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Michael Martinek, Chef der Kirchenbank Schelhammer & Schattera spricht im "Kurier"-Interview über den Schwall an neuen Vorschriften für Banken.

Die Umsetzung der Regeln sei kostspielig und personalaufwändig. Kleine Banken hielten das nicht aus. Sie hätten keine großen Rechtsabteilungen, die sich durch die Stöße an Papier, das von der Aufsicht komme, durcharbeiteten.

Der Bank-Chef befürchtet, dass viele Kleinbanken aus diesem Grund vom Markt verschwinden werden.

Mehr dazu im Artikel des "Kurier"



 
 
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Anders als Finanzplätze wie London, Zürich oder Frankfurt zählt Österreich nicht sehr viele Gagenmillionäre unter seinen Bankern, berichtet der "Börse-Express".

Nach einer Untersuchung der Finanzmarktaufsicht bezogen zwölf Bankchefs in Österreich im Jahr 2011 mehr als 1 Million Euro - Fixgehalt samt Bonus. Dazu kamen noch zwei Manager in Osttöchtern.

Mehr dazu im Artikel des "Börse-Express"

 
 
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Im Interview mit der "Kleinen Zeitung" spricht Walter Rothensteiner, Obmann des Bankenverbandes und Chef der RZB, über die Hypo Alpe Adria als Ausnahmefall, die Kreditreduktion der österreichischen Banken in Osteuropa, den "Waldviertler Bankrebell" und die Bedeutung der FMA.

Zum Bankeninsolvenzrecht sagt Rothensteiner:

"Soll eine Raiffeisenbank mit 15 Mitarbeitern, die in einem Verbund mit drei Sicherheitsnetzen integriert ist, wirklich Zielgruppe dieses Rechts sein? Wir dürfen angesichts der Proportionen nicht das Augenmaß verlieren. Für die kleinen Sparkassen ist es natürlich das gleiche Thema. Der Sinn dieses Insolvenzrechts ist, Flächenbrände zu verhindern. Davon kann man wohl nicht reden, wenn eine Bank in Wolfsberg ein Problem hat. Das löst man lokal. "
 
 
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Die europäische Bankenaufsichtsbehörde EBA ("European Banking Authority") hat heute den Endbericht ihres vor mehr als einem Jahr eingeleiteten Programms zur Rekapitalisierung der großen europäischen Banken veröffentlicht. Insgesamt haben die 71 teilnehmenden Kreditinstitutsgruppen in diesem Jahr ihr Kapital um mehr als Euro 200 Mrd. aufgestockt. Die 27 Banken, die ursprünglich die substantiell erhöhten Eigenkapitalvorgaben von mindestens 9% hartem Kernkapital nicht erfüllt haben, haben ihre Kapitalausstattung um zusammen Euro 116 Mrd. verbessert. Die beiden teilnehmenden österreichischen Banken-Gruppen, Erste Group Bank AG und Raiffeisen Zentralbank AG, haben die neuen erhöhten Anforderungen mehr als erfüllt. 

"Das im Zuge der Bewältigung der Staatsschuldenkrise von der EBA durchgeführte Programm zur Stärkung der Kapitalbasis der großen, grenzüberschreitend tätigen europäischen Bankengruppen hat neue Standards betreffend Quantität und Qualität der Kapitalausstattung durchgesetzt. Dies ist ein wesentlicher Beitrag zur Wiederherstellung und Stärkung des Vertrauens in die europäischen Finanzmärkte", so der FMA-Vorstand, Mag. Helmut Ettl und Dr. Kurt Pribil: "Wir haben uns im europäischen Aufsichtssystem aber auch darauf geeinigt, dass dieses Kapitalniveau nicht mehr unterschritten werden darf. Gegebenenfalls werde die Aufsicht die Ausschüttung von Dividenden und Bezahlung variabler Gehaltsbestandteile untersagen." 

Die europäischen Aufseher werden nun darüber wachen, dass diese neuen EBA-Standards naht- und reibungslos in das neue als Basel III bekannte Eigenkapitalregime für Banken übergeführt werden. 

In diesem Zusammenhang ergänzt Direktor Mag. Andreas Ittner von der OeNB. "Die österreichischen Banken haben bewiesen, dass sie innerhalb kurzer Zeit ihre Kapitalbasis erheblich stärken können, ohne das Kreditangebot einzuschränken. Dies bestätigt mich in meiner Erwartung, dass der österreichische Bankensektor auch den weiteren notwendigen Kapitalaufbau im Hinblick auf Basel III erfolgreich bewältigen wird." 

Quelle: APA/OTS

 
 
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Im Rahmen einer Aufsichtskonferenz der FMA hatte Stephan Koren seinen ersten öffentlichen Auftritt als ÖVAG-Chef seit seinem Amtsantritt zu Beginn des Monats, berichtet "Der Standard".

Koren merkte an, das Alles was an regulatorischen Maßnahmen nur geplant sei, vom Markt schon vorweg als Realität betrachtet werde. Über sein Bankstrategiekonzept für die teilverstaatlichte ÖVAG will er in der kommenden Woche informieren. 

Mehr dazu im Artikel des "Standard".

 
 
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Im Rahmen einer Aufsichtskonferenz der FMA nahmen heute Top-Banker des Landes zum aktuellen Thema "Bankenregulierung" Stellung, berichtet "Die Presse".

Der Tageszeitung zufolge beklagen Großbanken wie Raiffeisen in Österreich, dass den Banken pausenlos neue Regeln auferlegt werden. Raiffeisen International-Chef Herbert Stepic monierte, die Komplexität bei der Regulierung sei groß und teilweise auch unverständlich geworden. "Ich bin ein simpler Banker", meinte Stepic. 
Auf der Aufsichtsseite würden die Spieler wie Pilze aus dem Boden schießen. 

Mehr dazu im Artikel der "Presse"

 
 
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Sparkassen sehen einheitliche europäische Bankenaufsicht skeptisch.

Der Sparkassenverband steht Teilen der geplanten europäischen Bankenunion sehr kritisch gegenüber. Vor allem bei der einheitlichen Bankenaufsicht gibt es aus Sicht der Sparkassen Ungereimtheiten. Dass es zu keiner einheitlichen europäischen Einlagensicherung kommt, begrüßen wir ausdrücklich.

Geht es nach der Europäischen Kommission soll künftig die Europäische Zentralbank (EZB) und nicht mehr nationale Behörden wie die FMA für die Aufsicht der österreichischen Sparkassen zuständig sein. Ein entsprechender Vorschlag wurde am 12. September von der Europäischen Kommission veröffentlicht. Das neue System sollte als ein wesentliches Element der Bankenunion Anfang 2013 in Kraft treten. Der Sparkassenverband sieht darin eine überschießende und die EZB überfordernde Maßnahme. „Es ist nicht nachvollziehbar, warum die EZB sich mit kleinen und ausschließlich regional tätigen Instituten wie Sparkassen befassen sollte. Es fehlt sowohl an praktischer Aufsichtserfahrung als auch an entsprechendem Personal. Der Vorschlag der EU-Kommission, alle europäischen Banken – unabhängig von ihrer Größe und Systemrelevanz - unter die Aufsicht der Europäischen Zentralbank zu stellen, ist daher aus Sicht der Sparkassen abzulehnen“, betont Michael Ikrath, Generalsekretär des Österreichischen Sparkassenverbandes.

Sparkassen gefährden nicht die Stabilität
Der Gesetzesentwurf ist weitreichend und überträgt der EZB exklusive und übergeordnete Aufsichtskompetenzen bis hin zur Erteilung und dem Entzug von Bankenlizenzen. 2013 sollen davon nur systemrelevante Banken betroffen sein, in der Endausbaustufe sämtliche 6.200 Banken der Eurozone. Mit den regionalen Gegebenheiten ist die EZB allerdings nicht vertraut. Michael Ikrath: „Die Sparkassen haben ein Geschäftsmodell, das konsequent der Realwirtschaft dient und regional verankert ist. Sie konnten dadurch auch in der Krise den Unternehmen die notwendigen Kredite zur Verfügung stellen. Sie waren nie eine Gefahr für die Stabilität des europäischen Finanzsystems – ganz im Gegenteil. Derartige Eingriffsrechte für die EZB sind daher weder zweckmäßig noch gerechtfertigt und verursachen nur zusätzliche Kosten und eine unsinnige Bürokratie. Daher werde sie von den Sparkassen strikt abgelehnt.“

Der Sparkassenverband unterstützt daher eine einheitliche Aufsicht für systemrelevante Banken durch die EZB, aber keine Änderungen der kleineren Banken. Ikrath: „Es ist nachvollziehbar, dass die systemrelevanten, international tätigen Banken unter EZB-Aufsicht gestellt werden,  aber mit Sicherheit nicht regionale Sparkassen. Es muss den Besonderheiten der nationalen Bankensysteme Rechnung getragen werden.“

Einlagensicherung wird harmonisiert
Auch eine einheitliche europäische Einlagensicherung ginge mit Sicherheit auf Kosten der Sparkassen und deren Kunden. „Es kann nicht sein, dass solide aufgestellte Sparkassen für das Fehlverhalten der Casino-Banken zur Kassa gebeten werden. Hier wird das Geld unserer Kunden verzockt. Für solche Vorschläge sind wir nicht zu haben“, betont Ikrath. Die Sparkassen haben seit Jahren ein bewährtes Sicherungssystem, das die Einlagen der Kunden absichert. Deshalb befürwortet der Sparkassenverband die Harmonisierung der Einlagensicherungsrichtlinie, die eine Angleichung der gesetzlichen Sicherungssysteme vorsieht damit sich jeder Kunde in Europa auf die gleichen Standards verlassen kann. Die freiwilligen Systeme müssen davon aber unbedingt unberührt bleiben, um maximalen Verbraucherschutz zu gewähren. Wir lehnen aber Einrichtung von europäischen Einlagensicherungsfonds ab.

Quelle: sparkassenverband.at

 
 
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Laut einem Bericht der Plattform "boerse-express.com" wird die Europäische Zentralbank den aktuellen Entwürfen zufolge Zugriff nicht nur auf die grenzüberschreitenden heimischen Grossbanken wie Erste und Raiffeisen Bank International, sondern auch auf alle anderen Banken und Sparkassen haben.

"Die EZB kann jeden Bankfall an sich ziehen", sagten die Vorstände der österreichischen Finanzmarktaufsicht FMA, Helmut Ettl und Kurt Pribil, Donnerstagfrüh im Rahmen des "Forums Alpbach".

Die nationalen Aufseher geben künftig entsprechende Kompetenzen an die EZB ab.  Per "Rückdelegation" sei dann die nationale Bankenaufsicht wieder für die mittleren und kleinen Banken zuständig, aber nach den Spielreglen der EZB. Die heimischen Aufseher müssten der EZB dabei zuarbeiten - also eine Art Filialkonstruktion.

Mehr dazu im Bericht bei "boerse-express.com"


 
 
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Der Erste Group Bank AG und Raiffeisen Zentralbank AG haben die im Zuge der Schuldenkrise von der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA, European Banking Authority) geforderte Erhöhung der Kernkapitalquote (Core Tier 1-Ratio nach EBA-Definition) auf neun Prozent per Ende Juni 2012 mehr als erfüllt. Dies ergaben vorläufige Berechnungen der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) und der Finanzmarktaufsicht (FMA). Die finalen Ergebnisse sowie nähere Details zu den österreichischen Banken werden im September veröffentlicht. 

Insgesamt wurden 27 europäische systemrelevante Banken von der EBA aufgefordert, Eigenkapital aufzubauen. Damit soll das Vertrauen der Märkte in die Banken wieder hergestellt werden. 

Die ursprünglich auch betroffene Österreichische Volksbanken AG (ÖVAG) wurde im Zuge der Restrukturierung teilverstaatlicht und ist seither nicht mehr Teil der Betrachtung. 

Quelle: apa/ots

 
 
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Laut einem Bericht der "Presse" sind die Raiffeisenbanken und Sparkassen über die guten Konditionen der Livebank - einer Tochter der teilverstaatlichten ÖVAG - empört. Sie sehen darin eine Wettbewerbsverzerrung. 

Die Österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) kündigte am Mittwoch an, dass sie Banken, die mit besonders hohen Zinssätzen arbeiten, verstärkt überprüfen wird. 

Zunächst sollen die Institute aufgefordert werden, ihre internen Kalkulationen vorzulegen. Notfalls sollen die Praktiken der Banken unterbunden werden. „Wenn jemand über den Marktzins zahlt, wenn zu große Abweichungen erfolgen, wollen wir das abstellen können“, sagt FMA-Vorstand Helmut Ettl. Dazu bedarf es noch einer Gesetzesänderung. 

Mehr dazu im Artikel der "Presse"