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Im Interview mit dem "Wirtschaftsblatt" spricht der neue Raiffeisen-Generalanwalt, Walter Rothensteiner, über Kapitalvorgaben, Griechenland und das Sparbuch, das ihm lieber ist als Aktien.

Zu seiner Tätigkeit als Aufsichtsrat in der ÖVAG und dem Kauf der Investkredit sagt er: "Man muss schon sagen, die ÖVAG hat einen Batzen Pech gehabt. Ein Jahr nach der Übernahme ist für die Banken die Welt zusammengebrochen. Hätte es fünf bis sieben Jahre ohne Krise gegeben, hätte sie es wahrscheinlich geschafft."

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Insgesamt "einen neutralen Trend" ortet der Fitch-Bankenexperte Michael Dawson-Kropf bei den Fundamentaldaten der österreichischen Banken, berichtet das "Wirtschaftsblatt".

Demnach benotet Fitch folgende österreichischen Banken derzeit mit "A" und stabilem Ausblick: Erste Group, Raiffeisen Bank International (RBI), Unicredit Bank Austria, den Volksbanken Verbund, die Österreichische Volksbanken AG (ÖVAG) und die Kommunalkredit Austria. Die staatliche Kommunalkredit-Bad-Bank KA Finanz wird mit "A+" bewertet.

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Die Ratingagentur Moody's hat vor erhöhten Umsetzungsrisiken im Zuge der Restrukturierung bei der Österreichischen Volksbanken AG nach dem Teileinstieg des Staates gewarnt, berichtet das "Wirtschaftsblatt".

Nach dem Setzen des Beobachtungsstatus' im Februar dieses Jahres sei Moody's bestrebt, eine Neubewertung des Ratings innerhalb von drei Monaten abzuschließen, sagte eine Analyst der Ratingagentur. Die anhaltende Reorganisation der Volksbank verzögere diesen Prozess nun. Er nannte keinen Termin für die Fertigstellung.


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Lt. einem Bericht der "Presse" übt Fimbag-Aufsichtsratsvizechef Hannes Androsch heftige Kritik an Österreichs Bankenrettungen. Bei der Sanierung der notverstaatlichten Problembanken habe man viel zu viel wertvolle Zeit verloren.

Die Rettung der ÖVAG nannte der stellvertretende Fimbag-Aufsichtsratschef eine „halbe Lösung“, bei der Klientelpolitik betrieben worden sei. Probleme habe im Übrigen nicht nur das Spitzeninstitut ÖVAG, sondern, „so, wie es aussieht“, der ganze Sektor.

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Die seit Ende April teilverstaatlichte Volksbanken AG (ÖVAG) weist für das erste Quartal 2012 ein positives Vorsteuerergebnis von 38,9 Mio. Euro (Vorjahr: 59,2 Mio. Euro) aus und ein Konzernperiodenergebnis (Nettogewinn) von 22,2 Mio. Euro (Vorjahresquartal: 50,2 Mio. Euro), berichtet der "Standard".

Die Neubesetzung der Vorstandsspitze dauert nun doch länger. Der vor drei Wochen als Berater hinzugezogene Head Hunter Korn Ferry hat in den heutigen Tageszeitungen die Position des "Generaldirektors" (CEO/CFO) und einen "Vorstand Verbundstruktur/COO" für die ÖVAG inseriert. Die Bewerbungsfrist endet am 30. Juni.

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Weil die 62 regionalen Volksbanken in Österreich ihre Beteiligung an der mittlerweile teilverstaatlichten Volksbanken AG (ÖVAG) de facto auf null abschreiben mussten, fiel die Bilanz der "Primärstufe" 2011 tiefrot aus, berichtet der "Standard".

Laut Volksbanken-Verbandsanwalt Hans Hofinger wurden die Belastungen zum Teil aus den Ergebnissen, zum anderen Teil mit der Auflösung von Rücklagen und stillen Reserven verkraftet. 

 Am Mittwoch wurde der ÖVP-Justizsprecher Heribert Donnerbauer neuer Präsident des Volksbanken-Verbandes. Er folgt auf Werner Eidherr, der turnusmäßig nicht mehr angetreten ist. Die Rochade wurde am heutigen Verbandstag in Wien vollzogen.

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In der seit April teilverstaatlichten Volksbanken AG (ÖVAG) tritt am 29. Mai, also am Dienstag nach Pfingsten, der Aufsichtsrat zusammen, berichtet der "Standard".

Mit Spannung wird erwartet, ob es zu dieser Sitzung bereits eine Festlegung auf den neuen Vorstandschef gibt.

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Im Interview mit dem "Kurier" spricht Walter Rothensteiner, Chef der Raiffeisen Zentralbank und baldiger Raiffeisen-Generalanwalt über einen Griechenland-Exit aus der Eurozone, willkürlich festgelegte Kernkapitalgrößen und den Skandal bei der US-Großbank JPMorgan.

Auf die Frage zur Zukunft der drei in Österreich notverstaatlichten Banken sagt er: "Bei der Hypo Alpe-Adria wird man schauen, was man abverkaufen kann. Bei der ÖVAG ist das eine reine Marktfrage und die Kommunalkredit ist mehr eine Abwicklungsbank."

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Die nunmehrige Vorstandssuche in der ÖVAG  - der neue Aufsichtsratschef Schelling hat vorige Woche bekanntgegeben, dass die Personalberater von Korn/Ferry International eingeschaltet wurden - sorgt nun für atmosphärische Spannungen, berichtet "Der Standard".

In staatsnahe Aufsichtskreisen moniere man, dass die Bank jede Menge Handlungsbedarf habe und es gelte, "jeden Tag zu gewinnen, denn der nötige Reformeifer ist derzeit nicht vorhanden. Die Bank braucht dringend jemanden, der durchgreift und die Probleme angeht." Und, so ein Involvierter, "wochenlang warten kann man da nicht mehr."

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Die Beteiligungsabwertung der Österreichischen Volksbanken AG (ÖVAG) hat eine ansonsten laut Vorstandschef Gerhard Reiner "solide Bilanz" 2011 der Volksbank Graz-Bruck getrübt, berichtet die "Kleine Zeitung".

Beim Betriebsergebnis konnte man von 15,89 Mio. Euro um 8,4 Prozent auf 17,23 Mio. Euro zulegen, so Reiner am Dienstag bei der Bilanz-PK in Graz. Die ÖVAG-Abwertung in Höhe von 14,4 Mio. Euro riss allerdings das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) nach unten - von 5,7 auf minus 8,7 Mio. Euro. Dies konnte jedoch mit der Auflösung eines mit elf Mio. Euro dotierten Fonds für allgemeine Bankrisiken abgefangen werden. 

Mehr dazu im Artikel der "Kleinen Zeitung"