Wieder hatte das Wiener Handelsgericht einen Fall um eine AWD-Beratung zu entscheiden - diesmal ging es um einen Fremdwährungskredit, berichtet das "Wirtschaftsblatt".
Das Handelsgericht hat ausgesprochen, dass auch Akademikern nicht zuzumuten ist, dass sie eine fehlerhafte Beratung erkennen. Folglich wurde der AWD zu 15.762 € Schadenersatz nebst der Feststellung verurteilt, dass künftige Zinsschäden zu begleichen sind.
Mehr dazu im Artikel des "Wirtschaftsblatt" (Link)
03.02.2011/ vol.at
In der heutigen Presseaussendung des Fachverbandes der Finanzdienstleister sagt deren Obmann: "Es ist die Aufgabe der OeNB sowie der konzessionierten Kreditgeber und nicht der einzelnen Kreditvermittlern, volkswirtschaftliche Kreditrisiken einzuschätzen." Was er nicht erwähnt: dass die Finanzdienstleister am meisten und noch dazu ohne eigenes Risiko an den Fremdwährungskrediten verdient haben...