Picture
 "Es könnte durchaus sein, dass einige kleinere Institute dem Vorbild ihres jeweiligen Spitzeninstituts gefolgt sind und eine Überraschung erleben", behauptet ein Derivate-Spezialist in der "Wiener Zeitung".

 "Es gibt keine einzige Sparkasse, die ein solches CDS-Portfolio besitzt", sagt Nina Hoppe, Sprecherin des Sparkassen-Verbandes, zur "Wiener Zeitung".  Dass bei regionalen Volksbanken ein Abwertungsbedarf entstehen könnte, schließt ÖVAG-Sprecher Gröblinger aus. 

Mehr dazu im Artikel der "Wiener Zeitung" (Link)

 
 
Picture
Fitch hat das sogenannte Viability Rating der Kommunalkredit Austria (KA) von bb- auf b+ herabgesetzt, teilte die Ratingagentur lt. money.at am Mittwoch mit. Begründet wurde dies mit deren "beträchtlichem Exposure gegenüber griechischen Anleihen" in der Höhe "der Hälfte des harten Tier 1-Kapitals per Ende des Halbjahrs 2011".


Mehr dazu bei money.24 (Link)

 
 
Picture
Griechenland wird nach Einschätzung von Herbert Stepic, Vorstandschef der österreichischen Raiffeisen Bank International (RBI), um einen harten Schuldenschnitt nicht mehr herumkommen, schreibt das deutsche "Handelsblatt".

"Ein Haircut von rund 50 Prozent könnte den Griechen den Spielraum geben, um Reformen umzusetzen, ohne sich zu Grunde sparen zu müssen."

Mehr dazu im Artikel des "Handelsblatt".

 
 
Picture
Gut gerüstet haben sich die Erste Group und das Volksbanken-Spitzeninstitut ÖVAG für einen möglichen Griechenland-Schuldenschnitt, berichtet das "Wirtschaftsblatt". 

Die Erste hat per Ende September ihr Griechenland-Portfolio auf Marktwerte abgeschrieben und erwartet - auch wegen diverser anderer Belastungen - im laufenden Jahr einen Verlust von bis zu 800 Millionen Euro. Auch die ÖVAG hat ihr Griechenland-Engagement kürzlich wertberichtigt: Bei einem Schuldenschnitt von 50 Prozent kämen keine weiteren Belastungen mehr auf das Institut zu, sagte ein Sprecher. Raiffeisen war in Griechenland so gut wie gar nicht engagiert. 

Mehr dazu im Artikel des "Wirtschaftsblatt" (Link)

 
 
Picture
Österreichs Finanzinstitute sind auf einen eventuellen Haircut unterschiedlich vorbereitet, berichtet das Wirtschaftsblatt. 

Am stärksten betroffen wäre die Bank Austria, die mit 510 Millionen € in Griechenland engagiert ist. Etwas mehr als ein Fünftel wurde wertberichtigt, bei einem 60prozentigen Haircut müsste die Tochter der UniCredit jedoch nochmals 176 Millionen abschreiben.

Mehr dazu im Artikel des "Wirtschaftsblatt" (Link)

 
 
Picture
 Die heimischen Banken und Versicherungen beteiligen sich umfangreich am Rettungspaket für Griechenland. Insgesamt dürfte ein Volumen von mehr als 800 Millionen € zustandekommen, berichtet das Wirtschaftsblatt.

Den Großteil davon schultert die Bank Austria, die 509 Millionen € beisteuert. Mit dabei ist auch die staatliche Kommunalkredit, deren Chef Alois Steinbichler das Volumen mit 135 Millionen € ­beziffert.


Quelle: wirtschaftsblatt.at

 
 
Picture
Herbert Stepic, CEO der Raiffeisen International sagte laut ORF-Morgenjournal am Rande der Jahrestagung von Weltbank und Internationalem Währungsfonds: "Ich glaube, dass wir von einem Haircut Griechenlands nicht mehr wegkommen, verbunden mit Lösungen, die eine Nachahmung für andere Länder wenig attraktiv machen." Er halten einen Schuldenschnitt um zumindest 50% für unausweichlich.

 
 
Picture
28.07.2011, wirtschaftsblatt.at
Im heutigen Leitartikel des Wirtschaftsblatts fordert Christian Kreuzer die Beteiligung der österreichischen Banken an der Rettung Griechenlands. Begründet wird dies mit einem anderenfalls entstehenden Imagesschaden und dem Umstand, dass die Banken ohnehin etwas an ihren Griechenland-Exposures abschreiben müssten. Dass eine derartige, freiwillige Beteiligung aber auch die Eigentümer und Aktionäre der Banken betrifft, wird nicht erwähnt.

 
 
Picture
22.07.2011, oe1.orf.at
In einem Interview mit Ö1 räumt Finanzministerin Fekter ein, dass der österreichische Steuerzahler vom Griechenland-Hilfspaket insoferne betroffen ist, dass die verstaatlichte Kommunalkredit ihr Griechenland-Exposure in Höhe von 1 Mrd. EUR mit 10 - 15% abwerten muss.

 
 
Picture
22.07.2011, wirtschaftsblatt.at
Die Griechenland-Rettung könnte für heimische Banken günstig werden. Laut einer Liste des Internationalem Bankenverbandes ist kein heimisches Institut von der Unterstützung des privaten Sektors für Athen betroffen, schreibt das Wirtschaftsblatt.