Die Tiroler Sparkasse (Tispa) hat wieder eine Dreierspitze – vorübergehend jedenfalls, berichtet die "Tiroler Tageszeitung". Wie die Bank mitteilte, wird Christian Reingruber ab 1. Juni neuer Risikovorstand. Er übernehme „im Wesentlichen“ die Aufgaben von Wolfgang Hechenberger, der die Tispa Ende Mai 2013 verlässt, sagte Pressesprecher Jakob Knapp. Der Umbau in der Chefetage ist damit aber noch nicht beendet. Denn das „langfristige Ziel“ sei ein Zweier-Vorstand, bestätigte Knapp eine frühere Ankündigung der Bank. Mehr dazu im Artikel der "Tiroler Tageszeitung".
In der Gemeinde Semmering sind so manche Kunden der Sparkasse Mürzzuschlag verärgert, berichtet die "Kleine Zeitung". Die Filiale wird am 14. Juni zum letzten Mal öffnen. Kritisiert wird die weitere Ausdünnung des ländlichen Raumes, und davon, dass die Filiale sehr gut frequentiert sei. Kurz: Die Kunden verstehen nicht, warum dieser Schritt nötig ist. Mehr dazu im Artikel der "Kleinen Zeitung"
Die Erste Group wollte sich 2012 in ihrem gesamten Netzwerk und bis hin zu all ihren Tochtergesellschaften vom bekannten Sparkassen-"S"-Logo verabschieden. Das ist vorerst abgeblasen, wie Erste-Chef Andreas Treichl laut dem "Standard" berichtete. "Nach eingehenden Diskussionen haben wir uns dazu entschlossen, in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld vorerst beim roten 'S' zu bleiben", sagte der Erste-Chef im Internet-Chat seines Hauses. Mehr dazu im Artikel des "Standard"
Die Steiermärkische Sparkasse kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2012 blicken, berichtet orf.at: trotz langsamen Wirtschaftswachstums konnte der Gewinn nach Steuern auf 76 Millionen Euro gesteigert werden. Vorstandsvorsitzender Gerhard Fabisch führt das Ergebnis auf die Kostendisziplin bei Sach- und Personalaufwand, aber auch auf die niedrigen Risikokosten zurück. Mehr dazu bei orf.at
Die Vorarlberger Sparkassen haben im vergangenen Jahr die Auswirkungen des europaweit niedrigen Zinsniveaus zu spüren bekommen, berichtet orf.at Während die Bilanzsumme mit 5,1 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr nahezu gleich blieb, stand 2012 beim Betriebsergebnis unter dem Strich ein Minus von 39,4 Prozent. Als Grund für den Rückgang gab Vorstand Werner Böhler das niedrige Zinsniveau an: damit sinke auch die Zinsspanne - und somit der Ertrag, der für Regionalbanken wie die Sparkassen, nach wie vor der wichtigste Ertragsbringer sei. Mehr dazu bei orf.at
Nach einer mehr als zwei Jahre dauernden, intensiv geführten Diskussion mit dem europäischen Parlament und dem Rat, hat die österreichische Sparkassengruppe ihr Ziel erreicht: eine hundertprozentige Anrechnung der Minderheitenanteile im Haftungsverbund. MichaeI Ikrath, Generalsekretär des Österreichischen Sparkassenverbandes: "Ich bin erleichtert und begeistert! Es ist ein sensationeller Erfolg, dass es gelungen ist, dieses erfolgreiche Zusammenarbeitsmodell der österreichischen Sparkassengruppe in der europäischen Gesetzgebung zu berücksichtigen und damit den Weg für eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit zugunsten unserer Kunden und Regionen im Haftungsverbund zu sichern". Die österreichischen Sparkassen sind nachdrücklich dafür eingetreten, dass die gewachsenen europäischen Stärken in der Kreditwirtschaft, wie eben das Zusammenarbeitsmodell im Haftungsverbund, auf europäischer Ebene Anerkennung finden. Dies dient nicht nur der Erhaltung überaus bewährter dezentraler Strukturen und nationaler Bankenmärkte, sondern stärkt auch die europäische Kreditwirtschaft. Die ist ein wichtiger und richtiger Schritt, um den Finanzmarkt insgesamt stabiler zu machen. Für die Konsolidierungsrechnung der Erste Group war offen, ob 1,6 Mrd. Euro Eigenkapital aus Minderheitsbeteiligungen weiter anerkannt werden. Nach dem heutigen Verhandlungsergebnis in Brüssel stellt dieses Kapitalthema für die Sparkassengruppe kein Problem mehr dar. Michael Ikrath: Es freut mich, dass es insbesondere mit großer Unterstützung des Europäischen Parlaments unter der engagierten Federführung des Chefverhandlers, Othmar Karas, gelungen ist, Rat und Kommission von dem Stellenwert der dezentralen Kreditinstitutsgruppen Europas zu überzeugen. Dadurch wird Wettbewerbsvielfalt garantiert und die Finanzierung der Realwirtschaft abgesichert. So können die regionalen Sparkassen die Kreditversorgung der KMU weiter garantieren, die das Rückgrat unserer Wirtschaft darstellen". Quelle: apa/ots
In der Sparkassen-Gruppe Oberösterreich dürfte es schon in absehbarer Zeit zu einer deutlichen Veränderung kommen, berichten die Oberösterreichischen Nachrichten. Die Sparkasse Kremstal-Pyhrn könnte von der Sparkasse Oberösterreich übernommen werden, heißt es in gut informierten Kreisen. Nach hohen Wertberichtigungen in den vergangenen Jahren käme dies nicht überraschend, so die OÖN. Der neue Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Kremstal-Pyhrn bestätigt zwar, dass es seit einem dreiviertel Jahr Überlegungen über eine Fusion mit den Linzern gebe. Aber entschieden sei noch nichts. Mehr dazu im Artikel der OÖN
Im Interview mit der "Presse" spricht Raiffeisenbank-International-Chef Herbert Stepic über verschleppte Bankenreformen, überzogene Eigenkapitalvorschriften, gefährliche Schattenbanken und das weiterhin hohe Potenzial im Osten.
Auf die Fragen, welche Banken Österreich wirklich brauchen würde, sagt Stepic:
"Meines Erachtens nach kämen wir mit den drei großen Bankgruppierungen (Raiffeisen, Erste/Sparkassen, Bank Austria, Anm.) aus, wobei es innerhalb der Sektoren zu weiteren Konsolidierungen kommen muss. Daneben wird es noch Platz für ein paar insignifikante Privatbanken geben."
Der "Kurier" hat die Online-Angebote der fünf größten österreichischen Banken einem Vergleichstest unterzogen. Das Fazit des Webseiten-Experten Max Scheugl fällt trotz guter Ansätze ernüchternd aus: „Die Banken könnten es Kunden online viel leichter machen. Oft werden Grundprinzipien des Webdesigns ignoriert und bankenspezifische Bezeichnungen verwendet, mit denen Kunden gar nichts anfangen können.“ Demnach zwingt die Bank Austria ihre Kunden zu unnötig vielen Klicks. Dass sich hinter dem Link „Zahlungsverkehr“ bei der Erste-Bank gleich die Maske für Inlandsüberweisungen auftut, ist nicht optimal und laut Scheugl ein Eck zu kompliziert. Beim Online-Auftritt der Raiffeisenbank wird kritisiert, dass die diversen Anmeldeoptionen für Kunden verwirrend seien. Bei der Easybank verwundert, dass sie keine mobile Webseite für Smartphones bietet. Nicht zeitgemäß sei bei der Volksbank, dass sie weder eine mobile Webseite für Smartphones noch Apps für den schnellen Zugriff auf das eigene Konto unterwegs anbietet. Mehr dazu im Artikel des "Kurier"
Der "Kurier" beleuchtet in einem aktuellen Artikel die Reaktion der österreichischen Banken auf die aktuellen Herausforderungen. In den nächsten fünf Jahren werde ein Drittel der Filialen wegfallen, erwartet Bank-Austria-Chef Cernko laut dem "Kurier". Außerdem werde der Zugang zum Bankgeschäft über Smartphones immer wichtiger. "Eurokrise. Vorsichtige Anleger. Zinsen, die im Keller sind. Online-Banking, dass den Gang zum Schalter obsolet macht."
Die Ergebnisse der Kurier-Analyse im Überblick: | Bank Austria
| "Die Bank Austria werde ihre heute 360 Filialen in den nächsten Jahren "einigermaßen deutlich zurücknehmen".
| | Volksbanken | "Fusionen geplant: Es werde in fünf Jahren wohl weniger Institute und weniger Filialen geben." | | BAWAG: | Gemeinsam mit der Post: "Durch die Zusammenführung von Post- und BAWAG-Filialen wird die Zahl der Filialen von 150 auf 500 ausgeweitet."
| | Erste Bank & Sparkassen | "Die Zahl der Filialen blieb heuer mit 1044 relativ konstant." |
|