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Waren es zum Jahresende 2010 noch rund 520 Mio. Euro, so werde für das Gesamtjahr 2011 bereits mit Risikovorsorgen in der Höhe von 2,4 Mrd. Euro gerechnet, berichtet orf.at. Das dürfte wohl primär auf Staatsanleihen und Beteiligungen an Kreditinstituten zurückzuführen sein. 

Die Ertragslage konnte jedoch verbessert werden, das Betriebsergebnis sei um 2,5 Prozent auf knapp sechs Mrd. Euro gestiegen. Während die Wertberichtigungen aus dem Kreditgeschäft sogar um elf Prozent auf rund 2,5 Mrd. Euro zurückgingen, stiegen die Wertberichtigungen aus dem Wertpapier- und Beteiligungsgeschäft stark.

Mehr dazu bei orf.at (Link)

 
 
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Fast neun von zehn Banken planen in den nächsten drei Jahren Investitionen, um ihre Risikosteuerungs- und Controllingprozesse zu verbessern. Im Fokus steht dabei vor allem Personalentwicklung, die Überprüfung der Compliance sowie IT-Governance und -Security. Das ist das Ergebnis des neuen "Branchenkompass Kreditinstitute 2011", der von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut erstellt wurde.

In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Banken, die ihre Risiko- und Controllingprozesse unter die Lupe nehmen, kontinuierlich gestiegen. 72 Prozent der Top-Entscheider investieren in die Personalentwicklung, um das Know-how im Bereich Risikomanagement und Compliance auszubauen. Unter den Kreditbanken sagen dies sogar 80 Prozent. Für eine Überprüfung des Compliance Managements wollen zwei von drei Banken Projekte aufstellen. Bei den Privatbanken sind es sogar 80 Prozent.

Auf die Verbesserung der IT-Governance und IT-Security setzen 64 Prozent. Dabei geht es in erster Linie um Lösungen für Datenschutz und Datensicherheit sowie für die neuen Mindestanforderungen an das Risikomanagement der Banken (MaRisk). Besonders Banken mit Firmenkundengeschäft sehen hier noch Handlungsbedarf. 62 Prozent der Branchenentscheider halten zudem Verbesserungen bei der Überprüfung der internen Kontrollsysteme für nötig. Investitionen in die interne Revision planen ein Viertel der Befragten. Im Vorjahr waren es noch 70- beziehungsweise 45 Prozent. Das zeigt, dass die Mehrheit der Institute ihre Überprüfungen weitgehend abgeschlossen haben.

Auf ein integriertes Risikomanagement, das auf einer Plattform alle Risikobewertungen miteinander verknüpft, setzen inzwischen 60 Prozent der Banken. "Damit kommen die Institute den Anforderungen von MaRisk BA am nächsten", sagt Oliver Tiebing, Senior Executive Manager bei Steria Mummert Consulting. "Denn nur durch die Abwägung aller Risiken und aller Korrelationen lässt sich das Gesamtrisiko der Bank zuverlässig und zeitnah bestimmen. Die einzelnen Risiken können sich dabei gegenseitig verstärken oder aber abschwächen. Maßnahmen, die an einer Stelle Risiken beseitigen, können an anderer Stelle zu neuen Bedrohungen führen."

Mehr als die Hälfte (55 Prozent) der Institute will ihre bisherigen Geschäfts- und Risikostrategien auf den Prüfstand stellen und möglichweise neue Geschäftsmodelle entwickeln. Bei Banken mit Firmenkundengeschäft sagen dies sogar 68 Prozent.

Hintergrundinformationen Für die Studie "Branchenkompass 2011 Kreditinstitute" von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut befragte forsa im Juli 2011 100 Entscheider aus 100 Kreditinstituten in Deutschland. Die Institute gehören zu den nach ihrer Bilanzsumme größten Kreditinstituten im Land. Sie repräsentieren die drei Säulen der deutschen Kreditwirtschaft: Sparkassen, Genossenschaftsbanken und Kreditbanken. Die Entscheider wurden zu den Branchentrends sowie zu den Strategien und Investitionszielen bis 2014 interviewt. Befragt wurden jeweils die Vorstandsvorsitzenden, Vorstandsmitglieder, die Geschäftsführer, die Leiter der Unternehmensentwicklung, die Leiter von Finanzen und Controlling oder die Vertriebs- und Marketingleiter. Die Befragungen wurden mit der Methode des Computer Assisted Telephone Interview (CATI) durchgeführt. 

Quelle: presseportal.de (Link)


 
 
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Die Europäische Bankenaufsicht (EBA) stellt die Geldinstitute vor einen "akuten Handlungsbedarf". So sieht es jedenfalls die Boston Consulting Group(BCG) in der Studie "Facing new realities in global banking". Die Studie dreht sich um die Auswirkungen des Regelwerks Basel III. 

Banken müssten ihr Risiko-Management "als integralen Teil der Geschäftssteuerung betrachten". Die BCG plädiert für "einen ganzheitlichen Ansatz". 
Mehr dazu im Artikel bei CIO (Link) 

 
 
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28.07.2011, bestbanking.at
Eine Studie von Deloitte bestätigt die im banknews.at-Artikel "3 Fakten zu Österreichs Banker-Gagen" getroffenen Aussagen. Im Artikel von bestbanking ist zu lesen: "Bankenvergütung wird strenger reguliert, die Regulatorien sind in der Umsetzung jedoch realitätsfremd." Und weiters zum Risikomanagement als neues Berufsbild: "Risikomanager nehmen an Bedeutung zu, ein Ende dieser Entwicklung ist nicht absehbar".

 
 
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06.07.2011, risknet.de
Im Top-Management wächst die Akzeptanz für ein professionelles Risikomanagement und damit auch die Investitionsbereitschaft. Fast 91 Prozent der 308 befragten Fach- und Führungskräfte der Finanzbranche gaben an, dass in ihrem Hause die Unternehmensstrategie um einen Risikomanagementfokus erweitert wurde, berichtet risknet.de

 
 
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04.07.2011, bankmagazin.de
Die Banken kämpfen gerade mit geringen Wachstumsraten und sinkenden Margen und müssen neue Strategien überlegen, um das Geschäft voranzutreiben, sagt  Unternehmensberater Roland Berger Strategy Consultants laut bankmagazin.de. Dabei fehlt oft ein ganzheitlicher Ansatz im Bereich Risikomanagement.

 
 
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28.06.2011, apa.at
Bank Austria, BAWAG P.S.K und Erste Bank teilen via APA mit, dass wieder mehr Mitarbeiter aufgenommen werden. So heißt es zum Beispiel seitens der Erste Bank: "Aufgrund der vergangenen beiden Jahre ist das Berufsbild des Risikomanagers stärker als bisher gefragt. Daher haben wir ein attraktives Trainee-Programm mit Schwerpunkt auf Risikomanagement lanciert, um den Management-Anforderungen der Zukunft bestmöglich zubegegnen".