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Der Vorstandsvorsitzende der Raiffeisen Bank International (RBI), Herbert Stepic, stellt seine Funktion als CEO "aus persönlichen Gründen" zur Verfügung, berichtet der "Standard".

Stepic ist in die Kritik geraten, weil er drei Wohnungen in Singapur über zwei Offshore-Firmen gekauft und den Deal nicht seinen Gremien mitgeteilt haben soll.

Lt. Standard dürfte der interne Druck auf ihn doch zu groß geworden sein, auch wenn Stepic mehrfach betont hat, dass es sich um einen Kauf mit in Österreich versteuertem Geld und nicht um eine Offshore-Konstruktion gehandelt habe. 

Mehr dazu im "Standard"

 
 
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Der ÖVAG Konzern befindet sich derzeit in einem
tiefgreifenden Umstrukturierungsprozess. Die Bank hat sich
verpflichtet, alle Geschäftsbereiche, die nicht in Zusammenhang mit
der Funktion als Spitzeninstitut des Volksbanken-Verbundes stehen,
abzubauen und damit die Bilanzsumme deutlich zu verringern. Die
Redimensionierungsmaßnahmen belasten das Ergebnis: Per 31. März 2013
beträgt das Vorsteuerergebnis EUR 3 Mio. und das Konzernergebnis nach
Steuern und Minderheitenanteilen liegt bei EUR -21 Mio. 


Ergebnisse im ersten Quartal 2013 im Detail

Per 31. März 2013 wird ein Zinsergebnis von EUR 50 Mio.
ausgewiesen. Gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres ist ein
Rückgang von EUR 6 Mio. zu verzeichnen, was vor allem auf den
Redimensionierungsprozess und den damit verbundenen Abbau von Assets
zurückzuführen ist.

Die Risikovorsorgen sind um EUR 15 Mio. angestiegen und belaufen
sich per 31.03.2013 auf EUR -37 Mio. Dies ist vor allem auf das
Segment Non-core Immobilien zurückzuführen, wo die Risikovorsorgen um
EUR 25 Mio. über dem Vorjahreswert liegen. Aus der
Portfoliowertberichtigung dagegen konnten knapp EUR 18 Mio. aufgelöst
werden.

Der Provisionsüberschuss hat sich gegenüber der Vorperiode um EUR
9 Mio. verringert und liegt zum Ende des ersten Quartals bei EUR 11
Mio. Das Handelsergebnis ist ebenfalls gesunken und beträgt per 31.
März 2013 EUR -7 Mio.

Der Verwaltungsaufwand konnte um EUR 4 Mio. auf EUR -61 Mio.
gesenkt werden. Der Personalstand ist ebenfalls rückläufig, per 31.
März 2013 sind 1.886 Mitarbeiter, davon 756 außerhalb Österreichs, im
Konzern beschäftigt.

Das sonstige betriebliche Ergebnis beträgt im Berichtszeitraum EUR
64 Mio. Die Republik Österreich hat eine Asset-Garantie mit einem
Höchstbetrag von EUR 100 Mio. zu Gunsten des ÖVAG Konzerns abgegeben.
Gemäß IAS/IFRS sind Forderungen aus der Übernahme von Ausfällen auf
den Bilanzstichtag abzuzinsen, gleichzeitig ist die in der
Asset-Garantie enthaltene Besserungsvereinbarung eine
Verbindlichkeit, die ebenfalls abgezinst zu erfassen ist. Saldiert
ergibt sich daraus ein Wert von EUR 65 Mio., der im sonstigen
betrieblichen Ergebnis dargestellt wird. Die Bankensteuer von EUR -11
Mio. wird ebenfalls in dieser Position ausgewiesen.

Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen beträgt im ersten Quartal
2013 EUR -17 Mio., gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres
entspricht das einem Rückgang um EUR 52 Mio. Dies ist unter anderem
darauf zurückzuführen, dass aus dem Überhang von effektiven Fair
Value Hedges im Berichtszeitraum ein Bewertungsergebnis von EUR -18
Mio. erfasst wurde.

Die Bilanzsumme beläuft sich per 31. März 2013 auf EUR 25,8 Mrd.
und liegt damit um EUR 1,9 Mrd. unter dem Wert zum Jahresultimo 2012.

Die Kapitalquoten sind stabil. Die Tier 1 Quote bezogen auf das
Gesamtrisiko beträgt zum Ende des ersten Quartals 2013 11,0% (10,9%
zum Ultimo 2012), die Eigenmittelquote bezogen auf das Gesamtrisiko
liegt per 31. März 2013 bei 16,0% (nach 15,7% zum Jahresende).

Die Vergleichszahlen per 31. Dezember 2012 wurden gemäß IAS 8
angepasst. Zum einen wurde die IAS 19 Bestimmung
(Bilanzierungsvorschriften für Leistungen an Arbeitnehmer) geändert,
was auch in den Vorperioden berücksichtigt werden muss. Zum anderen
machte ein Fehler in der Verarbeitung von IFRS Bewertungen im Zuge
der Fusion von ÖVAG und Investkredit, der zu einer Fehldarstellung im
Konzernabschluss 2012 führte, eine Anpassung erforderlich.

Es ist davon auszugehen, dass der massive Restrukturierungsprozess
das Ergebnis weiterhin belasten wird, der Konzern wird das Jahr 2013
daher voraussichtlich negativ abschließen.

Quelle: APA/OTS


 
 
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Die Tiroler Sparkasse (Tispa) hat wieder eine Dreierspitze – vorübergehend jedenfalls, berichtet die "Tiroler Tageszeitung".

Wie die Bank mitteilte, wird Christian Reingruber ab 1. Juni neuer Risikovorstand. Er übernehme „im Wesentlichen“ die Aufgaben von Wolfgang Hechenberger, der die Tispa Ende Mai 2013 verlässt, sagte Pressesprecher Jakob Knapp.

Der Umbau in der Chefetage ist damit aber noch nicht beendet. Denn das „langfristige Ziel“ sei ein Zweier-Vorstand, bestätigte Knapp eine frühere Ankündigung der Bank.

Mehr dazu im Artikel der "Tiroler Tageszeitung".

 
 
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Die Volksbank Linz-Wels-Mühlviertel bietet ihren Kunden ab 3. Juni in der Linzer Innenstadt einen neuen Service an, berichten die "OÖ Nachrichten". 

Wer bei der Bank ein Girokonto hat, kann sein Kind im Alter von zwei bis sechs Jahren während der Woche für zwei Stunden beaufsichtigen lassen.

„Wir wissen, dass 80 Prozent der Bankgeschäfte in der Familie von Frauen erledigt werden. Vor allem jenen mit kleinen Kindern wollen wir einen zusätzlichen Service anbieten. Das Angebot richtet sich vor allem an junge Mütter. Aber auch Väter sind herzlich willkommen“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Linz-Wels-Mühlviertel, Andreas Pirkelbauer. „Bankprodukte sind oft austauschbar. Aber ein solches Angebot ist neu.“

Mehr dazu im Artikel der "OÖ Nachrichten"

 
 
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Im Rahmen der gestrigen Hauptversammlung sagt Erste Group-Chef Andreas Treichl laut Format at, dass die Erste Group die höchste Bankenabgabe in Österreich zahle und "einen Teil davon spezifisch, um einen Konkurrenten zu unterstützen. Unser Beitrag zum österreichischen Bankwesen ist damit vollständig abgedeckt", so Treichl.

Größte Fehler der vergangenen Zeit seien Personalentscheidungen gewesen, aber "sicher nicht" der Kauf der BCR-Bank im Rumänien, so Treichl auf eine entsprechende Frage.

Mehr dazu im Artikel des "Format"

 
 
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Martin Grüll, Finanzchef der Raiffeisen International (RBI), bestätigt im Wirtschaftsblatt-Interview sein Interesse an der an der Leasing-Gesellschaft der ÖVAG. 

"Die Due Dilligence ist voll im Laufen", so der RBI-CFO. Dass es nun auch eine Ausschreibung für die Assets gibt, stört ihn nicht. Die RBI wird jedenfalls für die gesamte Gesellschaft ein Angebot legen. Denn die VB-Leasing gehört je zur Hälfte der teilverstaatlichten ÖVAG und der deutschen DZ Bank. "Wir wollen sie entweder ganz oder gar nicht", sagt Grüll.

Mehr dazu im Artikel des "Wirtschaftsblatt"

 
 
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Die Kärntner Raiffeisenbanken haben im vergangenen Jahr einen kräftigen Gewinneinbruch hinnehmen müssen, berichtet die Kleine Zeitung". Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) fiel von 34,5 Millionen Euro (2011) auf 21,3 Millionen Euro.

Für das laufende Jahr rechnet Vorstand Georg Messner angesichts des extrem niedrigen Zinsniveaus damit, dass man das Ergebnis von 2012 halten wird können. Eine Steigerung sei nicht in Sicht, meinte er. Das Zinsniveau sei zwar gut für Kreditkunden, "aber es ist nicht gut für die Sparer und auch nicht für uns", so Messner, der auch Kritik an den zahllosen Regularien übte, die Basel III mit sich bringen würde.

Mehr dazu im Artikel der "Kleinen Zeitung"

 
 
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Im Interview mit dem "Standard" spricht ÖVAG-Generaldirektor Stephan Koren über seine Bilanz nach 8 Monaten in der Bank, den Disput mit Raiffeisen über deren Verpflichtung im Rahmen der Teilverstaatlichung, die Überlebenschancen der ÖVAG und den von der EU abgesegneten Restrukturierungsplan.

Zur Zusammenarbeit mit den lokalen Volksbanken sagt er: "Volksbanken und ÖVAG führen keine Liebes-, aber eine Vernunftehe, für beide Seiten. Die Volksbanken geben Selbstständigkeit und Unabhängigkeit an ihre ÖVAG ab, die als Verursacherin der Probleme gesehen wird. Dass man sich daran reiben kann, ist also nachvollziehbar."

Mehr dazu im Interview des "Standard"

 
 
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Die Raiffeisenbank Region Baden schließt mit Ende Juni im Bezirk Baden/Niederösterreich sieben Filialen, berichtet das Magazin "News". 

"Unser Filialnetz ist extrem dicht. Das war betriebswirtschaftlich nicht mehr zu rechtfertigen", wird der Geschäftsleiter der Bank, Christian Moucka, zitiert. 

Mehr dazu im Artikel bei "News"

 
 
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Eine Fusion der vier Tiroler Volksbanken sei kein Thema und auch nicht geplant, berichtet die Tiroler Tageszeitung.

Alle vier Institute seien ertrags- und eigenkapitalstark. „Ich schließe aus, dass sich Tirols Volksbanken auf Druck aus Wien zusammenschließen“, sagt Volksbank-Tirol-Vorstand Markus Hörmann.

Das Bankgeheimnis für Ausländer werde fallen, das sehe man aber gelassen. Das Geschäft in Jungholz (nur vier Mitarbeiter) sei aber bereits in den letzten Jahren sukzessive zurückgegangen.

Mehr dazu im Artikel der "Tiroler Tageszeitung"