Wie aus der am Dienstag veröffentlichten Bilanz der RZB hervorgeht, verbuchten die zwei italienischen Leasing-Töchter im Vorjahr ein Minus von 57 Millionen Euro. Bereits 2010 und 2011 waren Verluste angefallen.
Mehr dazu im Artikel der "Presse"
Die Raiffeisen Zentralbank (RZB), das Spitzeninstitut der österreichischen Raiffeisenbanken, kämpft in Italien mit Problemen, berichtet die "Presse". Wie aus der am Dienstag veröffentlichten Bilanz der RZB hervorgeht, verbuchten die zwei italienischen Leasing-Töchter im Vorjahr ein Minus von 57 Millionen Euro. Bereits 2010 und 2011 waren Verluste angefallen. Mehr dazu im Artikel der "Presse" Add Comment Die Raiffeisen Zentralbank (RZB) ist drauf und dran, ihre seit fünf Monaten offenen Verpflichtungen gegenüber der teilverstaatlichten Volksbanken AG (ÖVAG) einzulösen, berichtet der "Standard". Man sei an "Vermögensteilen der VB Leasing interessiert" und nicht an der ganzen Gesellschaft, sagt ein RZB-Sprecher auf Anfrage des Standard. Damit könne man die Vereinbarung - einen mit dem Bund vereinbarten Sanierungsbeitrag für die ÖVAG - erfüllen. Der Bund gehe aber davon aus, dass die RZB die gesamte VBLI kauft - und nicht nur Filetstücke herauslöst. Mehr dazu im Artikel des "Standard" RZB-Chef Walter Rothensteiner spricht im Interview mit der "Wiener Zeitung" über die Bankensteuer, die daraus reduzierte Kreditvergabe und die Schwierigkeiten von Firmengründern, an Finanzierungen zu kommen. Auf den Vorwurf, Banken würden Jungunternehmern nur mit Staatshaftungen finanzieren, sagt Rothensteiner: "Ich finde es ungerecht, dass man den Banken unterstellt, keine Kredite vergeben zu wollen. Wir leben von der Kreditvergabe. Und wenn wir das Gefühl haben, dass wir das Geld wieder zurückbekommen, machen wir das gern. Allerdings haben wir mittlerweile so detaillierte Vorschriften, dass Kreditentscheidungen nicht mehr so einfach getroffen werden können." Mehr dazu im Artikel der "Wiener Zeitung" Walter Rothensteiner, Obmann der Bundessparte Banken und RZB-Chef, sieht die Gefahr einer Kreditklemme auf die österreichische Wirtschaft zukommen, berichtet das "Wirtschaftsblatt": „Jetzt ist davon nichts zu spüren, aber wenn die Konjunktur wieder anspringt, könnte das ein Thema werden", warnt der RZB-Chef laut der Zeitung. Verantwortlich für eine mögliche Kreditklemme macht Rothensteiner die vielen Regularien wie Eigenkapitalaufbau, Bankensteuer und Basel III. Mehr dazu im Artikel des "Wirtschaftsblatt" Im Interview mit dem "Standard" spricht RZB-Chef Walter Rothensteiner über die Insidervorwürfe, die Finanzmarktaufsicht und die Verschiebung von Basel III. Zu den Differenzen mit der Österreichischen Volksbanken AG hinsichtlich der verpflichtenden Übernahme von Krediten bzw. dem Rückkauf eines RZB-Aktienpaketes sagt er: "Egal, was sich die RZB-Aktionäre zum Erwerb dieses Pakets überlegt haben, alles hätte sich aufs Kernkapital durchgeschlagen - aber alle Banken haben ihre Probleme mit dem Eigenkapital. Und unser Sektor braucht das Paket nicht, ihnen gehören schon mehr als 90 Prozent der RZB. Es ist also keine Boshaftigkeit gegenüber der ÖVAG." Mehr dazu im Artikel des "Standard" Die Raiffeisen Zentralbank ZB hat ihre Verpflichtungen gegenüber der ÖVAG, die sie bei der Verstaatlichung eingegangen ist, noch immer nicht erfüllt - berichtet "Der Standard". Die Altaktionäre der ÖVAG, zu der neben der RZB auch die deutsche DZ Gruppe und die Volksbanken gehören, wurden im Rahmen der ÖVAG-Sanierung verpflichtet, einen Beitrag zu leisten. So mussten die "kleinen" Volksbanken etwa Kapitalerhöhungen zeichnen, die DZ-Gruppe übernahm die Frankfurter Niederlassung der ÖVAG-Tochter Investkredit - in der laut dem "Standard" auch faule Kredite schlummern. Die RZB indes hat sich verpflichtet, bis Ende August (2012) "geeignete Maßnahmen zu setzen", die das ÖVAG-Eigenkapital um 100 Mio. Euro entlasten und ihr Liquidität von 500 Mio. Euro zuführen sollten. Dies ist bis heute jedoch nicht geschehen. Der Rückkauf des ÖVAG-eigenen RZB-Anteils war bisher gescheitert. Und die Alternative - eine Übernahme von Vermögenswerte (RWAs, vornehmlich Kredite) - könnte Raiffeisen mit dem Hinweis auf rechtliche Regelungen (die Übernahme von Risken muss vertragsgemäß "unter Bedachtnahme auf die Sorgfaltspflicht" erfolgen) blockieren. Zur Lösung des Problems sei man in "intensiven Verhandlungen", so ein RZB-Sprecher zum "Standard". Mehr dazu im Artikel des Standard Im Interview mit dem Magazin "Format" spricht RZB-Generaldirektor Walter Rothensteiner über sein iPhone samt dessen Auswirkungen auf die Bankenlandschaft, den Rückgang der Zinserträge der Banken, und einen möglichen Kreditengpass. Zu den neuen Eigenkapitalvorschriften und Regulierungen sagt er: "Der Wust an Verordnungen und die zusätzliche Bürokratie sind ein Wahnsinn. Unsere Bankengruppe ist in 17 Ländern unterwegs, und wir liefern monatlich 5.000 Seiten Statistik an die Behörden. Jetzt kann mir keiner erklären, dass die irgendein Beamter vernünftig auswertet. Ich wäre schon dankbar, wenn alle 17 Aufsichtsbehörden die gleichen Zahlen von uns wollen würden. Doch nicht einmal das ist der Fall." Mehr dazu im Interview des Magazins "Format" Im Interview mit dem Kurier spricht Walter Rothensteiner, Chef der Raiffeisen Zentralbank und Raiffeisen-Generalanwalt, über böse Banken, den gegen Null tendierenden Nettozinsertrag und Problem in Ungarn. Auf die Frage, ob mit Unternehmern wie Heinrich Staudinger anstatt der Banken nicht die Falschen von den Aufsichtsbehörden gejagt würden, sagt Rothensteiner: "Dagegen muss ich mich jetzt wehren: Ungefähr sechs Prozent der österreichischen Bankbilanzsummen haben ein Problem. Und von den restlichen 94 redet keiner. Gleichzeitig kriegen wir täglich neue Vorschriften. Wenn die Unterlagen keinen Bank-Kredit rechtfertigen, kann man nicht der Bank die Schuld geben." Mehr dazu im Interview des "Kurier" Von der gemeinsamen europäischen Bankenaufsicht durch die EZB werden "einmal grundsätzlich neun Großbanken" in Österreich betroffen sein, erklärte Finanzministerin Maria Fekter laut einem Bericht des "Standard". Bezogen auf die Bilanzsummen sind das Erste Group, Raiffeisen Zentralbank, Raiffeisen Landesbank Oberösterreich, die Raiffeisen Holding Niederösterreich Wien, UniCredit Bank Austria, Bawag, Hypo Alpe Adria, ÖVAG und die Österreichische Kontrollbank. Sowohl die ÖVAG als auch die Kärntner Hypo dürften im Zuge der laufenden Restrukturierungen in Zukunft allerdings wieder unter die 30 Mrd. Euro-Schwelle fallen. Die beiden Raiffeisen Landesbanken liegen nur knapp über der 30 Mrd. Euro-Marke. Mehr dazu im Artikel des "Standard" Im Interview mit den OÖ Nachrichten spricht RZB-Generaldirektor Walter Rothensteiner über trübe Konjunkturaussichten, den Kapitalbedarf europäischer Banken und das Banken-Insolvenzrecht. Auf die Frage, warum sich die neuen Eigenkapitalvorschriften (Basel III) verzögern würden, sagt Rothensteiner: "Weil sie so komplex sind. Allein die EBA muss 170 Umsetzungsverordnungen erlassen. Dann braucht es noch die entsprechenden Gesetze auf nationaler Ebene. Das dauert." Mehr dazu im Interview der OÖ Nachrichten |