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Die Bank Austria dreht an der Gebührenschraube, berichtet die "Wiener Zeitung".

Mit 1. Juli erhöht das Geldinstitut die Preise für Konten und Wertpapierdepots um acht Prozent. "Es ist die erste Preisanpassung seit vier Jahren", erklärt ein Sprecher. "Wir haben uns dabei am Verbraucherpreisindex orientiert, der in den Jahren 2009 bis 2012 um 8,4 Prozent gestiegen ist." Mit der Bankensteuer hätten die neuen Preise jedenfalls nichts zu tun, heißt es in der Bank Austria.

Mehr dazu im Artikel der "Wiener Zeitung"

 
 
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Nach wiederholten Kapitalzuschüssen, Restrukturierungen und teuren Abschreibungen hat die jetzt losgeschlagene defizitäre ATF Bank die Bank Austria unterm Strich rund 2 Mrd. Euro gekostet, berichtet das "Wirtschaftsblatt".

Gekauft hat die Bank Austria die Kasachstan-Bank 2007 für damals rund 1,6 Mrd. Euro. Der Ausstieg nach nicht einmal sechs Jahren belastete die Bank Austria-Bilanz 2012 nun noch einmal mit 423 Mio. Euro.

Mehr dazu im Artikel des "Wirtschaftsblatt"

 
 
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Die zum italienischen UniCredit-Konzern gehörende Bank Austria strafft ihr österreichisches Filialnetz drastisch, weil immer weniger Kunden in die Filialen kommen und ihre Bankgeschäfte lieber elektronisch erledigen, berichtet "Die Presse".

Bankchef Willibald Cernko wird in den kommenden zwei bis drei Jahren etwa ein Drittel der jetzigen Niederlassungen auflassen. Das kündigte er Donnerstagabend vor Journalisten an. Zur Zeit hat die Bank im Inland rund 350 Filialen. Demnach machen bis 2015 mehr als 100 Niederlassungen dicht.

Mehr dazu im Artikel der "Presse"

 
 
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Im Interview mit dem Wirtschaftsblatt spricht Bank-Austria-Chef Willibald Cernko über den Anstieg der faulen Kredite, unternehmerische Aktivität am Rand des Kriminellen, Filialschließungen und Personaleinsparungen.

Zum Umgang mit dem Kostendruck in der Bank Austria sagt Cernko: "Man wird nicht nur auf der Kostenseite reagieren, sondern künftig auch Geschäfte risikoadäquater bepreisen müssen. In Summe wird es zu einer Erhöhung der Kreditkonditionen kommen – das ist unausweichlich. Wer das seinen Kunden nicht adressiert, ist nicht fair. Im Schnitt wird es eine Erhöhung über alle Kredite zwischen 20 bis 60 Basispunkte geben."

Mehr dazu im Interview des "Wirtschaftsblatt"

 
 
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Im Interview mit dem Format spricht Bank-Austria-Chef Willlibald Cernko über den attraktiven Kern der Finanztransaktionssteuer, die schwierige Umsetzung eines Trennbankensystems, geringere Renditerwartungen und eine Bankberatung via Videokonferenz.

Zu einem möglichen Filial- und Mitarbeiterabbau sagt er: "Studien besagen, dass im österreichischen Banksektor in den nächsten fünf bis zehn Jahren ein Drittel der Filialen wegfallen werden. Das entspricht der wirtschaftlichen Vernunft. Wir haben den historisch gewachsenen Vorteil, dass wir nur rund zehn Prozent unserer Filialen außerhalb der Ballungszentren haben; die werden wir sicher evaluieren."

Mehr dazu im Interview des Magazins "Format"

 
 
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Die österreichische UniCredit-Tochter Bank Austria baut im Internetbanking weiter aus. Online-Bankkunden können sich ab heuer - vorerst wochentags bis 22 Uhr - auch über Videotelefon von Bankern beraten lassen, berichtet "Der Standard". Ein Testbetrieb sei jetzt im Jänner in einen Pilot übergegangen. 

Weiters würden alle Mobile Banking-Apps der Bank heuer aktualisiert. Dass mit Ausbreitung dieser "virtuellen" Filialen bei den klassischen Filialen samt dortigen Belegschaften ein Kahlschlag droht, weist die Bank Austria zurück. Zwar würden bei allen Banken Filialschließungen anstehen, "aber wir haben in Relation nicht so viele wie andere", sagt Bank-Austria-Vorstand Helmut Bernkopf .

Mehr dazu im Artikel des "Standard"

 
 
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Im Interview mit der "Presse" spricht Raiffeisenbank-International-Chef Herbert Stepic über verschleppte Bankenreformen, überzogene Eigenkapitalvorschriften, gefährliche Schattenbanken und das weiterhin hohe Potenzial im Osten.

Auf die Fragen, welche Banken Österreich wirklich brauchen würde, sagt Stepic:

"Meines Erachtens nach kämen wir mit den drei großen Bankgruppierungen (Raiffeisen, Erste/Sparkassen, Bank Austria, Anm.) aus, wobei es innerhalb der Sektoren zu weiteren Konsolidierungen kommen muss. Daneben wird es noch Platz für ein paar insignifikante Privatbanken geben."
 
 
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Nach der Einigung der EU-Finanzminister auf eine neue Bankenaufsicht bei der EZB am ­frühen Donnerstagmorgen haben sich auch die Chefs der österreichischen Banken zu Wort gemeldet. 

In Österreich fallen neun Großbanken unter diese neue Regelung: die Raiffeisen Zentralbank inklusive Raiffeisen Bank International, Erste Group, Bank Austria (indirekt über die italienische Konzernmutter UniCredit), Bawag PSK, Österreichische Volksbanken-AG (ÖVAG), die beiden Raiffeisenlandesbanken Niederösterreich-Wien und Oberösterreich sowie die Kontrollbank und die Kärntner Hypo Alpe Adria.

"Das ist insbesondere für Österreich mit seinen international tätigen Banken ein wichtiger und richtiger Schritt in die richtige Richtung"
Willibald Cernko, Bank Austria
"Hoffe, dass auch künftig die Nichteuroländer miteingebunden werden"
Herbert Stepic, Raiffeisenbank International
„Das ist ein Schritt in die richtige Richtung“
Franz Gasselsberger, Oberbank
„Ich halte die Grenze bei der Bilanzsumme von 30 Milliarden Euro aber für zu niedrig. Die Unterstützung der Realwirtschaft darf nicht erschwert werden“
Heinrich Schaller, RLB OÖ
 
 
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Von der gemeinsamen europäischen Bankenaufsicht durch die EZB werden "einmal grundsätzlich neun Großbanken" in Österreich betroffen sein, erklärte Finanzministerin Maria Fekter laut einem Bericht des "Standard".

Bezogen auf die Bilanzsummen sind das Erste Group, Raiffeisen Zentralbank, Raiffeisen Landesbank Oberösterreich, die Raiffeisen Holding Niederösterreich Wien, UniCredit Bank Austria, Bawag, Hypo Alpe Adria, ÖVAG und die Österreichische Kontrollbank.

Sowohl die ÖVAG als auch die Kärntner Hypo dürften im Zuge der laufenden Restrukturierungen in Zukunft allerdings wieder unter die 30 Mrd. Euro-Schwelle fallen. Die beiden Raiffeisen Landesbanken liegen nur knapp über der 30 Mrd. Euro-Marke.

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Kurz vor Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise kaufte die Bank Austria für 2,1 Mrd. US-Dollar (1,62 Mrd. Euro) die Mehrheit an der ATF-Bank in Kasachstan. Laut „Presse“-Informationen will sich die Bank Austria nun aus Kasachstan zurückziehen und die ATF-Bank verkaufen.

Zieht man die Investitionen in Kasachstan vom kolportierten Preis, zu dem die ATF-Bank nun verkauft werden soll, ab, ergibt sich ein Verlust von 1,8 Mrd. Euro. 

Mehr dazu im Artikel der "Presse"