Bild
In einem aktuellen Kommentar berichtet News über ein "Österreichisches Bankendesaster", nämlich der Teilverstaatlichung der Österreichischen Volksbanken AG (ÖVAG).

Zu den regionalen, genossenschaftlich organisierten Volksbanken schreibt News: "Die Gefahr besteht, dass diese im Grunde gesunden Banken ausgequetscht werden, bis sie nicht mehr alleine lebensfähig sind."

Mehr dazu im Kommentar bei "News"


 
 
Bild
Infolge der Krise müssten die Banken ihr Eigenkapital aufbessern, und das fehle ihnen nun bei der Kreditvergabe: das meint VKB-Generaldirektor Albert Wagner im Kurier-Interview: „Natürlich ist etwas dran an der Kreditklemme, weil die Branche das Geld selbst braucht.“

Natürlich gelte das nicht für die VKB. „Unsere Kernkapitalquote ist mit 15,3 Prozent hervorragend.“, so Wagner.

Hinsichtlich der ÖVAG-Probleme und dem im Jahr 1981 erfolgten Austritt aus dem Volksbanken-Sektor sagt er: "Im Nachhinein war der Austritt Goldes wert. Wir können a Kerzerl anzünden".

Mehr dazu im Artikel des "Kurier"

 
 
Bild
Aufatmen bei der Volksbank Vorarlberg. Sie hat 2012 rund drei Millionen Euro verdient, berichtet "Vorarlberg Online". Und dass, obwohl sie noch im Februar eine Gewinnwarnung für 2012 gab.

Dass bessere Resultat führt der Volksbank-Vorstand auf die solide Basis der Bank und die gute Leistung der Mitarbeiter zurück.

Mehr dazu im Artikel bei "Vorarlberg Online"

 
 
Bild
Die Volksbank Wien hat 2012 trotz des schwierigen Marktumfelds und der ÖVAG-Diskussionen den Aufschwung fortgesetzt. Die Bilanzsumme wuchs um rund 9 % auf 2,77 Mrd. Euro. Die Kundeneinlagen stiegen um rund 4 % auf 2,35 Mrd. Euro, die Kredite um 1,4 % auf 1,58 Mrd. Euro. Auch die Bereiche Bausparfinanzierung, Leasing und Konsumkredite mit der Teambank waren stabil. 

Sogar beim Kundendepotvolumen ergab sich ein Plus von ca. 2 % auf 630 Mio. VDir. Wolfgang Layr: "Besonders erfreulich ist die gute Entwicklung im Dienstleistungs-geschäft. Dies zeigt, dass unsere hohe Beratungsqualität von den Kunden anerkannt wird."

Beim Betriebsergebnis erwartet die Volksbank Wien mit knapp über 20 Mio. Euro für 2012 das zweitbeste Ergebnis der Geschichte, beim EGT wäre ohne Einmalkosten bei der ÖVAG-Restrukturierung sogar ein neues Rekordergebnis bei rund 15 Mio. möglich gewesen. Layr: "Die Volksbank Wien war zwar kein Altaktionär der ÖVAG, aber trotzdem haben wir mit unserem Sanierungsbeitrag ein verantwortungsvolles Signal als Partner der ÖVAG und des Volksbanken-Verbundes gesetzt." 

Dank der guten Risikopolitik und der hohen Kundenakzeptanz ist auch heuer ein weiteres Wachstum geplant. Die in der Branche diskutierten Filialschließungen hat die Volksbank Wien schon erledigt. Layr: "Wir haben zwischen 2006 und 2009 die Zahl der Standorte von 37 auf 28 optimiert und betreiben jetzt nur mehr Filialen, für die ein ausreichender Kundenbedarf besteht.

Quelle: apa/ots

 
 
Bild
Die Raiffeisen Zentralbank ZB hat ihre Verpflichtungen gegenüber der ÖVAG, die sie bei der Verstaatlichung eingegangen ist, noch immer nicht erfüllt - berichtet "Der Standard".

Die Altaktionäre der ÖVAG, zu der neben der RZB auch die deutsche DZ Gruppe und die Volksbanken gehören, wurden im Rahmen der ÖVAG-Sanierung verpflichtet, einen Beitrag zu leisten. So mussten die "kleinen" Volksbanken etwa Kapitalerhöhungen zeichnen, die DZ-Gruppe übernahm die Frankfurter Niederlassung der ÖVAG-Tochter Investkredit - in der laut dem "Standard" auch faule Kredite schlummern.

Die RZB indes hat sich verpflichtet, bis Ende August (2012) "geeignete Maßnahmen zu setzen", die das ÖVAG-Eigenkapital um 100 Mio. Euro entlasten und ihr Liquidität von 500 Mio. Euro zuführen sollten. Dies ist bis heute jedoch nicht geschehen. Der Rückkauf des ÖVAG-eigenen RZB-Anteils war bisher gescheitert. Und die Alternative - eine Übernahme von Vermögenswerte (RWAs, vornehmlich Kredite) - könnte Raiffeisen mit dem Hinweis auf rechtliche Regelungen (die Übernahme von Risken muss vertragsgemäß "unter Bedachtnahme auf die Sorgfaltspflicht" erfolgen) blockieren.

Zur Lösung des Problems sei man in "intensiven Verhandlungen", so ein RZB-Sprecher zum "Standard". 

Mehr dazu im Artikel des Standard

 
 
Bild
Der "Kurier" hat die Online-Angebote der fünf größten österreichischen Banken einem Vergleichstest unterzogen. Das Fazit des Webseiten-Experten Max Scheugl fällt trotz guter Ansätze ernüchternd aus: „Die Banken könnten es Kunden online viel leichter machen. Oft werden Grundprinzipien des Webdesigns ignoriert und bankenspezifische Bezeichnungen verwendet, mit denen Kunden  gar nichts anfangen können.“ 

Demnach zwingt die Bank Austria ihre Kunden zu unnötig vielen Klicks. Dass sich hinter dem Link „Zahlungsverkehr“ bei der Erste-Bank gleich die Maske für Inlandsüberweisungen auftut, ist nicht optimal und laut Scheugl ein Eck zu kompliziert. Beim Online-Auftritt der Raiffeisenbank wird kritisiert, dass die diversen Anmeldeoptionen für Kunden verwirrend seien. Bei der Easybank verwundert, dass sie keine mobile Webseite für Smartphones bietet. Nicht zeitgemäß sei bei der Volksbank, dass sie weder eine mobile Webseite für Smartphones noch Apps für den schnellen Zugriff auf das eigene Konto unterwegs anbietet.

Mehr dazu im Artikel des "Kurier"

 
 
Bild
Die Volksbank für den Bezirk Weiz wird keine bestehenden Kreditverträge kündigen, wenn die Kreditnehmer der von der Bank vorgeschlagenen Zinserhöhung nicht zustimmen, berichtet die "Kleine Zeitung".

"Das hatten wir aber auch nie vor. Das Schreiben hatte nur das Ziel, mit den Kunden in Verhandlungen zu treten", sagt Volksbank-Vorstand Tändl. Er hofft nun weiter auf ein freiwilliges Einlenken der Kunden. Rund 130 Kreditkunden hätten sich schon zuvor bereit erklärt, die bis Ende 2014 begrenzte Zinserhöhung in Kauf zu nehmen.

Mehr dazu im Artikel der "Kleinen Zeitung"

 
 
Bild
Der "Kurier" beleuchtet in einem aktuellen Artikel die Reaktion der österreichischen Banken auf die aktuellen Herausforderungen. In den nächsten fünf Jahren werde ein Drittel der Filialen wegfallen, erwartet Bank-Austria-Chef Cernko laut dem "Kurier". Außerdem werde der Zugang zum Bankgeschäft über Smartphones immer wichtiger. 

"Eurokrise. Vorsichtige Anleger. Zinsen, die im Keller sind. Online-Banking, dass den Gang zum Schalter obsolet macht."
Die Ergebnisse der Kurier-Analyse im Überblick:
Bank Austria
"Die Bank Austria werde ihre heute 360 Filialen in den nächsten Jahren "einigermaßen deutlich zurücknehmen".
Volksbanken
"Fusionen geplant: Es werde in fünf Jahren wohl weniger Institute und weniger Filialen geben."
BAWAG:
Gemeinsam mit der Post: "Durch die Zusammenführung von Post- und BAWAG-Filialen wird die Zahl der Filialen von 150 auf 500 ausgeweitet."
Erste Bank & Sparkassen
"Die Zahl der Filialen blieb heuer mit 1044 relativ konstant."
 
 
Bild
„Das ist ein grober Einschnitt, ein Schritt zurück“, sagt Bürgermeister Karl Reiter-Stranzinger zur geplanten Schließung der Volksbank-Filiale in Polling im Bericht der OÖ-Nachrichten. „Zuerst schließt die Post, dann wird alles über die Bank geregelt und jetzt fällt auch noch sie weg“, ärgert er sich.

Gerhard Möstl, Vorstandsdirektor der Volksbank Braunau-Altheim, versichert aber: „Die Schließung ist fix“. Eine Unterschriftenaktion gegen die Schließung läuft, etwa 300 Pollinger haben sich schon zur Wehr gesetzt. 

Mehr dazu im Artikel der OÖ Nachrichten

 
 
Bild
2 Filialen der Volksbank Altheim-Braunau, nämlich jene in Polling und Laab, werden ab Jänner nächsten Jahres geschlossen, berichten die OÖ-Nachrichten 
 Vorstandsdirektor und Geschäftsleiter, Gerhard Möstl: „Wenn die Erträge die Kosten nicht mehr decken – und das tun sie nicht, weder mit Zinsen noch anders – dann müssen die Kosten reduziert werden. Kleine Geschäftsstellen rechnen sich einfach nicht mehr, denn der Kostendruck auf Banken wird immer stärker und stärker.“ 

Die Volksbank Altheim-Braunau ist neben der Volksbank Ried, der Volksbank Schärding und der Volksbank Straßwalchen-Friedburg, eine der vier Volksbanken im Innviertel. Mit (noch) zwölf Filialen ist sie jene mit den meisten Nebenstellen. 

Die Pollinger reagieren auf die Schließung mit einer Unterschriftenaktion. 150 bis 200 Unterschriften haben sie schon gesammelt, auch Protestplakate sollen angefertigt werden. Gerhard Möstl sagt jedoch: „Die Schließungen sind fix.“

Mehr dazu im Artikel der OÖ-Nachrichten