Im Interview mit der "Kleinen Zeitung" spricht Walter Rothensteiner, Obmann des Bankenverbandes und Chef der RZB, über die Hypo Alpe Adria als Ausnahmefall, die Kreditreduktion der österreichischen Banken in Osteuropa, den "Waldviertler Bankrebell" und die Bedeutung der FMA.
Zum Bankeninsolvenzrecht sagt Rothensteiner:
"Soll eine Raiffeisenbank mit 15 Mitarbeitern, die in einem Verbund mit drei Sicherheitsnetzen integriert ist, wirklich Zielgruppe dieses Rechts sein? Wir dürfen angesichts der Proportionen nicht das Augenmaß verlieren. Für die kleinen Sparkassen ist es natürlich das gleiche Thema. Der Sinn dieses Insolvenzrechts ist, Flächenbrände zu verhindern. Davon kann man wohl nicht reden, wenn eine Bank in Wolfsberg ein Problem hat. Das löst man lokal. "
Im Interview mit der "Presse" spricht spricht Herbert Stepic, Chef der Raiffeisen Bank International, über seine private Geldanlage, die europäische Schuldenkrise, die Pläne für den Geschäftsausbau in Asien und wann er sich zurückziehen wird.
Auf die Frage, warum der Staat Milliarden für drei Problembanken zahlen muss, sagt er: "Natürlich ist die Sanierung dieser Institute schwierig. Aber es gibt größere, gesunde Banken wie Raiffeisen und die Sparkassen. Diese berappen einen Riesenbetrag an Sondersteuern und zahlen damit zum guten Teil die Sanierung der Problembanken."
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