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Der Vorstandsvorsitzende der Raiffeisen Bank International (RBI), Herbert Stepic, stellt seine Funktion als CEO "aus persönlichen Gründen" zur Verfügung, berichtet der "Standard".

Stepic ist in die Kritik geraten, weil er drei Wohnungen in Singapur über zwei Offshore-Firmen gekauft und den Deal nicht seinen Gremien mitgeteilt haben soll.

Lt. Standard dürfte der interne Druck auf ihn doch zu groß geworden sein, auch wenn Stepic mehrfach betont hat, dass es sich um einen Kauf mit in Österreich versteuertem Geld und nicht um eine Offshore-Konstruktion gehandelt habe. 

Mehr dazu im "Standard"

 
 
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Die Raiffeisenbank Region Baden schließt mit Ende Juni im Bezirk Baden/Niederösterreich sieben Filialen, berichtet das Magazin "News". 

"Unser Filialnetz ist extrem dicht. Das war betriebswirtschaftlich nicht mehr zu rechtfertigen", wird der Geschäftsleiter der Bank, Christian Moucka, zitiert. 

Mehr dazu im Artikel bei "News"

 
 
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Die OÖ Nachrichten ziehen 1 Jahr nach Amtsantritt von Heinrich Schaller als Generaldirektor der Raiffeisen Landesbank OÖ Bilanz. 

Abgesehen davon, dass die RLB nun kein „Großveranstalter mit angeschlossenem Catering und einer Bank“ mehr ist, wie es ein Besucher einmal formulierte:  Man spüre weniger Hollywood und mehr Bankgeschäft, sagt ein Großkunde.

Augenfällig sei auch das geänderte Verhältnis der RLB zur so genannten Primärebene. Das sind die Raiffeisenbanken Oberösterreichs, die eigentlich die Eigentümer der RLB sind. „Es wird wieder auf Augenhöhe diskutiert.", so der Chef einer lokalen Raiffeisenbank.

Mehr dazu in den OÖ Nachrichten

 
 
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Im Interview mit der "Presse" spricht Raiffeisenbank-International-Chef Herbert Stepic über verschleppte Bankenreformen, überzogene Eigenkapitalvorschriften, gefährliche Schattenbanken und das weiterhin hohe Potenzial im Osten.

Auf die Fragen, welche Banken Österreich wirklich brauchen würde, sagt Stepic:

"Meines Erachtens nach kämen wir mit den drei großen Bankgruppierungen (Raiffeisen, Erste/Sparkassen, Bank Austria, Anm.) aus, wobei es innerhalb der Sektoren zu weiteren Konsolidierungen kommen muss. Daneben wird es noch Platz für ein paar insignifikante Privatbanken geben."
 
 
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Der "Kurier" hat die Online-Angebote der fünf größten österreichischen Banken einem Vergleichstest unterzogen. Das Fazit des Webseiten-Experten Max Scheugl fällt trotz guter Ansätze ernüchternd aus: „Die Banken könnten es Kunden online viel leichter machen. Oft werden Grundprinzipien des Webdesigns ignoriert und bankenspezifische Bezeichnungen verwendet, mit denen Kunden  gar nichts anfangen können.“ 

Demnach zwingt die Bank Austria ihre Kunden zu unnötig vielen Klicks. Dass sich hinter dem Link „Zahlungsverkehr“ bei der Erste-Bank gleich die Maske für Inlandsüberweisungen auftut, ist nicht optimal und laut Scheugl ein Eck zu kompliziert. Beim Online-Auftritt der Raiffeisenbank wird kritisiert, dass die diversen Anmeldeoptionen für Kunden verwirrend seien. Bei der Easybank verwundert, dass sie keine mobile Webseite für Smartphones bietet. Nicht zeitgemäß sei bei der Volksbank, dass sie weder eine mobile Webseite für Smartphones noch Apps für den schnellen Zugriff auf das eigene Konto unterwegs anbietet.

Mehr dazu im Artikel des "Kurier"

 
 
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Im Interview mit der "Kleinen Zeitung" spricht Walter Rothensteiner, Obmann des Bankenverbandes und Chef der RZB, über die Hypo Alpe Adria als Ausnahmefall, die Kreditreduktion der österreichischen Banken in Osteuropa, den "Waldviertler Bankrebell" und die Bedeutung der FMA.

Zum Bankeninsolvenzrecht sagt Rothensteiner:

"Soll eine Raiffeisenbank mit 15 Mitarbeitern, die in einem Verbund mit drei Sicherheitsnetzen integriert ist, wirklich Zielgruppe dieses Rechts sein? Wir dürfen angesichts der Proportionen nicht das Augenmaß verlieren. Für die kleinen Sparkassen ist es natürlich das gleiche Thema. Der Sinn dieses Insolvenzrechts ist, Flächenbrände zu verhindern. Davon kann man wohl nicht reden, wenn eine Bank in Wolfsberg ein Problem hat. Das löst man lokal. "
 
 
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Moody's überprüft die Ratings der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien und der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich auf ein Downgrade, berichtet die Plattform "boerse-express.com".

Moody's-Analystin Andrea Wehmeier führt die "schwache" Kapitalausstattung und den Druck auf die Ergebnisse als Grund für die Überprüfung an. Beide Banken sein zunehmend "verletzbar".

Mehr dazu im Artikel bei "boerse-express.com"

 
 
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Zur Rentabilitätssteigerung haben die RLB NÖ-Wien und Raiffeisen-Holding NÖ-Wien mehrere Projekte gestartet, sagt Holding-General Klaus Buchleitner im Interview mit dem "Wirtschaftsblatt".

Filialschließungen seien jedoch kein Thema: "In Niederösterreich gibt es keine Strategie, das Bankfilialennetz im großen Stil zu ändern - aber einen Trend zu einer Spezialisierung an einzelnen Standorten", so Buchleitner.

Weiters soll ein Optimierung der Struktur der Holding aufgrund der erwarteten Basel III-Vorschriften erfolgen und auf eine gemeinsame IT-Plattform umgestellt werden: "Das ist ein Projekt, das von Oberösterreich, Niederösterreich und der Steiermark schwerpunktmäßig getragen wird. Wir haben die Hälfte des Weges hinter uns, die Implementierung kommt mit 2014. Sehr langfristig könnte es Synergieeffekte im dreistelligen Millionenbereich geben."

Mehr dazu im Interview des "Wirtschaftsblatt"

 
 
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Im Interview mit dem Kurier spricht RZB-Chef und Raiffeisen-Generalanwalt Walter Rothensteiner über die EU-Einlagensicherung als Marketing-Gag, die Finanztransaktionssteuer und die überbordende Bankenregulierung.

Zu den Basel-Vorschriften sagt er: "Die Risiko-Vorschrift Basel I hat 22 Seiten, Basel II schon mehr als 100 Seiten und Basel III fast 1000 Seiten. Mehr Blatt Papier macht die Regulierung nicht unbedingt effizienter."

Die geplante gemeinsame EZB-Bankenaufsicht unter dem Titel "Bankenunion" hält er für plakativ und falsch verstanden: "Das beginnt mit dem Wort Bankenunion. Nirgends werden Banken fusioniert, das würde man unterstellen." Gegen eine international tätige Bankenaufsicht hätte Rothensteiner aber nichts einzuwenden. "Wir sind in 17 Ländern tätig und haben 17 Aufsichtsbehörden und jede hat andere Wünsche. Wenn die im EU-Bereich zusammenfallen, haben wir vielleicht nur mehr sechs oder sieben Behörden", so der RZB-Chef.

Auf die Frage, ob er ein Problem mit einer übermachtigen Europäischen Zentralbank in Frankfurt habe, meint Rothensteiner: "Lustig würde es dann, wenn die Raiffeisenkasse in Poysdorf auch von Frankfurt aus geprüft würde. Aber das wird technisch gar nicht gehen. Da wird man sich weiter der nationalen Kapazitäten bedienen müssen."

Die Sinnhaftigkeit eines Trennbankensystems in Österreich stellt Rothensteiner in Frage: "In Österreich leben 90 Prozent aller Banken vom Brot- und Buttergeschäft, Einlagen und Kredite. Aus den „bösen“ restlichen zehn Prozent eine Investmentbank zu machen, lohnt gar nicht."

Mehr dazu im Interview des Kurier

 
 
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Dass auch in kleinen Regionalbanken der Erfolgsdruck steigt, zeigt ein Führungswechsel in der Tiroler Raiffeisenbank Oberland: Geschäftsleiter Andreas Kleinhansl soll beurlaubt worden sein, für seinen Kollegen Helmut Nigg soll es eine Interimslösung geben, berichtet die Tiroler Tageszeitung.

Einerseits soll die RBO mit ihrem kleinstrukturierten und kostenintensiven Filialnetz bei den Kennziffern „etwas unter dem Landesdurchschnitt“ liegen. Mit anderen Worten: Die Unternehmensziele sind offenbar nicht erreicht worden. Zudem müsse die Bank noch „Altlasten“ aus vergangenen Jahren abtragen – der Sanierungsprozess soll zu lange gedauert haben. 
 
Mehr dazu im Artikel der Tiroler Tageszeitung