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Weltweit fordern Bankkunden deutlich mehr Flexibilität bei den digitalen Zugangs- und Kommunikationswegen mit ihrer Bank. Die aktuelle Bain-Studie "Kundenloyalität im Retail-Banking", in deren Rahmen über 150.000 private Kontoinhaber aus 14 Ländern befragt wurden, belegt, dass eine erfolgreiche Digitalisierung des Leistungsangebots einer Bank - und hier insbesondere das Mobile Banking - die Notwendigkeit von Filialbesuchen verringert und die Kundenloyalität verbessert. Der Wermutstropfen: Deutschland ist das Schlusslicht beim weltweit rasant fortschreitenden Ausbau des Mobile-Banking-Angebots. Die Studie von Bain & Company zeigt, wie das digitale Leistungsangebot in vielen Ländern die Schnittstelle zwischen Kunde und Bank bereits nachhaltig verändert hat, weiter verändern wird und wo Deutschlands Banken Handlungsbedarf haben. 

Im Rahmen der jährlich durchgeführten weltweiten Bain-Studie "Kundenloyalität im Retail-Banking" wurden 2012 über 150.000 Kontoinhaber in Australien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hong Kong, Indien, Kanada, Mexiko, Singapur, Spanien, Südkorea, Thailand und den USA zu ihren Bankgewohnheiten und -zugangswegen befragt. 9.500 Kunden stammen aus Deutschland. Es zeigt sich, dass Bankgeschäfte in den meisten Ländern nicht mehr nur vom stationären Computer getätigt werden. Digitale Alternativen und speziell das Mobile Banking haben sich fest etabliert. In den USA erklären aktuell bereits 32 Prozent der Befragten, dass sie in den vergangenen drei Monaten ihr Smartphone oder einen Tablet-Computer für Bankgeschäfte genutzt haben. Vor einem Jahr lag dieser Anteil noch bei 21 Prozent. Die meisten Kunden in den befragten Ländern reagieren sehr positiv auf neue Funktionalitäten wie das mobile Bezahlen von Rechnungen. Sie schätzen den Zugewinn an Komfort durch die Nutzung mobiler Endgeräte bei einfachen Transkationen wie der Abfrage des Kontostands. 

Nachzügler Deutschland 
Deutschland ist laut Bain-Studie das Schlusslicht bei der Integration des Mobile Banking in das Kundengeschäft. Nur 16 Prozent der Bankkunden nutzten im letzten Jahr Mobile Banking über einen Tablet-Computer oder ein Smartphone - in keinem anderen Land ist dieser Wert niedriger. Dagegen ist Online Banking in Deutschland mit einem Anteil von 80 Prozent sehr etabliert. Die geringe Nutzung mobiler Endgeräte ist zum Teil darauf zurückzuführen, dass sich Smartphones in Deutschland erst seit dem Jahr 2010 auf breiter Front durchsetzen. Doch vor allem investieren die meisten Banken bisher noch zu zögerlich in mobile Anwendungen - und vernachlässigen dabei große Einsparpotenziale. "Deutschlands Banken müssen erkennen, dass neue Prozesse über mobile Endgeräte nicht nur effizient sind und dazu beitragen Kosten einzusparen. Sie sind zugleich auch überaus bequem und ein weiterer Schritt in Richtung größerer Kundenfreundlichkeit", sagt Dr. Dirk Vater, Partner bei Bain & Company und weltweiter Leiter für Retail-Banking. 

Steigerung der Kundenloyalität 
Digitale Kanäle können also entscheidend zur Stärkung der Kundenloyalität beitragen und sind ein wichtiges Instrument, um Kunden zu binden sowie zusätzliche Produkte anzubieten. Voraussetzung: Die digitalen Kanäle enthalten die richtigen Anwendungen für eine mobile Nutzung und sind eng mit anderen Zugangswegen zur Bank verzahnt, allen voran den Call Centern. Deutsche Retail-Banken müssen die Digitalisierung als Chance wahrnehmen und die Entwicklung innovativer und zuverlässiger mobiler Anwendungen jetzt mit Hochdruck vorantreiben. "Mobile Banking bietet die ideale Gelegenheit für Banken, Standardtransaktionen wie einfache Überweisungen viel effizienter zu gestalten. Weg von teuren physischen Prozessen, hin zu preiswerten digitalen, automatisierten Abläufen", sagt Dr. Markus Bergmann, Partner und Experte für Digitalisierungsstrategien bei Bain & Company. 

Weniger Filialen reduzieren die Kosten 
Durch die vermehrte Nutzung von Mobile Banking können die Zahl der Filialbesuche und folglich die Kosten reduziert werden. Das eröffnet zum einen die Möglichkeit für eine Neustrukturierung des Filialnetzes, zum anderen steigt die Effizienz im Kundengeschäft. Durchschnittlich besuchen deutsche Kunden 16 Mal im Jahr eine Filiale ihrer Bank. Dieser Wert liegt leicht über denen in Frankreich und Großbritannien, aber unter den Werten in den USA und Spanien. 58 Prozent der deutschen Kunden nutzen die Filiale noch für Standardtransaktionen. Wenn Kunden das Mobile Banking für sich entdecken, wird sich dieses Verhalten ändern und die Zahl der Filialbesuche sinken. 

Doch Bankfilialen werden nicht gänzlich aus dem Stadtbild verschwinden: Es entstehen vielmehr neue Formate wie Selbstbedienungsterminals, an denen Kunden einen Kreditantrag stellen und Informationspakete finden können, mit deren Hilfe sie solche Anträge online von zu Hause aus einreichen können. In Asien gibt es bereits stark computerisierte Filialen mit Touchscreens an den Wänden, iPads und Einrichtungen für Telefonkonferenzen. Diese Konzepte schaffen mehr Freiraum für die Beratung und ermöglichen eine schnellere Erledigung von Standardtransaktionen an Internetterminals - sofern sie für die Kunden intuitiv und einfach zu bedienen sind. 

Die Herausforderung der Banken liegt darin, die einzelnen Kanäle in einem nahtlosen Omni-Channel-Ansatz zu integrieren. Bain-Experte Dirk Vater fasst zusammen: "Dem digitalen Leistungsangebot von Banken kommt im Hinblick auf Kundenbedarf und -verhalten eine Schlüsselrolle zu. Einige Banken in Deutschland haben bereits mit dem Ausbau der digitalen Kanäle und der Neustrukturierung ihres Filialnetzes begonnen. Andere Banken müssen das Tempo bei der Umstellung erhöhen, sonst drohen sie auch im Wettbewerb mit Nicht-Banken wie PayPal ins Hintertreffen zu geraten." 

Quelle: APA/OTS

 
 
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Kürzlich wurden vom Finanz-Marketing Verband Österreich (FMVÖ) im Beisein von prominenten Vertretern der Finanzbranche und Wirtschaftsexperten wie Wilfried Stadler und Alexander Van der Bellen in der Oesterreichischen Kontrollbank die Gewinner des Recommender 2013, des Awards für Weiterempfehlungsbereitschaft im Finanzdienstleistungssektor, gekürt. Die Haupterkenntnis des heurigen Jahres: während sich einzelne Institute über noch nie zuvor erreichte Weiterempfehlungswerte freuen können, geht die Schere zu den hinteren Plätzen immer weiter auf. 

Der Recommender steht seit seiner Einführung im Jahr 2007 für die Loyalität und Weiterempfehlungsbereitschaft der Kunden des österreichischen Finanzdienstleistungssektors. Die Ergebnisse basieren auf einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Telemark Marketing unter 8.000 Kunden, die nach der Methode des Net Promoter Score (NPS) 55 Institute aus den Bereichen Banken, Versicherungen und Bausparkassen bewerteten. Die Banken konnten 2013 die Erholung nach der Finanzkrise nicht weiter fortsetzen. Sie büßten im Branchenschnitt gegenüber den Vorjahresergebnissen drei Punkte ein und liegen nun bei einem Branchen-NPS von 14 %. Versicherungen und Bausparkassen konnten hingegen das Kundenvertrauen auf dem bisherigen Niveau festigen und liegen bei 8 % (Versicherungen) bzw. 10 % (Bausparkassen). Die Bandbreite der NPS-Werte der einzelnen Institute reicht in diesem Jahr bei den Banken von 54 % bis -18 %, bzw. bei den Versicherungen von 38 % bis -17 % - eine noch nie dagewesene Differenz, die zeigt welches Potential sich in Sachen Kundenweiterempfehlung gewinnen bzw. verlieren lässt. 

Erich Mayer, Präsident des FMVÖ, erklärt: "Wir freuen uns, dass der von uns ins Leben gerufene Recommender Award auf so große Akzeptanz stößt. Heuer zeichnen wir damit bereits zum siebenten Mal die Banken, Versicherungen und Bausparkassen mit den zufriedensten Kunden aus, und mit 8.000 befragten Kunden ist der Recommender der Award mit der größten Jury Österreichs. Auch dieses Jahr gab es bei den Ergebnissen wieder so manche Überraschung. Einigen Instituten ist es außerdem gelungen, den Abstand zu ihren Mitbewerbern deutlich weiter zu vergrößern und in Bezug auf die Weiterempfehlungswerte in neue Sphären vorzudringen. Unsere Bemühungen, die Qualität im Bereich der Kundenbetreuung bei den Finanzdienstleistungsunternehmen zu verbessern, fallen damit auf fruchtbaren Boden." 

Die Recommender-Preisträger 2013 im Überblick 
Nachdem sich im Vorjahr gleich vier Banken den Titel "exzellente Kundenorientierung" geteilt hatten, konnte sich bei den bundesweiten Banken diesmal die Österreichische Sparkassengruppe als alleiniger Gewinner durchsetzen. Bei der Kategorie der Regional- und Spezialbanken positionierte sich - wie in den beiden Jahren zuvor - die easybank mit deutlichem Abstand an erster Stelle. Bei den bundesweiten Versicherungen kam diesmal mit deutlichem Vorsprung die Raiffeisen Versicherung auf Platz 1. Ein Neueinsteiger gewann die Kategorie der Regional- & Spezialversicherungen: hier schaffte es der muki Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit auf Anhieb aufs Podium. Bei den Bausparkassen konnte die Raiffeisen Bausparkasse ihre Spitzenposition auch 2013 beibehalten. Zum Aufsteiger des Jahres kürten die Kunden die ING-DiBa Direktbank Austria, die ihren NPS-Wert gegenüber dem Vorjahr um 24 % verbesserte.

Josef Redl, Vize-Präsident des FMVÖ, fasst die Ergebnisse des siebenten Recommender Award wie folgt zusammen: "Während die Recommender-Ergebnisse 2013 bei Versicherungen und Bausparkassen im Wesentlichen stabil geblieben sind, haben die Banken in einem Jahr, in dem sie weiter stark in Diskussion geblieben sind, jenes Terrain, das sie zuletzt gewonnen hatten, wieder verloren. Viel stärker ins Gewicht fällt aber der immer größer werdende Unterschied zwischen den aus Kundensicht besten und schlechtesten Banken und Versicherungen. Immerhin ist ein schlechter NPS-Wert wie ein 100-Meter-Start 10 Meter hinter der Startlinie. Hier zeigt sich ganz deutlich, ob sich ein Institut im eigenen Kundenstock ein gigantisches Potential für künftiges Wachstum aufbauen konnte, oder nicht." 

Bundesländerergebnisse im Vergleich 
Wie bereits im Vorjahr lässt sich auch beim 7. Recommender ein Stadt-Land-Gefälle erkennen. Die burgenländischen Bankkunden empfehlen ihr Institut mit einem NPS-Wert von 25 % am häufigsten weiter, gefolgt von Niederösterreich mit 18 % und der Steiermark mit 17 %. Weniger groß sind die Unterschiede bei den Versicherungen. Hier zählen die Vorarlberger mit 16 % gefolgt von den Kärntnern mit 15 % zu den zufriedensten Versicherungskunden. Deutliches Schlusslicht in beiden Branchen ist Wien, wo die Kunden mit 2 % (Banken) und -3 % (Versicherungen) die geringste Weiterempfehlungsbereitschaft aufweisen. Aber auch im Bundesland Salzburg sind vor allem die Versicherungskunden zurückhaltend, wenn es um die Weiterempfehlung ihres Instituts geht. 

Die Untersuchungsmethode 
Für die Erhebung der Ergebnisse des Recommender zeichnet das Marktforschungsinstitut Telemark Marketing verantwortlich. In diesem Jahr wurde die Stichprobe auf 8.000 Personen erhöht, die ihr Finanzdienstleistungsinstitut in den Kategorien Banken bundesweit, Regional- und Spezialbanken, Versicherungen bundesweit, Regional- und Spezialversicherungen und Bausparkassen bewerteten. Jenes Institut mit den größten Zuwächsen im Jahresvergleich erhält die Auszeichnung "Aufsteiger des Jahres". Die beim Recommender verwendete Methode des "Net Promoter Score" (NPS(C)) misst die Weiterempfehlungsbereitschaft der Kunden, die in engem Zusammenhang mit dem Unternehmenswachstum steht. Die jeweils drei bestgereihten Banken und Versicherungen erhalten das Gütesiegel des FMVÖ in den Kategorien "Exzellente Kundenorientierung", "Hervorragende Kundenorientierung" und "Sehr gute Kundenorientierung". 

"Mit besten Empfehlungen" - Das Buch zum Recommender 
Im Rahmen der Recommender-Verleihung präsentierte der FMVÖ auch das dazugehörige Buch "Mit besten Empfehlungen - Österreichs Kunden wählen die besten Finanzdienstleister", das kürzlich im Manz Verlag erschienen ist. Für die Publikation konnte der FMVÖ eine Reihe von prominenten Gastautoren wie den Keynote Speaker der Recommender-Gala, Achim Feige, gewinnen. Im Mittelpunkt der Beiträge der internationalen Branchenexperten stehen Themen wie Kundenzufriedenheit, -begeisterung und -loyalität sowie Servicequalität und Empfehlungsmarketing. Im Recommender Buch kommen auch Preisträger der letzten Jahre zu Wort, die dem Leser ihre Konzepte und Strategien für Kundenorientierung und Qualitätsmanagement näherbringen. 

Quellen: ots.at/fmvoe.at

Über den Finanz-Marketing Verband Österreich (FMVÖ) 
Der Finanz-Marketing Verband Österreich fungiert seit dem Jahr 1990 als Wissensplattform für Marketing-, Kommunikations- und Vertriebsverantwortliche der Banken- und Versicherungsbranche in Österreich. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Wissensvermittlung, bspw. durch die Organisation regelmäßiger Veranstaltungen zu aktuellen Branchenthemen, aber auch der Erfahrungsaustausch unter Mitgliedern nimmt einen breiten Rahmen ein. Mit dem "Recommender Award", bei dem alljährlich die Zufriedenheit der Kunden österreichischer Banken, Versicherungsunternehmen und Bausparkassen erhoben wird, hat der FMVÖ im Jahr 2007 ein wertvolles Marketingtool für die Branche ins Leben gerufen. www.fmvoe.at 


 
 
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Lange hat es gedauert: die Österreichischen Volksbanken, ein Verbund von 60 regional verankerten Kreditinstituten, bringen als letzte in der österreichischen Bankenbranche eine App für Mobile Banking.

Seit Mitte April 2013 ist die App im Apple iTunes Store verfügbar, die Versionen für Android und Windows Phone sollen demnächst folgen.

Nach dem Download und dem Starten der Applikation stehen folgende Funktionen zur Verfügung:
  • Mobile Banking
  • News & Services
  • Finder

Im Newsbereich finden sich aktuelle Neuigkeiten aus den Volksbanken, Kredit- und Währungsrechner, die Möglichkeite zur Kartensperre, die Auswahl der kontoführenden Volksbanken und ein Kontaktformular.

Mit dem "Finder" können Sie die nächstgelegenen Filialen und Bankomaten der Volksbanken via Geo-Locating ermitteln lassen.

Für die Nutzung des persönlichen "Mobile-Banking"-Bereichs ist zuerst die Definition jener Volksbank nötig, bei der man sein Konto führt. Durch Auswahl des jeweiligen Bundeslandes werden eine überschaubare Anzahl angeführt, aus der man seine Volksbank auswählt.
Danach folgt das übliche Login-Prozedere: Verfügernummer, Verfügername und PIN müssen eingegeben werden.

Tipp: Bevor die App für die personalisierten Funktionen genutzt werden kann, muss dies freigeschaltet werden. Dies geschieht entweder durch Anforderung bei der lokalen Volksbank oder durch eigene Administration im Internet-Banking-Bereich am Desktop-PC.
Nun stehen folgende Nutzungsbereiche der Applikation zur Verfügung:
  • Finanzübersicht
  • Überweisung Inland
  • Eigenübertrag
  • Unterschriftenmappe
  • Nachrichten
  • Administration
  • Logout
Finanzübersicht
Diese Darstellung der bei der Volksbank genutzten Produkte überzeugt durch ihre klare und einfache Gestaltung: 

Girokonten, Kreditkonten, Kreditkarten, Bauspar-Verträge und Versicherungen - alle Produkte werden übersichtlich samt Saldo auf einem Blick präsentiert.
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Klicken zum Vergrößern
Überweisung Inland
Neben der praktischen Funktion, zwischen den eigenen Konten Beträge zu überweisen ("Eigenübertrag"), können natürlich auch Inlandsüberweisungen getätigt werden.

Auch diese Funktion ist klar und einfach gestaltet, die Erfassung und Speicherung des Auftrages erfolgt problemlos.

Praktisch: die mit der Überweisung zu belastende Kontonummer kann (bei mehrfach vorhandenen Girokonten) einfach über Auswahl des blauen Pfeils gewechselt werden.
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Klicken zum Vergrößern
Nach Speicherung des Auftrages steht dieser sofort zur Freigabe (oder Löschung) in der Unterschriftenmappe zur Verfügung.
Sicherheitsfunktionen: vorblildlich
Im Administrationsbereich können sowohl der persönliche Verfügername und die PIN geändert werden, als auch eine Sperre (entweder für die gesamte Applikation oder nur für Transaktionen) verhängt werden.

Nach kurzer Zeit der Inaktivität erfordert die Applikation einen neuerlichen Login; auch damit wird die Sicherheit erhöht.
Fazit:
Die Österreichischen Volksbanken stellen Ihren Kunden nun die lang erwartete, Mobile Banking App zur Verfügung - und enttäuschen dabei nicht: klare, übersichtliche Darstellungen, einfache Nutzung der wichtigsten Funktionen und sehr gute Sicherheitskomponenten - die Volksbank Mobile Banking App wird Ihre Kunden überzeugen. 

Zum Downlad für iPad/iPhone im iTunes AppStore
 
 
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Soziale Medien sind aus dem Leben vieler Internetnutzer nicht mehr wegzudenken. Besonders beliebt ist das soziale Netzwerk Facebook, welches weltweit über eine Milliarde Nutzer verzeichnet. Neben der privaten Nutzung bietet Facebook auch den Unternehmen die Möglichkeit an, eigene Facebook-Seiten, sogenannte Fanpages, zu konzipieren. Bereits 93 % der Banken und Sparkassen betreiben eine Facebook-Fanpage oder planen deren Einsatz. Jedoch nur 16 % der befragten Facebook-Nutzer sind Fans eines Kreditinstituts. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie von ibi research, welche die Anforderungen der Kunden anhand einer Befragung von Kunden und den Status quo in der Ausgestaltung der Fanpages analysiert.

Bei der Betrachtung der Ergebnisse zeigt sich, dass die Frequenz, mit der Banken und Sparkassen Beiträge bereitstellen, den Kunden zu niedrig ist. Ausnahmslos werden bei jedem der möglichen Themen aus Kundensicht zu selten Beiträge veröffentlicht.

Als gutes Beispiel dienen allgemeine Nachrichten zu Finanzen. 21 % der Facebook-Fans einer Bank möchten, dass ihre Bank täglich neue Angebote zu diesem Themenfeld bereitstellt, jeweils 23 % wollen mehrmals oder zumindest einmal pro Woche über Ereignisse am Finanzmarkt informiert werden. Jedoch platzieren nur 1 % der befragten Banken und Sparkassen täglich neue Beiträge zu diesem Thema. 14 % der befragten Kreditinstitute stellen sogar keinerlei Posts zu diesem Thema zur Verfügung, obwohl nur 8 % der Fans und 11 % der Nicht-Fans der Meinung sind, derlei Themen nicht auf der Fanpage sehen zu wollen.

Sicherheitshinweise zum Online-Banking sind sowohl bei Fans als auch bei Nicht-Fans erwünscht. Je 17 % erwarten Informationen zu Betrugsversuchen oder Hinweise zum sicheren Umgang mit PIN und TAN täglich oder mehrmals pro Woche von ihrer Bank zu bekommen. Zu den Themen Gewinnspiele und Aktionen zum Mitmachen, Informationen und Kampagnen zu Finanzprodukten sowie Hinweise zu Arbeitsmöglichkeiten bei der Bank wünschen sich jeweils über 40 % der Befragten zumindest einmal pro Woche entsprechende Angebote.

Inhalte, die von Banken und Sparkassen deutlich intensiver behandelt werden sollten, sind Themen zum Bereich Börse und Wertpapier. Während 46 % der Banken und Sparkassen auf Meldungen zu diesem Komplex auf der Fanpage gänzlich verzichten, sind nur 18 % der Fans entsprechenden Informationen gegenüber abgeneigt.

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Abbildung: Bevorzugte Inhalte und Frequenz der Facebook-Fans von Banken (c) ibi research

Die Befragung zeigt, dass sowohl Fans als auch Nicht-Fans durchaus an Bank und Finanzthemen interessiert sind. Allerdings müssen Kreditinstitute vor allem die aktuelle Bedeutung von sozialen Medien und insbesondere von Facebook-Fanpages im Vergleich zu anderen Aktivitäten an der Kundenschnittstelle sorgfältig auf den Prüfstand stellen. Bevor unkoordinierte, zeit- und kapazitätenraubende Aktivitäten gestartet werden, sind vor dem Engagement in Social Media zunächst die ErwartunAbbildung: Bevorzugte Inhalte und Frequenz der Facebook-Fans von Bankengen und Befürchtungen des Kunden zu evaluieren. Nur dann können die innewohnenden Chancen und Risiken letztlich abgewogen, die optimale Social-Media- sowie eine notwendige Deeskalation-Strategie im Vorfeld überlegt und die richtigen Themen in der richtigen Frequenz platziert werden.

Quelle: ibi research an der Universität Regensburg GmbH
 
 
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Das Markt- und Meinungsforschungsinstitut OGM hat erstmals das Vertrauen der Österreicherinnen und Österreicher in ihre Banken statistisch erhoben, bericht die Webseite "money24.at". 

"Im Hintergrund der Finanz- und Bankenkrise ist wenig überraschend, dass den Banken mehrheitlich wenig Vertrauen entgegengebracht wird", kommentiert OGM-Leiter Wolfgang Bachmayer das Ergebnis.

Vertrauens-Kaiser ist die Wüstenrot Bausparkasse; diese würde von den Menschen wohl eher als Bausparkasse und weniger als Bank wahrgenommen. Dicht dahinter folgen jedoch bereits die Raiffeisenbanken und Sparkassen, die eindeutig von ihrem regionalen Bezug profitieren können. Diese positive Effekt färbt sogar auf die internationalen Ableger, die Raffeisenbank International und die Erste Group ab, die sich auch mit Werten über der Null-Linie wiederfinden.

Danach folgt die BAWAG. die sich sich nach den Problemen des vorigen Jahrzehnts offensichtlich im entgegengebrachten Vertrauen der Österreicherinnen und Österreicher wieder erfangen hat. Die Kooperation mit der PSK und die räumliche Nähe sollen dazu beigetragen haben.

Die Institute der Bankengruppe (Oberbank, BTV und BKS) finden sich ebenfalls im positiven Bereich, wenngleich auch die Oberbank deutlich hervorsticht.

Zufriedenstellend werden die Kennzahlen der bekanntesten Direktbanken, nämlich der Easybank und der Ing DiBa bewertet. Die österreichischen Direktbank-Ableger von ausländischen Instituten, wie die Deniz- und Vakifbank, werden jedoch von den Befragten bereits mit negativen Vertrauens-Werten bedacht. Die Privatbanken, wie die Privatbank Kathrein oder Semper Constantia, werden wohl mit einem "Reichen-Image" in Verbindung gebracht und entsprechend zurückhaltend bewertet.
Schlusslichter stellen - wenig überraschend - die österreichischen Problembanken dar: Negativer Spitzenreiter im Vertrauen der Befragten ist die Hypo-Alpe-Adria, knapp gefolgt von der Meinl Bank. Mit etwas Respektabstand finden sich die Kommunalkredit wieder, die Hypo NÖ und die ÖVAG komplettieren das mit ausreichend Negativschlagzeilen bedachten Quintett. 

Fazit: Regionalität ist Top - Skandale  Flop 
Abgesehen vom positiven Ausreißer - einer mit Universalbanken schwer zu vergleichenden Bausparkasse - stellen die österreichischen Regionalbanken die Speerspitze im Vertrauen der Österreicherinnen und Österreicher dar. Die Direkt- und Privatbanken können nur mit mittelmäßig bis verbesserungswürdigen Kennzahlen anschreiben. Am Ende der Vertrauensskala befinden sich - wenig überraschend - verstaatlichte oder mit Skandalen in Verbindung gebrachte Großbanken. 

Der Index bildet einen Saldo aus "Vertrauen" und "kein Vertrauen" in Prozent ab und ergibt sich aus 1.000 Online-Interviews mit Österreichern ab 16 Jahren am 25. und 26. März. 

Quellen: 
money24.at/OGM Markt- und Meinungsforschungsinstitut 

 
 
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Die Nachricht schlug eine wie eine Bombe, obwohl es hier bereits allgemein angekündigt wurde: die zum italienischen UniCredit-Konzern gehörende Bank Austria strafft ihr österreichisches Filialnetz drastisch, weil immer weniger Kunden in die Filialen kommen und ihre Bankgeschäfte lieber elektronisch erledigen würden.

Bankchef Willibald Cernko wird in den kommenden zwei bis drei Jahren etwa ein Drittel der jetzigen Niederlassungen auflassen. Das kündigte er Donnerstagabend vor Journalisten an. Zur Zeit hat die Bank im Inland rund 350 Filialen. Demnach machen bis 2015 mehr als 100 Niederlassungen dicht.


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Einwohner pro Bankfiliale (Klicken zum Vergrößern); Quelle: EBF
Die gesamte Bankbranche würde um eine Welle von Filialschließungen nicht herumkommen. Österreich sei "overbanked" und "overbranched". Hierzulande kämen nur 2.000 Kunden auf eine Filiale. Zur Wirtschaftlichkeit bräuchte es aber größere Einheiten und 4.000 bis 5.000 Kunden pro Zweigstelle, sagte Cernko.

Dieser Argumentation kann ich nur bedingt folgen.

Overbanked stimmt, aber...
Ja, Österreich hat mit über 800 Banken (inkl. Spezialinstituten) mehr Banken im Verhältnis zur Einwohnerzahl als die meisten Europäischen Länder. Dass dies aber nicht nur Nachteile hat, habe ich im Artikel "Warum overbanked auch gut sein kann" ausführlich analysiert: mehr und kleinere Banken stellen ein geringeres, systemisches Risiko als wenige Großbanken - wie zum Beispiel in der Schweiz - dar. Und die härtere Konkurrenzsituation zwingt die österreichischen Banken zu den für die Kunden besseren Konditionen.

Ist "overbranched" wirklich der Grund?
Der Bank-Austria-Chef nannte auch die hohe Filialanzahl ("overbranched") als Grund für den Schließungsbedarf in Österreich im Allgemeinen und bei der Bank Austria im Besonderen.

Zuerst sei angemerkt, dass die österreichische Banken mit 2.000 Einwohner pro Filiale in etwa dem Durchschnitt der größeren Westeuropäischen Länder (mit Ausnahme der Ausreißer Niederlande und UK) entsprechen. 

Die aktuelle Niedriegzinsphase und die zusätzlichen Belastungen aus neuen Regulierungsvorgaben zwingen die Banken aber tatsächlich zu höheren Effizienzbestrebungen - genauso wie jene Institute in  Deutschland und in der gesamten Eurozone.

Dass gerade die Bank Austria einen derartigen Filialkahlschlag beginnt, überrascht deshalb, weil die Unicredit-Tochter mit durchschnittlich 5.000 Kunden pro Filiale* deutlich über dem Österreichschnitt liegt und damit den selbst genannte Break-Even-Point zumindest im Schnitt ja bereits erfüllt. 

*Quelle: Bank Austria, Fakten 2012/pdf: 1,7 Mio. Kunden, 338 Vertriebsstellen

Bezeichnend außerdem die Reaktion aus den Bank Austria-Landesdirektionen auf die Ankündigungen aus Wien: Salzburg ("Wir haben für heuer sicherlich keine Schließungen geplant, das steht überhaupt nicht auf unserer Agenda"), Oberösterreich ("In absehbarer Zeit sind keine Filial-Schließungen geplant. Im Gegenteil, wir wollen in die bestehenden Standorte investieren.") und die Steiermark ("Fix ist nur, dass es 2013 noch keine Schließungen in der Steiermark geben wird") sehen sich in diesem Jahr zumindest einmal nicht davon betroffen.

Vor 3 Wochen sprach man in Wien übrigens auch noch von kleineren "Optimierungen": man wolle drei Filialen auf dem Wiener Stephansplatz zusammenlegen...
Fazit:
Maßnahmen zur Effizienzsteigerungen sind in allen europäischen Banken im  Allgemeinen und den österreichischen Banken im Besonderen gefordert, um sich den Folgen des anhaltend niedrigen Zinsniveaus und stark ansteigenden Regulierungsanforderungen stellen zu können. Filialzusammenlegungen sind dabei eine Maßnahme, die im Moment wohl keine Bank ausschließen kann.

Dass gerade die Bank Austria mit ihren verhältnismäßig (nach Kundenanzahl durchschnittlich) großen Zweigstellen einen derartigen Kahlschlag startet, darf überraschen. Außerdem ist anzunehmen, dass viele Großkunden aus der Industrie einen wesentlichen filial(kosten)unabhängigen Beitrag zum Geschäftsergebnis des Instituts liefern. Es darf vermutet werden, dass es sich bei diesem großen Schritt der Unicredit-Tochter um keine rein österreichische Entscheidung der "Bank Austria" gehandelt hat...
 
 
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Die aktuelle Einschätzung der wirtschaftlichen Situation im Bankensektor ist wenig optimistisch. Zwei Drittel der Top-Manager von Banken in Österreich und CEE sehen für 2013 ein noch schwierigeres wirtschaftliches Umfeld als 2012. Flache Zinskurven und Kosten für Regulatorien halten Erträge und Profitabiliät auf niedrigem Niveau. Die gängigen Geschäftsmodelle werden einer harten Prüfung unterzogen, das zeigt die aktuell erschienene KPMG-Studie Banking Executive Survey 2012.

Top-Manager von 110 Bankinstituten in Österreich, Tschechien, Ungarn, Polen, Rumänien und der Slowakei nahmen an der Studie teil. Zwar schätzt der Großteil der Befragten die Situation des Bankensektors besser ein als jene anderer Branchen. Dennoch geben 66 Prozent an, dass die Situation 2012 schlechter war als 2011 und rechnen auch für 2013 mit keiner Verbesserung. Nur ein knappes Drittel der Befragten sieht 2013 eine leichte Verbesserung. „Unsere Analysen zeigen eine starke Korrelation zwischen Wirtschaftswachstum und Wachstum von Krediten und Einlagen der Kunden – ein Prozent Wirtschaftswachstum steht dabei für ca. 1,6 Prozent Wachstum von Einlagen und ca. 1,8 Prozent Wachstum bei Krediten“, sagt KPMG-Partner Alexander Lippner.

Betriebserträge der Banken seit 2008 rückläufig
Die Betriebserträge der österreichischen Banken sind seit 2008 rückläufig. Auch für 2013 rechnen nur 25 % der Befragten mit steigenden Erträgen, 29 % gehen von gleich bleibenden Erträgen aus und 46 % erwarten weiter sinkende Erträge. Viele der befragten Banken haben auf diese Ertragsentwicklungen mit Cost-Cutting-Projekten reagiert, nur wenige mit einer Expansions-strategie und Ertragssteigerungen. „Der strategische Fokus liegt nach wie vor auf Kosteneinsparungen und Fokussierung profitabler Kundensegmente, Märkte und Produkte. Auch Outsourcing von Bereichen, die nicht zum Kerngeschäft zählen, steht häufig auf der Agenda“, sagt KPMG-Partner Alexander Lippner.

Neue Regularien: weiterhin starker Einfluss auf Erträge und Kosten
Hinzu kommt eine Vielzahl an neuen und komplexen Regularien für Banken, die eine Überprüfung und Neuausrichtung des Geschäftsmodells erfordern. Die regulatorischen Anforderungen drücken auf die Erträge, steigern die Kosten und üben somit enormen Druck auf Profitabilität aus.

Liquiditätsversorgung hat Vor-Krisen-Niveau noch nicht wieder erreicht
Nur ein Viertel der Befragten schätzt die Liquiditätssituation besser als im Vorjahr ein. Der Großteil sieht keine Veränderung bzw. eine noch schwierigere Liquiditätsversorgung. Das aktuell tiefe Zinsniveau wird sich in den nächsten Jahren kaum verändern, mit Kundeneinlagen werden (bereinigt um Liquiditätsprämien) negative Margen erreicht. Die Aktivmargen sind dabei allerdings nur geringfügig gestiegen. Die schwierige Liquiditätsversorgung bei gleichzeitig höheren Eigenkapitalanforderungen erschweren die Kreditvergabe. „Der ‘War for savings‘ wird trotz eines Zinsniveaus beinahe an der Nulllinie weitergeführt, um die für die Refinanzierung notwendigen Einlagen zu erhalten“, sagt KPMG Senior Manager Arno Schreiber. Auch frisches Kapital zur Erfüllung von Eigenkapitalquoten ist schwieriger zu bekommen als in den Vorjahren.

Konsolidierung am österreichischen Bankenmarkt noch nicht abgeschlossen
Während Manager in CEE die Konsolidierung weitestgehend abgeschlossen sehen, erwarten Österreichs Manager (63 %) eine weitere Konsolidierung. Lippner: „Österreich ist nach wie vor ‚overbanked‘ ? in kaum einem anderen Land gibt es eine so hohe Anzahl an Bankstellen und so viele selbständige Banken wie hier. Wir sehen langfristig zwei bis drei nationale Player und einige Regional-banken. Das gesamte Geschäftsmodell der Banken steht auf dem Prüfstand.“

Quelle: KPMG Presseaussendung

 
 
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Der Markt gilt als gesättigt, Bankgeschäfte verlagern sich ins Internet, neue Vorschriften und Steuern erhöhen den Kostendruck - das berichten die Oberösterreichischen Nachrichten in einem aktuellen Artikel. Nicht nur durch das niedrige Zinsniveau sei die Ertragslage schwach, meint darin etwa  Franz Hahn, Bankenexperte beim Wirtschaftsforschungsinstitut Wifo.

Der Kostentreiber Nummer 1 im Dienstleistungsgeschäft, die Personalkosten, werden deshalb gesenkt. Der seit 2008 eingesetzte Abbau von Mitarbeitern (bundesweit minus 500) werde deshalb stärker werden. 

Aber auch die strukturellen Kosten aus den Filialnetzen werden optimiert: So ist die Anzahl der Banken (Hauptanstalten) seit dem Jahr 2000 - vorrangig durch Fusionen - um 10% gesunken. Im selben Zeitraum haben 115 Bankfilialen ihre Pforten für immer geschlossen.

Die Optimierungsmaßnahmen im Einzelnen:

  • BAWAG/PSK
Seit März 2010 läuft ein Sparprogramm, das 550 Arbeitsplätze kostet (derzeit 4000), schreiben die OÖN. Diese wollen auch erfahren haben, dass es zu einer vollen oder teilweisen Zusammenlegung der Niederlassungen Linz und Salzburg kommen könnte.

  • Erste Bank
Von einem Maßnahmenpaket bei der Erste Bank ist die Rede. Dies werde zwar dementiert, aber die Kosten flach zu halten, sei ein seit 2008 andauernder Prozess. „Für einzelne Maßnahmen gibt es konstruktive Gespräche mit dem Betriebsrat“, sagt eine Sprecherin.

Zusammenlegungen von Filialen in unmittelbarer Nähe und Schließung wenig frequentierter Orte seien weitere Optimierungen. Seit Anfang 2009 sank die Zahl der Erste-Bank-Filialen von 136 auf 134, jene der Mitarbeiter von 3283 auf 3168.

  • Bank Austria
 Die Bank Austria hat 10.400 Mitarbeiter in Österreich. Zwischen 2011 und 2015 werden 800 Stellen abgebaut, so der Bericht.  Bank-Austria-Sprecher Martin Halama spricht von „Optimierungen“, wie etwa die Zusammenlegung der drei Filialen auf dem Wiener Stephansplatz. #

Die Bank Austria baut einen „virtuellen Vetriebskanal“ auf. Zum Online-Banking gehöre dann beispielsweise Kundenberatung per Videotelefonie.

  • Raiffeisen
Mehr als die Hälfte der Banken gehören zum Raiffeisen-Sektor. In Oberösterreich sank die Zahl der Giebelkreuz-Institute seit 2000 durch Fusionen von 132 auf 95.

  • Oberbank
Bei der Oberbank wird laut Generaldirektor Franz Gasselsberger in der Verwaltung gespart und gleichzeitig in die Filialexpansion investiert.

Quelle: OÖ Nachrichten

 
 
In Österreich wird es künftig möglich sein, mit der Bankomatkarte Beträge unter 25 Euro kontaktlos zu bezahlen. Das berichten "DerStandard.at" und die Webseite "futurezone.at" auf Basis aktueller Entwicklungen bei den Kartenbetreibern und den heimischen Banken.

NFC: Was bringt's?
Near Field Communication (zu deutsch „Nahfeldkommunikation“, Abkürzung NFC) ist ein internationaler Übertragungsstandard zum kontaktlosen Austausch von Daten über kurze Strecken von bis zu 10 cm. 

Der Vorteil der Technik ist klar: Zahlungen in bar oder via Bankomtkarte dauern in der Regel 30 Sekunden. Mit der neuen kontaktlosen Variante kann die Transaktionszeit auf 5 Sekunden reduziert werden - ein Vorteil für Geschäftsbetreiber und Kunden.

Die Kosten
"Die neue Karte ist - wegen der 'Antenne' drin - grundsätzlich teurer in der Herstellung. Wir stellen diese den Banken zur Verfügung, ob der Preis dort gleich bleibt, oder Mehrkosten hineingerechnet werden, kann ich nicht beantworten", so der Geschäftsführer von Payment Services Austria (PSA), Rainer Schamberger laut "derStandard.at".

Sicherheit
Das Thema Sicherheit stehe auch bei den NFC-fähigen Karten ganz oben: "Es ist sichergestellt, dass bei der Benutzung der Karte nur Datenelemente gelesen werden können, die für eine Transaktion unbedingt erforderlich sind. Keinesfalls befindet sich der PIN-Code auf der Karte, weder verschlüsselt noch unverschlüsselt. Das macht ein direktes Auslesen des PIN-Codes aus der Karte unmöglich", verspricht David Ostah von der PSA. Schamberger erklärt: "Die Karte muss auf zwei Zentimeter zum Terminal gehalten werden, dass man aus Versehen für jemanden im Vorbeigehen bezahlt, ist ausgeschlossen."

Die Ausgabe in Österreichs Banken
  • Erste Bank und Sparkassen
Ab April 2013 neu ausgestellte Karten werden mit den Funktionen PayPass sowie Quick-Kontaktlos ausgestattet sein. Ab Herbst soll mit dem großflächigen Austausch aller Bankomatkarten im Rahmen der jährlichen Erneuerungen begonnen werden.

  • Raiffeisenbanken
Die Raiffeisenbanken wollen den Roll-Out ab dem zweiten Quartal 2013 starten

  • Volksbanken
Eine Einführung zum "frühestmöglichen Zeitpunkt im laufenden Tagesgeschäft" planen die österreichischen Volksbanken.

  • BAWAG/PSK
Die BAWAG/PSK hat bereits einen Pilotbetrieb "auf größerer Basis" hinter sich, an dem  400 Mitarbeiter teilgenommen haben. Ab Mitte des Jahres 2013 soll mit einem Roll-Out auch bei den Kunden begonnen werden.

  • Bank Austria
Die Bank Austria möchte mit dem Roll-Out ebenfalls zur Jahresmitte beginnen.

Pflicht oder Kür?
Ob die neuen Bankomartkarten automatisch oder optional die NFC-Funkionalität bieten, ist von Bank zu Bank verschieden. Bei Raiffeisen werden künftig alle Bankomatkarten mit der PayPass-Funktion für kontaktloses Bezahlen ausgestattet sein. Wenn ein Kunde eine Bankomatkarte ohne NFC-Funktion wünscht, könne diese einfach deaktiviert werden. 

Auch bei der Erste Bank, bei der Bank Austria und bei den Volksbanken würden die Bankomatkarten künftig "generell mit der Kontaktlos-Funktion ausgestattet", so der Bericht bei futurezone.at. Von den fünf befragten Banken biete lediglich die Bawag P.S.K. die Möglichkeit an, zwischen den beiden Kartenarten (mit und ohne NFC) zu wählen. 

Kontaktloses Bezahlen im Alltag
Entscheidend für die Durchdringung in unserer täglichen Bezahlungsweise wird aber die Umrüstung bei den Händlern sein. Derzeit gibt es in Shops erst vereinzelt die Möglichkeit, kontaktlos zu zahlen z.B. in einigen Zielpunkt-, MPREIS- und Schlecker (künftig Dayli)-Filialen, bzw. per Quick-NFC bei Thalia. Konkrete Pläne von großen Handelsgruppen wie zum Beispiel bei der REWE-Gruppe (Billa, Bipa, Merkur) gäbe es jedoch noch nicht. Die Aufrüstung von Kreditkartenterminals würde aber eine Möglichkeit zur Umsetzung bei 25.000 Shops in den nächsten 1-2 Jahren bieten.

Bis wir unsere täglichen Einkäufe kontaktlos bezahlen, werden also noch einige Monate vergehen... 

Quellen:
futurezone.at
derststandard.at
 
 
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Immer mehr Bankkunden nutzen die Möglichkeit, ihre Bankgeschäfte auf Smartphone oder Tablet abzuwickeln, berichtet die "Wiener Zeitung" in einem aktuellen Artikel.

Besonders beliebt seien bei der Nutzung von Apps oder für Mobilgeräte optimierten Webseiten die Abfrage des Kontostands sowie Überweisungen und die Suche nach Bankomaten.


Rasant steigende Nutzerzahlen
Österreichs Großbanken lassen sich dabei erstmals tiefer in die Karten schauen. So wickelt knapp jeder Dritte der rund 700.000 Onlinekunden der Bank Austria und (13% der gesamten Kunden) seine Geschäfte am Smartphone oder Tablet ab - Tendenz stark steigend. Knapp 100.000 Zugriffe täglich erhält die Raiffeisen-Gruppe von mobilen Geräten, und mehr als 200.000 Kunden der Erste Bank haben sich die Netbanking-App heruntergeladen.

Ohne App geht es nicht mehr
"Der Kunde will nicht wegen eines Erlagscheins in die Filiale gehen, wenn man die Überweisung auch nebenbei bei einem Kaffee tätigen könnte", meint Christian Hromatka, Pressesprecher der Erste Bank."Ohne App geht es heute nicht mehr, das wird von den Kunden einfach erwartet". "Der digitale Lifestyle greift immer mehr um sich", bestätigt Walter Mösenbacher von Raiffeisen e-force in dem Bericht.

Filialen kein Auslaufmodell
Das traditionelle Filialgeschäft wird aber durch das Mobile Banking-Angebot nicht vollständig abgelöst, so Gerald Wunderer, Multichannel-Manager bei der Bank Austria. "Es macht wenig Sinn, einen komplexen Sachverhalt in eine für Mobiltelefone optimierte Seite oder eine App zu packen". Die Zeiten, in denen man Kredite am Smartphone aufnimmt, seien noch weit entfernt.

Mehr dazu im Artikel der "Wiener Zeitung"