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Wieder hatte das Wiener Handelsgericht einen Fall um eine AWD-Beratung zu entscheiden - diesmal ging es um einen Fremdwährungskredit, berichtet das "Wirtschaftsblatt".

Das Handelsgericht hat ausgesprochen, dass auch Akademikern nicht zuzumuten ist, dass sie eine fehlerhafte Beratung erkennen. Folglich wurde der AWD zu 15.762 € Schadenersatz nebst der Feststellung verurteilt, dass künftige Zinsschäden zu begleichen sind.

Mehr dazu im Artikel des "Wirtschaftsblatt" (Link)  

 
 
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Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) führt - im Auftrag des Konsumentenschutzministeriums - einen Musterprozess gegen einen Salzburger Vermögensberater, der Konsumentinnen ein riskantes Fremdwährungskreditgeschäft vorschlug, ohne sie im Detail über die Risken der Tilgungsträger aufzuklären, berichtet die Plattform "foonds.com".

Das OLG Linz lastet dem Berater an, dass er den grundsätzlich konservativ und risikofrei orientierten Konsumentinnen ein riskantes Gesamtfinanzierungskonzept vorschlug, ohne sie im Detail über die Risken der Tilgungsträger aufzuklären. Er hätte dieses Risiko durch Vorlage einer Modellrechnung zu reinen Verlustszenarien und nachteiligen Entwicklungen erklären müssen.  


 
 
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Das Landesgericht Graz hat eine Vermögensberatungsgesellschaft zu einer Schadenersatzzahlung in Zusammenhang mit einem Vorsorgemodell auf Basis eines Fremdwährungskredites verurteilt, wie der VKI in einer Presseaussendung mitteilt.

Grund: Der vom Landesgericht Graz bestellte Sachverständige kam zum Ergebnis, dass dieses "Pensionsmodell" auf bloßen Fiktionen beruhte,deren Eintreten von vornherein völlig unwahrscheinlich gewesen sei.

Mehr dazu in der Presseaussendung des VKI (Link)

 
 
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05.07.2011, diepresse.com
Die Zahl der oft als kurzfristige Keiler angeheuerten Finanzdienleistungsassistenten schrumpfte in den vergangenen Jahren von 12.500 auf 4.300, schreibt die "Presse" in ihrer morgigen Printausgabe.

 
 
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22.05.2011, nachrichten.at
Lt. den OÖ Nachrichten sieht ein neuer Gesetzesentwurf vor, dass Vermittler eine Ausbildungsverpflichtung von 40 Stunden haben. Es soll eine unabhängige Prüfung und ständige Weiterbildungsverpflichtung geben. Das würde 6.000 sogenannten Finanzdiensleistungsassistenten in Österreich den Job kosten, sagt Herbert Samhaber, Sprecher der Finanzdienstleister in der Wirtschaftskammer Oberösterreich. banknews.at fragt: Haben tatsächlich 6.000 Vermittler in Ö haben mit weniger als einer Woche Ausbildung Kunden in Finanzangelegenheiten beraten?

 
 
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03.02.2011/ vol.at
In der heutigen Presseaussendung des Fachverbandes der Finanzdienstleister sagt deren Obmann: "Es ist die Aufgabe der OeNB sowie der konzessionierten Kreditgeber und nicht der einzelnen Kreditvermittlern, volkswirtschaftliche Kreditrisiken einzuschätzen." Was er nicht erwähnt: dass die Finanzdienstleister am meisten und noch dazu ohne eigenes Risiko an den Fremdwährungskrediten verdient haben...