Von der gemeinsamen europäischen Bankenaufsicht durch die EZB werden "einmal grundsätzlich neun Großbanken" in Österreich betroffen sein, erklärte Finanzministerin Maria Fekter laut einem Bericht des "Standard". Bezogen auf die Bilanzsummen sind das Erste Group, Raiffeisen Zentralbank, Raiffeisen Landesbank Oberösterreich, die Raiffeisen Holding Niederösterreich Wien, UniCredit Bank Austria, Bawag, Hypo Alpe Adria, ÖVAG und die Österreichische Kontrollbank. Sowohl die ÖVAG als auch die Kärntner Hypo dürften im Zuge der laufenden Restrukturierungen in Zukunft allerdings wieder unter die 30 Mrd. Euro-Schwelle fallen. Die beiden Raiffeisen Landesbanken liegen nur knapp über der 30 Mrd. Euro-Marke. Mehr dazu im Artikel des "Standard"
Die Kärntner Hypo hat 2011 ein Ergebnis "nahe der Nulllinie" erwirtschaftet, sagte Unternehmenschef Gottwald Kranebittern laut einem Bericht in der Tageszeitung "Standard". Er ließ dabei offen, ob knapp über oder unter der Nulllinie. 2012 soll es jedenfalls schwarze Zahlen geben. 2010 hatte die notverstaatlichte Bank nach Abschreibungen noch einen Verlust von 1 Mrd. Euro ausgewiesen. Die notleidenden Kredite bezifferte Kranebitter mit 10 Mrd. Euro, bei einer Bilanzsumme von knapp 36 Mrd. Euro. Davon seien 2011 rund 3,5 Mrd. Euro abgeschrieben worden. Mehr dazu im Artikel des "Standard" ( Link)
Nachdem der Verkaufsprozess der Italien- und Österreich-Tochter der notverstaatlichten Kärntner Hypo heuer wegen der negativen Marktlage ausgesetzt werden musste, startet die Bank nun neue Verkaufsversuche, schreibt das Wirtschaftsblatt. Vom Vorstand wurde ein sogenannter "Vorratsbeschluss" gefasst, der die Töchter für den Verkaufsprozess tatsächlich fit machen soll. Tochtergesellschaften sollen derart umgebaut werden, dass sie sich aufs Kerngeschäft beschränken und Interessenten gefunden werden können. Mehr dazu im Artikel des Wirtschaftsblatt
Die Hypo Alpe Adria braucht zumindest mittelfristig 1,5 Milliarden mehr an Eigenkapital als Risikopuffer. Das habe ein Gutachten der OeNB ergeben, das im Auftrag der FMA erstellt wurde, berichtet derStandard in seiner morgigen Printausgabe. Um dies zu erreichen, stehen der Bank mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Kapitalaufstockungen oder Haftungen seitens des Staates werden aber nicht bevorzugt. Die Hypo möchte nämlich eher das Risiko reduzieren (zum Beispiel durch Abverkäufe und Reduktion des Kredit-Portfolios) und so die Kapitalerfordernisse mindern. Mehr dazu im Artikel des Standard
Das Wirtschaftsmagazin "Trend" schreibt in seiner heute, Montag, erscheinenden Ausgabe, dass die Hypo Alpe Adria hr Beteiligungs- und Kreditportfolio auch weiterhin gnadenlos bereinigen will. Allein bei den 50 größten Kreditfällen betragen die Einzelwertberichtigungen mit 1,5 Milliarden Euro mehr als die Hälfte der aushaftenden Beträge. Um nach den Verlusten der letzten Jahre 2011 ausgeglichen bilanzieren zu können, will die HGAA laut "trend" den Schuldnern bei sofortiger Bezahlung des noch nicht wertberichtigten Obligos einen Sonderrabatt von bis zu 40 Prozent gewähren. zur APA-Presseaussendung von "Trend"
Die Österreich-Tochter der Hypo Alpe-Adria-Bank hat im ersten Halbjahr 2011 - wie auch der Gesamtkonzern - die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft, berichtet das Wirtschaftsblatt. "Wir können es schaffen, das Haus nachhaltig profitabel zu machen", erklärte Vorstandsdirektor Gerhard Salzer zu dem Ergebnis. Die Hypo Österreich steht, ebenso wie die Hypo Italien, zum Verkauf. Zu diesem Prozess wollten die Vorstände nichts sagen, das sei Sache des Eigentümers. Mehr dazu im Artikel des Wirtschaftsblatts
17.08.2011, salzburg.comDie Hypo Group Alpe Adria hat im ersten Halbjahr 2011 erstmals seit 2007 wieder einen Gewinn ausgewiesen - obwohl wieder Kreditrisikovorsorgen von 134,9 Mio. Euro nötig waren. Operativ gab es in den ersten sechs Monaten einen Gewinn von 90,8 Mio. Euro, berichten die Salzburger Nachrichten.
22.07.2011, derstandard.atAus einem Artikel des Standard ist zu entnehmen, dass keine wesentlichen Fortschritte in der Hypo Alpe Adria erzielt wurden: keine Neuigkeiten zum Verkauf des Österreich- und Italien Geschäfts, Ergebnisprognose 2011 unbekannt und vorläufig keine Aussicht auf einen gewinnbringenden Verkauf des Balkangeschäfts.
17.06.2011, orf.atBisher gibt es kein für konkretes Angebot für die Österreicht-Tochter der Hypo Alpe Adria, sondern lediglich Interessenbekundungen, berichtet orf.at. Freitagmittag endete die Angebotsfrist. Man sei aber ganz am Anfang des Verkaufsprozesses, deswegen gebe es noch keine konkreten Angebote, sagte die Hypo.
06.06.2011, derstandard.atNachdem die Bank Austria bereits Desinteresse bezüglich des Kaufs der Österreich-Tochter der Hypo Alpe Adria gezeigt hat, distanziert sich jetzt auch die RZB von derartigen Gerüchten. "Ich gehe davon aus, dass die Kärntner Kollegen nichts tun", erklärte RZB-Chef Rothensteiner heute laut einem Bericht des "Standard".
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