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Von der gemeinsamen europäischen Bankenaufsicht durch die EZB werden "einmal grundsätzlich neun Großbanken" in Österreich betroffen sein, erklärte Finanzministerin Maria Fekter laut einem Bericht des "Standard".

Bezogen auf die Bilanzsummen sind das Erste Group, Raiffeisen Zentralbank, Raiffeisen Landesbank Oberösterreich, die Raiffeisen Holding Niederösterreich Wien, UniCredit Bank Austria, Bawag, Hypo Alpe Adria, ÖVAG und die Österreichische Kontrollbank.

Sowohl die ÖVAG als auch die Kärntner Hypo dürften im Zuge der laufenden Restrukturierungen in Zukunft allerdings wieder unter die 30 Mrd. Euro-Schwelle fallen. Die beiden Raiffeisen Landesbanken liegen nur knapp über der 30 Mrd. Euro-Marke.

Mehr dazu im Artikel des "Standard"

 
 
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Im Interview mit den OÖ Nachrichten spricht RZB-Generaldirektor Walter Rothensteiner über trübe Konjunkturaussichten, den Kapitalbedarf europäischer Banken und das Banken-Insolvenzrecht.

Auf die Frage, warum sich die neuen Eigenkapitalvorschriften (Basel III) verzögern würden, sagt Rothensteiner: "Weil sie so komplex sind. Allein die EBA muss 170 Umsetzungsverordnungen erlassen. Dann braucht es noch die entsprechenden Gesetze auf nationaler Ebene. Das dauert."

Mehr dazu im Interview der OÖ Nachrichten

 
 
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Im Interview mit der "Kleinen Zeitung" spricht Walter Rothensteiner, Obmann des Bankenverbandes und Chef der RZB, über die Hypo Alpe Adria als Ausnahmefall, die Kreditreduktion der österreichischen Banken in Osteuropa, den "Waldviertler Bankrebell" und die Bedeutung der FMA.

Zum Bankeninsolvenzrecht sagt Rothensteiner:

"Soll eine Raiffeisenbank mit 15 Mitarbeitern, die in einem Verbund mit drei Sicherheitsnetzen integriert ist, wirklich Zielgruppe dieses Rechts sein? Wir dürfen angesichts der Proportionen nicht das Augenmaß verlieren. Für die kleinen Sparkassen ist es natürlich das gleiche Thema. Der Sinn dieses Insolvenzrechts ist, Flächenbrände zu verhindern. Davon kann man wohl nicht reden, wenn eine Bank in Wolfsberg ein Problem hat. Das löst man lokal. "
 
 
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Im Interview mit dem Kurier spricht RZB-Chef und Raiffeisen-Generalanwalt Walter Rothensteiner über die EU-Einlagensicherung als Marketing-Gag, die Finanztransaktionssteuer und die überbordende Bankenregulierung.

Zu den Basel-Vorschriften sagt er: "Die Risiko-Vorschrift Basel I hat 22 Seiten, Basel II schon mehr als 100 Seiten und Basel III fast 1000 Seiten. Mehr Blatt Papier macht die Regulierung nicht unbedingt effizienter."

Die geplante gemeinsame EZB-Bankenaufsicht unter dem Titel "Bankenunion" hält er für plakativ und falsch verstanden: "Das beginnt mit dem Wort Bankenunion. Nirgends werden Banken fusioniert, das würde man unterstellen." Gegen eine international tätige Bankenaufsicht hätte Rothensteiner aber nichts einzuwenden. "Wir sind in 17 Ländern tätig und haben 17 Aufsichtsbehörden und jede hat andere Wünsche. Wenn die im EU-Bereich zusammenfallen, haben wir vielleicht nur mehr sechs oder sieben Behörden", so der RZB-Chef.

Auf die Frage, ob er ein Problem mit einer übermachtigen Europäischen Zentralbank in Frankfurt habe, meint Rothensteiner: "Lustig würde es dann, wenn die Raiffeisenkasse in Poysdorf auch von Frankfurt aus geprüft würde. Aber das wird technisch gar nicht gehen. Da wird man sich weiter der nationalen Kapazitäten bedienen müssen."

Die Sinnhaftigkeit eines Trennbankensystems in Österreich stellt Rothensteiner in Frage: "In Österreich leben 90 Prozent aller Banken vom Brot- und Buttergeschäft, Einlagen und Kredite. Aus den „bösen“ restlichen zehn Prozent eine Investmentbank zu machen, lohnt gar nicht."

Mehr dazu im Interview des Kurier

 
 
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Für den Aufsichtsratschef der RZB, dem Spitzeninstitut der Raiffeisengruppe, Erwin Hameseder  kommt der Rückkauf der ÖVAG-Anteile an der RZB nicht in Frage, berichtet die Tiroler Tageszeitung.


Wie berichtet, sollte auch die RZB als ÖVAG-Altaktionär ihren Part zur Rettung der mittlerweile teilverstaatlichten Bank einlösen. Im Gespräch war dabei, dass Raiffeisen den 5 %-Anteil der ÖVAG an der RZB zurückkauft. Der neue ÖVAG-Chef Stephan Koren hatte den 15. Oktober als Stichtag angegeben. „Uns kann man keine Frist setzen“, sagt Hames­eder. „Die Frist bleibt verstrichen, es gibt keine Verhandlungen zwischen uns und der ÖVAG“, so Hameseder.

Mehr dazu im Artikel der Tiroler Tageszeitung

 
 
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Die europäische Bankenaufsichtsbehörde EBA ("European Banking Authority") hat heute den Endbericht ihres vor mehr als einem Jahr eingeleiteten Programms zur Rekapitalisierung der großen europäischen Banken veröffentlicht. Insgesamt haben die 71 teilnehmenden Kreditinstitutsgruppen in diesem Jahr ihr Kapital um mehr als Euro 200 Mrd. aufgestockt. Die 27 Banken, die ursprünglich die substantiell erhöhten Eigenkapitalvorgaben von mindestens 9% hartem Kernkapital nicht erfüllt haben, haben ihre Kapitalausstattung um zusammen Euro 116 Mrd. verbessert. Die beiden teilnehmenden österreichischen Banken-Gruppen, Erste Group Bank AG und Raiffeisen Zentralbank AG, haben die neuen erhöhten Anforderungen mehr als erfüllt. 

"Das im Zuge der Bewältigung der Staatsschuldenkrise von der EBA durchgeführte Programm zur Stärkung der Kapitalbasis der großen, grenzüberschreitend tätigen europäischen Bankengruppen hat neue Standards betreffend Quantität und Qualität der Kapitalausstattung durchgesetzt. Dies ist ein wesentlicher Beitrag zur Wiederherstellung und Stärkung des Vertrauens in die europäischen Finanzmärkte", so der FMA-Vorstand, Mag. Helmut Ettl und Dr. Kurt Pribil: "Wir haben uns im europäischen Aufsichtssystem aber auch darauf geeinigt, dass dieses Kapitalniveau nicht mehr unterschritten werden darf. Gegebenenfalls werde die Aufsicht die Ausschüttung von Dividenden und Bezahlung variabler Gehaltsbestandteile untersagen." 

Die europäischen Aufseher werden nun darüber wachen, dass diese neuen EBA-Standards naht- und reibungslos in das neue als Basel III bekannte Eigenkapitalregime für Banken übergeführt werden. 

In diesem Zusammenhang ergänzt Direktor Mag. Andreas Ittner von der OeNB. "Die österreichischen Banken haben bewiesen, dass sie innerhalb kurzer Zeit ihre Kapitalbasis erheblich stärken können, ohne das Kreditangebot einzuschränken. Dies bestätigt mich in meiner Erwartung, dass der österreichische Bankensektor auch den weiteren notwendigen Kapitalaufbau im Hinblick auf Basel III erfolgreich bewältigen wird." 

Quelle: APA/OTS

 
 
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Der Erste Group Bank AG und Raiffeisen Zentralbank AG haben die im Zuge der Schuldenkrise von der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA, European Banking Authority) geforderte Erhöhung der Kernkapitalquote (Core Tier 1-Ratio nach EBA-Definition) auf neun Prozent per Ende Juni 2012 mehr als erfüllt. Dies ergaben vorläufige Berechnungen der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) und der Finanzmarktaufsicht (FMA). Die finalen Ergebnisse sowie nähere Details zu den österreichischen Banken werden im September veröffentlicht. 

Insgesamt wurden 27 europäische systemrelevante Banken von der EBA aufgefordert, Eigenkapital aufzubauen. Damit soll das Vertrauen der Märkte in die Banken wieder hergestellt werden. 

Die ursprünglich auch betroffene Österreichische Volksbanken AG (ÖVAG) wurde im Zuge der Restrukturierung teilverstaatlicht und ist seither nicht mehr Teil der Betrachtung. 

Quelle: apa/ots

 
 
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Die Raiffeisen Zentralbank (RZB) und die Erste Bank erfüllen laut Helmut Ettl, Chef der Finanzmarktaufsicht (FMA), die neuen Kapitalvorschriften, berichtete das Ö1-"Mittagsjournal" am Samstag.

Europäische Großbanken müssen, um für künftige Krisen besser gerüstet zu sein, ihre Eigenkapitalreserven ab 1. Juli von vier auf neun Prozent aufstocken. "Die österreichischen Banken haben bereits die Hürde übersprungen. Jetzt wird in der Folge natürlich beobachtet, ob diese Vorgaben in der Zukunft auch eingehalten werden", sagte Ettl.

Mehr dazu im Bericht des "Ö1-Mittagsjournals"

 
 
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Der Chef der Raiffeisen Zentralbank (RZB), Walter Rothensteiner, sagte gestern im Klub der Wirtschaftspublizisten, dass die Einlagensicherung bei Hypo Alpe Adria oder ÖVAG kein Thema gewesen sei, habe mit dem politischen Konsens zu tun: "Eine insolvente Bankengruppe können wir uns in Österreich angesichts der Folgewirkungen nicht leisten". 

Ein Bankeninsolvenzrecht mit Abwicklungsszenarien für systemrelevante Häuser müsse europaweit nach einheitlichen Kriterien kommen, so der RZB-Chef lt. "Wirtschaftsblatt".


Mehr dazu im Artikel des "Wirtschaftsblatt"

 
 
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Im Rahmen einer Podiumsdiskussion der Universität Wien zum Thema "Finanzmarktregulierung und Bankenaufsicht" sprach RZB-Aufsichtsratschef Erwin Hameseder über die Folgen von Basel III, berichtet der "Standard".

Zu schnell kämen die höheren Eigenkapitalanforderungen, zu unbedarft seien technische Gleichmachereien. Komplizierte Stresstest-Erfordernisse und Bilanzierungsregeln ließen das Backoffice wachsen. "Früher haben wir mehr Vertriebsmitarbeiter angestellt, heute mehr Mathematiker", sagte Hameseder. 
Bilanzsummenwachstum sei jedenfalls kein Ziel für die Raiffeisen mehr, eine Kreditklemme hält er für "möglich". 
Mehr dazu im Artikel des Standard