des "Wirtschaftsblatt" (Link)

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Bei der Hauptversammlung der Volksbank AG (ÖVAG) kommende Woche dürften noch keine Beschlüsse zur De-facto-Fusion mit dem Volksbankensektor gefasst werden, berichtet die "Wiener Zeitung".

So soll es "nur" darum gehen, die Beschlüsse zur Verschmelzung der Investkredit rückgängig zu machen. Außerdem werden die Aktionäre eine Herabsetzung des eingezahlten Kapitals beschließen.

Mehr dazu im Artikel der "Wiener Zeitung" (Link)