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Der Finanzberater AWD könnte in Österreich nach 20 Jahren bald Geschichte sein. Eine Namensänderung gilt als sicher, eine Schließung ist möglich, berichtet das Magazin "Format".

Denn die Schweizer „Sonntags- Zeitung“ berichtete recht detailgetreu über Pläne des Schweizer Eigentümers Swiss Life, die AWD-Tochtergesellschaften in Osteuropa, Österreich und England zu schließen. Die Swiss Life wolle sich in Zukunft auf die Kernmärkte Deutschland und Schweiz konzentrieren, hieß es da.

Mehr dazu im Artikel des "Format"

 
 
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Wieder hatte das Wiener Handelsgericht einen Fall um eine AWD-Beratung zu entscheiden - diesmal ging es um einen Fremdwährungskredit, berichtet das "Wirtschaftsblatt".

Das Handelsgericht hat ausgesprochen, dass auch Akademikern nicht zuzumuten ist, dass sie eine fehlerhafte Beratung erkennen. Folglich wurde der AWD zu 15.762 € Schadenersatz nebst der Feststellung verurteilt, dass künftige Zinsschäden zu begleichen sind.

Mehr dazu im Artikel des "Wirtschaftsblatt" (Link)  

 
 
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Neben den zivilrechtlichen Sammelklagen hat der VKI auch eine umfangreiche Strafanzeige wegen schweren gewerbsmäßigen Betrugs bei der Staatsanwaltschaft Wien eingebracht, berichtet der "Standard".

Als Verdächtige werden AWD-Gründer Carsten Maschmeyer sowie aktuelle und frühere Geschäftsführer von AWD Österreich und das Unternehmen selbst ausgemacht. Mittlerweile liegt der Akt bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft, die bereits Zeugen einvernommen hat.

Mehr dazu im Artikel des "Standard" (Link)

 
 
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Ein ehemaliger hochrangiger Manager des AWD sieht nicht nur die Kunden als Opfer von Strukturvertrieben, sondern auch die einfachen Vermittler, schreibt das "Wirtschaftsblatt".

Sie würden in eine Schuldenspirale gedrängt, was einen Ausstieg de facto unmöglich mache. Schlagworte wie „mafiös" und „Sekten" fallen.

Mehr dazu im Artikel des "Wirtschaftsblatt" (Link)

 
 
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Dem WirtschaftsBlatt wurde das polizeiliche Vernehmungsprotokoll eines AWD-Aussteigers zugespielt, das neuerlich Fragen in der Diskussion um Finanzberatungen aufwirft. Konkret geht es um die Güte und Unabhängigkeit bei Prüfungen zum Vermögensberater, die ein AWD-Insider in Zweifel zieht. 

Mehr dazu im Artikel des "Wirtschaftsblatt" (Link)

 
 
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Nach Berichten des "Wirtschaftsblatt" belasten interne Mails des Finanzdienstleisters "AWD" in Zusammenhang mit dem Vertrieb von Immofinanz-Aktien aus dem Jahr 2007.

So sollen Mitteilungen an die Vertriebsmitarbeiter belegen, dass der "echte" Wert der Aktie mit 100% über dem damaligen Kurs gelegen und so der Verkauf der Aktie gepusht worden sei.

Mehr dazu im Artikel des "Wirtschaftsblatt"

 
 
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Der auch in Österreich aktive Finanzdienstleister AWD hat in seinem Heimatland Deutschland offenbar massiv gegen Provisionsregelungen verstoßen, berichtet der Radiosender NDR Info laut Vorabmeldung vom Mittwoch.

Der AWD vertrieb demnach kurz vor seinem Börsengang im Jahr 2000 den Informationen zufolge insgesamt mehr als 20 Fondsprodukte, bei denen die Provisionen insgesamt mehr als 15 Prozent betrugen. Nach geltender Rechtsprechung hätte eine Provision von mehr als 15 Prozent den Kunden jedoch laut NDR zwingend mitgeteilt werden müssen. Der Konzern dementiert vehement.

In Österreich hat der Verein für Konsumentinformation fünf Sammelklagen gegen den Finanzberater eingebracht.

Mehr dazu im Artikel des NDR.


 
 
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17.08.2011, salzburg.com
Obwohl der Chef vom AWD-Österreich vor kurzem noch über den Kundenzuwachs sprach (Link), musste er im ersten Halbjahr 2011 einen Umsatzrückgang von 36,4 Mio. auf 34,8 Mio. Euro hinnehmen. Der operative Verlust (Ebit) hat sich laut Salzburger Nachrichten verdoppelt und belief sich auf -3,2 nach -1,6 Mio. Euro.

 
 
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03.05.2011, diepresse.com
Die Finanzdienstleisterbranche hat, wie in diesem banknews.at-Artikel beschrieben, deutlich unter den Krisen und Skandalen der letzten Jahre gelitten. Auch der AWD Österreich spürt - trotz erfolgter Neuausrichtung im Jahr 2010 - diese Situation deutlich. Nach einem Verlust (vor Zinsen und Steuern) in Höhe von 4,5 Mio. EUR im Jahr 2010 verlief auch das 1. Quartal 2011 mit einem Verlust von 1,2 Mio. EUR negativ, wie die Presse berichtet

 
 
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30.04.2011, welt.de
Im banknews.at-Artikel "AWD & Co: Krisen und Skandale" wurde die Verquickung zwischen dem Ex-AWD-Chef und der Politik bereits beleuchtet. Nun tauchen neue Vorwürfe auf: wie welt.de berichtet, sollen noch mehr Wahlkampfspenden an Gerhard Schröder geflossen sein, als ursprünglich angenommen. Den entsprechenden Bericht der ARD-Sendung "Panorama" finden Sie hier.