Bild
Die BAWAG steht vor einer kompletten Neuausrichtung, der Insidern zufolge rund 700 Mitarbeiter - fast 20% der Belegschaft - zum Opfer fallen dürften, berichtet die "Wiener Zeitung".

Das Firmenkundengeschäft soll mangels Profitabilität weitgehend geschlossen werden, der Eigenhandel der Bank wird ebenfalls weitgehend aufgegeben. 

Brisant: im Vorjahr hatte die BAWAG noch eine Firmenkundenoffensive gestartet.

Die "Wiener Zeitung" vermutet, dass diese Maßnahmen auch zur Erreichung der Basel III - Eigenkapitalregeln dienen, ohne einen weiteren Kapitalzuschuss durch den Eigentümer "Cerberus" zu erfordern. 

Mehr dazu im Artikel der "Wiener Zeitung"

 
 
Bild
Im Interview mit dem Wirtschaftsblatt spricht  Bawag-Chef Byron Haynes über die Bawag-Eigentümer, Eurokrise sowie Swap-Geschäfte mit Linz.

Auf die Frage, ob eine Fusion mit der ÖVAG nun wieder vorstellbar sei, sagt er: "Absolut nicht. Stephan Koren  hat gesagt, dass er vor einer Restrukturierung steht, die Jahre dauern wird. Für uns ist die ÖVAG daher kein Thema."

Mehr dazu im Interview des "Wirtschaftsblatt" 

 
 
Bild
Kaum war heuer im Februar die Rettung der Volksbanken AG (ÖVAG) durch die Republik paktiert, war auf dem Wiener Finanzparkett schon wieder von einer Neuauflage zu einer Fusion mit der BAWAG PSK die Rede, berichtet derboersianer.com

Für BAWAG-Vorstand Wolfgang Klein ist dies, wie er heute sagte, kein Thema. Es mache keine Sinn, über ungelegte Eier zu reden.

Mehr dazu im Artikel bei "derboersianer.com"

 
 
Bild
"Die Finanzierungen sind fast ausschließlich zu variablen Zinssätzen abgeschlossen. Das ist riskant" meint der gebürtige Deutsche Peter Karst, seit Jahresbeginn Leiter des Marketings und der Produktentwicklung der Bawag PSK im "Kurier".

In Deutschland würden daher für den Wohnbau kaum variabel verzinste Kredite vergeben. 90 Prozent aller Wohnbaufinanzierungen seien dort fix verzinst.

Mehr dazu im Artikel des "Kurier

 
 
Bild
Die Bawag hat unter Österreichs Großbanken den teuersten Vorstand, berichtet das "Wirtschaftsblatt". Das im Mehrheitsbesitz des US-Fonds Cerberus stehende Geldhaus überwies seinen fünf Vorständen im Vorjahr insgesamt 8,6 Millionen €. 

Damit liege die wesentlich kleinere BAWAG noch deutlich vor ihren viel größeren Konkurrenten, der Raiffeisenbank International bzw. der Erste Group. Als Grund für diese ungewöhnliche Situation gibt das "Wirtschaftsblatt" die internationale Zusammensetzung des BAWAG-Vorstandes an. Auch die 5mal so große Bank-Austria zahlte ihren Vorständen "nur" knapp 5 Mio. EUR.

Unter den im Staatsbesitz befindlichen Banken liegt das Management der Hypo Alpe Adria mit EUR 2,5 Mio. an vorderster Stelle.

Mehr dazu im Artikel des "Wirtschaftsblatt"

 
 
Bild
Das Magazin "Format" berichtet in seiner aktuellen Ausgabe über die Zukunft des österreichischen Volksbanken-Sektors. 

Dabei werde intensiv an der sogenannten Restrukturierungsvereinbarung gearbeitet, in der die Rahmenbedingungen für den Haftungsverband gemäß des Modells der niederländischen Rabobanken festgelegt werden. Dies ermögliche dem Bund auch eine Exit-Strategie, die aus einem (im Jahr 2010 noch fehlgeschlagenen) Merger mit der BAWAG PSK bestehen könnte. Das Interesse von Cerberus sei noch intakt, heißt es. Mit "vernünftigen Volksbankern“ rede man gerne. Die Idee einer "Volksbank für Arbeit und Wirtschaft“ aus dem Jahr 2010 werde nun wieder mit Leben erfüllt.

Weitere Möglichkeiten seien der Verkauf an einem strategischen Partner im Ausland oder ein Zusammenschluss mit dem Raiffeisensektor nach deutschem Vorbild. Geschäftspotential habe die "ÖVAG neu" aber allemal, schreibt "Format". Trotz Finanzkrise und Rekordverlusten verfügen die Volksbanken über einen loyalen Kundenstock. Im Gegensatz zur skandalbehafteten Hypo Alpe Adria sind die Imagewerte der Volksbanken gut. Auch die sympathischen und erfolgreichen Skispringer ("Superadler“; "Mit V wie Flügel“) ziehen nach wie vor als Testimonials.

Schließlich berichtet das Magazin noch über die zukünftige ÖVAG-Führung, die im Aufsichtsrat durch Gertrude Tumpel-Gugerell präsidiert werden solle. Der ehemaligen Direktorin der Europäischen Zentralbank wird demnach mit Ex-Bank-Austria-Vorstand Franz Zwickl ein Kapazunder zur Seite gestellt.  Tumpel und Zwickl favorisieren dem Bericht nach Michael Mendel als Vorstand, die fehlende Hausmacht im Volksbanken-Reich begrenze aber seine Durchsetzungskraft. Das Finanzministerium hingegen wünsche sich Stephan Koren als ÖVAG-General. 

Mehr dazu im Artikel des Magazins "Format"

 
 
Bild
Wie vor vier Jahren die Erste Bank hat nun die Bawag eine Vertriebskooperation mit der Kaffeeröster- und Handelsfirma Tchibo abgeschlossen. Ab 11. April verkaufen Tchibo/Eduscho in ihren 140 Filialen in Österreich das so genannte „KontoBox Gold“-Paket der Bawag PSK. Das Angebot läuft bis 8. Mai. 


Mehr dazu in der Presseaussendung der BAWAG (Link)

 
 
Picture
Im Rahmen der Bekanntgabe des Jahresergebnisses 2011 der BAWAG sprach deren Chef  Byron Haynes über eine erneute Gerüchte über eine mögliche Übernahme der durch staatliche Maßnahmen stabilisierten ÖVAG, des Spitzeninstituts des Volksbanken-Sektors.  Anders als vor zwei Jahren sei man nicht mehr an einer Übernahme der ÖVAG interessiert, berichtet die "Presse".
Die Bawag profitierte 2011 davon, dass sie abgesehen von einer kleinen Beteiligung in Ungarn nicht mehr in Osteuropa vertreten ist. Der Anteil an der ungarischen MKB-Bank von 4,6 Prozent wurde in der Bilanz um 58 Mio. Euro wertberichtigt.  Das Institut verzeichnete beim Nettogewinn ein kleines Plus von 0,7 Prozent auf 122,5 Mio. Euro. 

Mehr dazu im Artikel der "Presse" (Link)

 
 
Picture
Die Bawag PSK hat 2011 wieder in den schwarzen Zahlen beendet und konnte dabei ihren Gewinn leicht steigern, berichtet der "Standard".

Das Vorsteuerergebnis (also exklusive Bankenabgabe) stieg um 13 Prozent auf 156 Mio. Euro, teilte die Bank am Freitag bei ihrer Bilanzpressekonferenz mit. Diese Ergebnis habe erzielt werden können, obwohl man auf die Ungarn-Beteiligung MKB 58 Mio. Euro habe abschreiben müssen. 


Mehr dazu im Artikel des Standard (Link)

 
 
Picture
Eine Neuauflage der Fusion der vom Staat vor der Pleite geretteten ÖVAG (Volksbanken AG) mit der BAWAG ist gemäß einem Bericht des "Standard" unter Bezugnahme auf das Magazin"Format" nicht auszuschließen". Hannes Androsch, Vizepräsident der Banken-ÖIAG (Fimbag) und selber minimal an der BAWAG beteiligt, meint dazu "sag niemals nie".

Mehr dazu im Artikel des "Standard" (Link