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Von der gemeinsamen europäischen Bankenaufsicht durch die EZB werden "einmal grundsätzlich neun Großbanken" in Österreich betroffen sein, erklärte Finanzministerin Maria Fekter laut einem Bericht des "Standard".

Bezogen auf die Bilanzsummen sind das Erste Group, Raiffeisen Zentralbank, Raiffeisen Landesbank Oberösterreich, die Raiffeisen Holding Niederösterreich Wien, UniCredit Bank Austria, Bawag, Hypo Alpe Adria, ÖVAG und die Österreichische Kontrollbank.

Sowohl die ÖVAG als auch die Kärntner Hypo dürften im Zuge der laufenden Restrukturierungen in Zukunft allerdings wieder unter die 30 Mrd. Euro-Schwelle fallen. Die beiden Raiffeisen Landesbanken liegen nur knapp über der 30 Mrd. Euro-Marke.

Mehr dazu im Artikel des "Standard"

 
 
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„Die österreichischen Banken sind schwach kapitalisiert“, sagt Alois Strasser, der bei der Ratingagentur für Österreich zuständige Analyst, im Interview mit der „Presse“. 

Der österreichische Finanzsektor zähle künftig bestenfalls zum „unteren Mittelfeld“, wenn es darum geht, etwaige Finanzschocks zu bewältigen, meint Strasser. Das Problem ist, dass die Banken derzeit nicht nur die strengeren Vorgaben der Aufsicht erfüllen, sondern mittelfristig auch die Staatshilfe zurückzahlen müssen. 
Mehr dazu im Artikel der "Presse"

 
 
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In der morgen erscheinenden Ausgabe von NEWS erhebt Ungarns stellvertretender Staatssekretär im Außenministerium, Gergely Pröhle, schwere Vorwürfe gegen heimische Banken. "Was Fremdwährungskredite anbelangt tragen diese selbstverständlich eine Mitschuld an Ungarns Lage." Wörtlich spricht er im Interview mit NEWS von einem "unmoralischen Angebot", das die heimische Banken in den vergangenen Jahren den Ungarn gemacht hätten.

Die kritische Medienberichterstattung in Österreich über das am Rande des Staatsbankrotts stehende Ungarn sei, laut Pröhle, auch mit der Rolle der heimischen Banken erklärbar. Im Videomitschnitt des NEWS-Interviews sagt der Deutsch sprechende Stellvertretende Staatssekretär wörtlich: "Dass in Österreich solche Meinungen ("Ramsch-Ungarn" und ähnliches) hörbar sind, ist wahrscheinlich damit zu erklären, dass die österreichischen Banken, die bekanntlich großen Einfluss auf die österreichische Presse haben, etwas aufgebracht sind, weil jetzt nicht mehr so furchtbar viel Geld bei uns zu verdienen ist wie in den letzten 15 Jahren."

Die europaweite Kritik an der Politik des ungarischen Premiers Viktor Orbán erklärt sich Pröhle mit der Schwäche der Opposition. Diese "habe keine andere Möglichkeit als durch die internationale Presse und das EU-Parlament von außen Druck auf Ungarn auszuüben." Pröhle gesteht aber ein, dass die Regierung, der er angehört, innerhalb kurzer Zeit "viele Interessen verletzt hat - vielleicht zu viele auf einmal."

Quelle: APA/OTS (Link)

 
 
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Der Verlust des Triple A für die Republik Österreich hat unmittelbare Auswirkungen auf die heimischen Banken, berichtet das "Wirtschaftsblatt".

Ihr Rating steht seit vergangenem Freitag unter Beobachtung. "Wir haben alle österreichischen Institute, die wir beobachten, auf ,Creditwatch' gesetzt", erklärt Markus Schmaus, Bankenexperte der Agentur Standard &Poor 's (S&P).

Mehr dazu im Artikel des "Wirtschaftsblatt" (Link)

 
 
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Dass heimische Großanken in den benachbarten Krisenländern Ungarn und Italien relativ stark engagiert sind, war auch ein Grund, warum die US-Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) Österreich das Triple-A entzogen hat, berichtet die "Wiener Zeitung".

Teure Abschreibungen auf ungarische und italienische Staatsanleihen könnten für unliebsame Überraschungen sorgen. 


Mehr dazu im Artikel der "Wiener Zeitung" (Link)

 
 
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Fitch Ratings mahnt eine Verbesserung der Kapitalstruktur der grossen österreichischen Banken ein. Dies sei "entscheidungsrelevant", schreibt die Ratingagentur lt. der Plattform "boerse-express.com" im 2012er Ausblick für die österreichischen Institute. 

"Mit Ausnahme der Bank Austria gestaltet sich die Kapitalisierung der grossen österreichischen Banken im Vergleich zu vielen internationalen Peers unvorteilhaft. Erste, RBI und ÖVAG haben laut EBA-Stresstest ein signifikantes Kapitaldefizit. Es haben zwar alle drei plausible Pläne zur Verbesserung der Kapitalstruktur bis Mitte 2012 präsentiert, das ungünstige operative Umfeld in CEE erschwert aber die interne Kapitalgenerierung der Banken".  

Mehr dazu im Artikel bei "boerse-express.com" (Link)

 
 
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Das Portal "boerse-express.com" analysiert Chancen und Risken der österreichischen Großbanken im Jahr 2012, wobei Unsicherheiten an mehreren Fronten lauern.

In Osteuropa sei Schrumpfung angesagt, die Gewinnaussichten und Dividenden bescheiden, das Vertrauen der Investoren fraglich, die Wirtschaft stehe auf der Bremse und die "Non Performing Loans" (notleidende Kredite) würden den Banken zu schaffen machen. 

Aufgrund restriktiverer Kapital- und Ausleihungsvorschriften für das Ostgeschäft der Banken dürften die Institute nicht nur in Ungarn, sondern auch in anderen Ländern stärker auf die Bremse steigen, meinen Analysten.

Mehr dazu im Artikel von "boerse-express.com" (Link)

 
 
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Die Kapitallücke der großen österreichischen Banken weitet sich aus, berichtet das "Wirtschaftsblatt". 

Nach Erste Group und RZB-Gruppe ­erhöht sich nun auch bei der ÖVAG der Kapitalbedarf. Durch den Verlust im dritten Quartal braucht das Spitzeninstitut des Volksbankensektors um rund 200 Millionen € mehr als noch im Sommer. Damit wird die Lücke insgesamt 1,2 Milliarden € betragen.

In Summe erhöht sich das fehlende Kapital der drei großen Institute auf 4,5 Milliarden €. Nach dem Sommer-Blitzstresstest lag die Lücke noch bei 2,9 Milliarden €. Die neuen Zahlen sollen nach WirtschaftsBlatt-Informationen Anfang Dezem­ber vorgelegt werden.

Mehr dazu im Artikel des "Wirtschaftsblatt" (Link)

 
 
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15.02.2010/ diepresse.com
Am ersten Blick makaber, aber am 2. Blick verständlich: Lt. Artikel in der Presse erwartet die österreichische Finanzmarktaufsicht den Vorschlag der EU-Kommission, dass sich Großbanken schriftlich für ein Abwicklungsszenario im Crash-Fall vorbereiten müssen.